Ingrids Tagebuch

04.04.2012 : Liebes Tagebuch,

 Ingrids Tagebuch | Gedanken und Gefühle - die Oberschwester privat

Wer hätte gedacht, dass Gernot mal unter die Schriftsteller geht? Ich freue mich sehr über dieses neue Hobby – oder sollte ich lieber sagen, diese neue Leidenschaft? Ich find's jedenfalls toll, dass er dieses Buchprojekt verfolgt und so großen Spaß daran hat!

Ehrlich gesagt, bin ich aber richtig froh, dass Barbara Grigoleit ihm dabei so zur Seite steht. Mal unter uns: Ich hatte schon ein paar Befürchtungen im Hinblick auf Gernots männlich-wissenschaftliche Schreibe - schließlich kenne ich ihn und seine rationale Art. Genau wie Barbara. Ich freue mich, dass sie ihm da so zur Seite steht und mich damit auch ein bisschen entlasten kann. Ich glaube, dass das gut so ist, denn von Barbara kann Gernot Kritik wenigstens ein bisschen annehmen, von mir würde er sich sicher angegriffen fühlen, wenn ich an seinem Schreibstil herumkritisiere.

Außerdem arbeiten die beiden ja auch seit Jahrzehnten zusammen - ein so eingespieltes Team kann da sicher konstruktiver zusammenarbeiten als ich es mit Gernot für ein Buch tun könnte. Ich bin durchaus überzeugt davon, dass das Buch richtig gut wird. Ein überaus spannendes Thema, über das es sich lohnt, zu erzählen. Als Gernot mir am Osterwochenende erzählte, dass Sarah Marquardt vom Buchkonzept auch marktstrategisch begeistert war, hat mich das natürlich auch gefreut. Sie glaubt, dass sich das Buch richtig gut verkaufen könnte! Klar, ich habe öfter mal Schwierigkeiten mit Frau Marquardts Art, aber über ihren Geschäftssinn muss man sich nun wirklich nicht streiten. Den hat sie, genauso wie guten Geschmack.

Insofern war es wirklich ein tolles Osterwochenende. Und auch sonst, denn Gernot und ich hatten endlich mal Zeit, ausgiebig mit Hugo spazieren zu gehen und herumzutollen - Gernot ist sogar gern mitgekommen!

Zuletzt aktualisiert: 04. April 2012, 14:42 Uhr

Ingrids Tagebuch

Oberschwester Ingrid schreibt nicht jede Woche (bzw. zu jeder Folge) in ihr Tagebuch. Vielmehr notiert sie ihre Gedanken und Gefühle dann, wenn sie persönlich von den Geschehnissen betroffen ist, ihr Lebensgefährte Gernot etwas Einschneidendes erlebt oder etwas passiert ist, das große Teile der Klinik betrifft. Das bedeutet, dass es einige Wochen lang regelmäßig neue Einträge geben kann, während es in anderen Phasen etwas ruhiger um "Ingrids Tagebuch" wird.


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