Ingrid Rischke, Oberschwester
Ingrid ist eine selbständige Frau, die in ihrer Warmherzigkeit aber auch innige und anregende Beziehungen schätzt, so die zu ihrem langjährigen Lebensgefährten Prof. Dr. Gernot Simoni. Die Beziehung zwischen den beiden hat sich in den letzten Jahren durchaus verändert: Schon seit geraumer Zeit leben die beiden nun harmonisch und glücklich in dem von Ingrid geerbten Bauernhaus vor den Toren Leipzigs zusammen. Bereichert werden sie durch die Anwesenheit von Hund Hugo, der die unternehmungslustige Ingrid zu vielen Spaziergängen ermuntert. Der Professor ist hingegen eher der bequeme Typ, der ein gutes Buch einem sportlichen Ausflug in den Wald meist vorzieht. Das findet Ingrid natürlich schade – doch mit ihrer Lebensfreude und ihrem fröhlichen Pragmatismus ist sie nicht der Typ, um Trübsal zu blasen. Sie geht auch gern mit Hugo allein los!
Auf beruflicher Ebene ist die Oberschwester eine anerkannte Autorität, sowohl in der Schwesternschaft als auch unter den Ärzten. Sie hat ihr Personal fest im Griff und managt den Klinikalltag mit viel Herz aber auch mit Strenge. Insbesondere der Verwaltungschefin Sarah Marquardt tritt sie skeptisch gegenüber, denn Effizienzbestrebungen entgegen dem Wohl ihrer Patienten sind Ingrid ein Gräuel. Doch wenn die Verwaltungschefin einen in Ingrids Augen zukunftsweisenden Vorschlag macht, lässt sich die Oberschwester von neuen Innovationen gern überzeugen. Als im Zusammenhang mit der Profilierung der Klinik als Bauchchirurgiezentrum Umstrukturierungen anstehen, ist es die Oberschwester, die die Neuerungen unterstützt und ihren Lebensgefährten davon überzeugt.




