Erste Impressionen von der Pazifik-Reise Thomas Junker auf Unalaska

Thomas Junker unterwegs: Irgendwo im Nirgendwo des Pazifiks: Station Unalaska
Thomas Junker meldet sich das erste Mal aus Unalaska und meint, die Aleuten-Insel hoch oben im Norden des Pazifik sei schon "eine rauhe Angelegenheit". Bildrechte: MDR / Thomas Junker
Thomas Junker unterwegs: Irgendwo im Nirgendwo des Pazifiks: Station Unalaska
Kalt und windig ist es auf Unalaska. Selbst jetzt im Sommer kaum mehr als 10, 12 Grad am Tage. Dafür aber sind die Berghänge saftig grün. Bildrechte: MDR / Thomas Junker
Thomas Junker unterwegs: Irgendwo im Nirgendwo des Pazifiks: Station Unalaska
Besiedelt ist Unalaska bereits seit über 9.000 Jahren. Auf die jüngere Vergangenheit verweist die russisch-orthodoxe Kirche des Ortes, der wie die Insel heißt. 1768 wurde Unalaska ein russischer Handelshafen für die Fellverpackungsindustrie. 1825 wurde die Auferstehungskirche errichtet. Mit Hilfe Ortsansässiger schuf Priester Innokenti Weniaminow, sozusagen der erste orthodoxe Bischof der Neuen Welt, das erste aleutische Schriftsystem und übersetzte Teile der Bibel ins Aleutische. Zu dieser Zeit lebten nur noch zwischen 200 und 400 der Ureinwohner auf der Insel. 1880 wechselte Alaska den Besitzer und gehörte fortan den USA. Bildrechte: MDR / Thomas Junker
Thomas Junker unterwegs: Irgendwo im Nirgendwo des Pazifiks: Station Unalaska
Dank der Fischereiindustrie und des Hafens sprudeln die Steuereinnahmen für den Ort, der stolz ist darauf, eine Highschool zu haben, die zu den 50 besten der USA gehört. 400 Schüler - nicht nur von den Aleuten - besuchen die Einrichtung, die auch vorbereitet aufs wahre, rauhe Leben. Es gibt nicht nur eine große Bibliothek oder ein Computerkabinett - auch wenn die Internetverbindung via Satellit eher schlecht ist. In den Werkstätten wird auch Handwerkliches wie Schweißen oder Autoreparieren unterrichtet. Bildrechte: MDR / Thomas Junker
Thomas Junker unterwegs: Irgendwo im Nirgendwo des Pazifiks: Station Unalaska
Die Internetverbindung auf der Insel funktioniert wie gesagt eher schlecht, dafür gibt es andere, handfeste Netzwerke. Die Insel mit ihrem Hafen Dutch Harbor ist nicht nur der größte Fischereihafen der USA, sondern auch Heimatort vieler Krabbenfischer. Die Saison beginnt im Oktober. Bis dahin lagern viele Netze und Fangkörbe an Land. Bildrechte: MDR / Thomas Junker
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Warten auf Beute? Bildrechte: MDR / Thomas Junker
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Alles gut gestapelt für den nächsten Fang. Bildrechte: MDR / Thomas Junker
Thomas Junker unterwegs: Irgendwo im Nirgendwo des Pazifiks: Station Unalaska
Zeugen der Vergangenheit, als um die Aleuten gekämpft wurde. Bildrechte: MDR / Thomas Junker
Thomas Junker unterwegs: Irgendwo im Nirgendwo des Pazifiks: Station Unalaska
Thomas Junker meldet sich das erste Mal aus Unalaska und meint, die Aleuten-Insel hoch oben im Norden des Pazifik sei schon "eine rauhe Angelegenheit". Bildrechte: MDR / Thomas Junker
Thomas Junker unterwegs: Irgendwo im Nirgendwo des Pazifiks: Station Unalaska
Die Insel ist 2.721 Quadratkilometer groß. Im Nordosten, der Beringsee zugewandten Seite der Insel liegt die Stadt Unalaska, die sich zu einem großen Teil auf die Hafeninsel Amaknak ausgebreitet hat Die rund 4.700 Einwohner heute leben wie einst vor allem von der Fischereiindustrie - und vom Hafen - Dutch Harbor - der gemessen am Umschlag von Fisch - der bedeutendste in den USA ist. Bildrechte: MDR / Thomas Junker
Thomas Junker unterwegs: Irgendwo im Nirgendwo des Pazifiks: Station Unalaska
Thomas Junker zeigt uns das Zusammenspiel von Natur und Mensch. Bildrechte: MDR / Thomas Junker
Thomas Junker unterwegs: Irgendwo im Nirgendwo des Pazifiks: Station Unalaska
Gespannt sein dürfen wir auf die Begegnungen mit den Menschen, die er auf seiner Pazifik-Reise treffen wird. Zum Beispiel Steve Devitt, Seebär seit 40 Jahren. Er kennt sie alle. Die kleinen Fischerboote der Einheimischen, die großen Fangschiffe, die auch noch bei den heftigsten Winden und selbst im Winter draußen unterwegs sind. Bildrechte: MDR / Thomas Junker
Thomas Junker unterwegs: Irgendwo im Nirgendwo des Pazifiks: Station Unalaska
Unalaska beherbergt den größten Fischereihafen der USA. Alles was das Meer an wunderbaren kulinarischen Genüssen bereithält, hier wird es an Land gebracht und verarbeitet. Nur den Weg auf den Essenstisch findet es fast nie. Bildrechte: MDR / Thomas Junker
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Nur mittwochs, da ist große kulinarische Party angesagt. Im einzigen Hotel am Ort gibt es ein grandioses Fischbuffet. Für umgerechnet 44 €. Bildrechte: MDR / Thomas Junker
Thomas Junker unterwegs: Irgendwo im Nirgendwo des Pazifiks: Station Unalaska
Außer einem Sushi-Restaurant bieten alle anderen amerikanischen Standard: Burger, Sandwiches, Fries. Mal mehr, mal weniger vor Fett triefend. Bildrechte: MDR / Thomas Junker
Thomas Junker unterwegs: Irgendwo im Nirgendwo des Pazifiks: Station Unalaska
Fleisch gibt es nicht überall. Wenn aber doch, dann zu Preisen ab rund 30 €. Bildrechte: MDR / Thomas Junker
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Trotz der kühlen Temperaturen und rauehn Winde, es blüht allerorten. Bildrechte: MDR / Thomas Junker
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