Konzert | 14.12.2012 | 20:00 Uhr | Leipzig, Altes Rathaus, Festsaal : Eine kleine Hommage an Claude Debussy
In diesem Jahr wäre Claude Debussy 150 Jahre alt geworden. Im Leipziger Rathauskonzert am 14. Dezember widmen sich die fünf Musiker Christian Sprenger, Katharina Sprenger und Anna Niebuhr - Musiker des MDR SINFONIEORCHESTERS - sowie Volker Sprenger und Angela Gassenhuber dem Jubilar. Auf dem Programm stehen Werke aus Debussys früher Schaffensperiode wie das "Prélude à l’aprés-midi d’un faune" und "Six épigraphes antique" aus der letzten - alle in einer Bearbeitung von Werner Tast.
"Die Musik ist ihrem Wesen nach nicht eine Sache, die man in eine strenge und überlieferte Form gießen kann", sagte Claude Debussy und hielt Wort. Keines seiner Werke lässt sich formal definieren. Der französische Komponist schuf musikalische Originale, die sich jeglicher Konvention entzogen. Er ließ Töne ineinander fließen, Rhythmen aufeinanderprallen, Melodien aus Europa und Fernost miteinander verschmelzen. Damals galt seine Musik als unbequem oder provokant. Aus heutiger Sicht leistete Debussy damit Pionierarbeit für die Neue Musik.
Werner Tast: Nah an den Klangfarben des Originals
Vor zwei Jahren wurde Christian Sprenger, Solo-Flötist des MDR SINFONIEORCHESTERS, auf die kompositorischen Arbeiten seines Lehrers Werner Tast aufmerksam. Der bearbeitete Werke von Debussy und schrieb sie für kammermusikalische Bestzungen um. Zwar gebe es die Werke von Debussy schon in Bearbeitungen für Flöte und Klavier, "aber um dem Klangfarbenreichtum der Originale gerechter zu werden, entschloss sich Werner Tast in seinen Bearbeitungen noch drei Streicher hinzuzunehmen", sagt Christan Sprenger.
Stimmungsvolle Klangbilder
Mit seinem "Prélude à l’aprés-midi d’un faune", einer sinfonischen Dichtung zum gleichnamigen Gedicht des Symbolisten Stéphane Mallarmé, gelang Claude Debussy sein Durchbruch. Gleichzeitig schuf er damit das Hauptwerk des Impressionismus.
2010 hat Werner Tast Debussys Werk für diese kleine Besetzung umgearbeitet und der Flöte - dem Instrument des Faun - viel Raum gegeben. Christian Sprenger spielt den klanglich vielfältigen und reizvollen Part, der von Katharina Sprenger (Violine) und Anna Niebuhr (Cello), beide sind Musikerinnen des MDR SINFONIEORCHESTERS, Volker Sprenger (Viola), Solobratscher der Staatskapelle Berlin, und Angela Gassenhuber (Klavier), Dozentin an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin, ergänzt wird.
Die "Six épigraphes antique", die das Streben des Komponisten nach Freiheit in Form und Gestalt versinnbildlichen, Albert Roussels Trio F-Dur, das Klaviertrio Nr. 2 von Camille Saint-Saëns sowie das Nocturne Des-Dur von Debussy runden das Programm des ab.
Mitwirkende:
Christian Sprenger | Flöte
Katharina Sprenger | Violine
Volker Sprenger | Viola
Anna Niebuhr | Violoncello
Angela Gassenhuber | Klavier
Konzertprogramm:
* Claude Debussy: "Prélude à l´après midi d´un faune" (Bearbeitung: Werner Tast)
* Camille Saint-Saëns: Klaviertrio e-Moll
* Albert Roussel: Trio F-Dur
* Claude Debussy: "Six epigraphes antiques" (Bearbeitung: Werner Tast)
* Claude Debussy: Nocturne Des-Dur (Bearbeitung: Werner Tast)
Konzertkarten:
Karten für das Konzert erhalten Sie in der Ticketgalerie, an der Tickethotline unter Telefon: 0341 141414 sowie im MDR Ticketshop.
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