Kripo live | 24.09.2017 | 19:50 Uhr Mann auf Weinfest niedergestochen, neue Spuren in norwegischem Alt-Mordfall

Versuchter Totschlag: Mann auf Jessener Weinfest niedergestochen

Blick auf ein Festgelände
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Die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost ermittelt im Fall eines versuchten Totschlags. Am 9. August 2017 war ein Mann auf einem Weinfest in Jessen-Elster schwer verletzt worden. Polizeiangaben zufolge hatte er sich gegen 2.50 Uhr an einem Biertisch in der Nähe der Bühne mit drei anderen Personen gestritten. Der Ordnungsdienst bemerkte den Streit und trennte die Parteien. Der Verletzte konnte noch selbstständig zum Sanitätsdienst gehen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort stellten Ärzte eine Stichwunde fest. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen, die Angaben zum Hergang der Tat machen können.

Hinweise bitte an die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost, Tel.: 0800 6000 291.

Neue Anhaltspunkte: Spuren in norwegischem Alt-Mordfall führen nach Deutschland

Vor gut einem Jahr bat die norwegische Polizei „Kripo live“ um Unterstützung bei einer Fahndung nach einem Mörder: Zwanzig Jahre nach dem Verschwinden einer jungen Frau im norwegischen Geiranger hatte die örtliche Polizei den Fall neu aufgerollt und die Suche nach dem Mörder auf Deutschland ausgedehnt. Da der Ort ein beliebtes Ziel von deutschen Kreuzfahrtschiffen ist, erhofften sich die Skandinavier von einer Fahndung im deutschen Fernsehen Hinweise von Reisenden aus Deutschland. Die gab es nach der ersten Ausstrahlung, sie führten jedoch bislang noch nicht zu einer Festnahme.

Kripo live
Bildrechte: Asted Norge

1996 war die damals 20-jährige Trude Espås verschwunden, kurz nachdem sie in einem Hotel eine Arbeit als Zimmermädchen aufgenommen hatte. Am 8. August, ihrem ersten freien Tag, hatte eine Kollegin Trude gegen 14.30 Uhr auf dem Weg Richtung Ortszentrum gesehen. Nachdem die junge Frau am Abend nicht ins Hotel zurückkehrte, gaben ihre Kollegen am nächsten Vormittag eine Suchmeldung bei der örtlichen Polizei auf. Zwei Tage später fanden Polizisten ihre Tasche auf einem Stein am Fjord, daneben ein aufgeschlagenes Buch.

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Am 19. August schließlich entdeckten Spaziergänger die Leiche von Trude Espås etwa 100 Meter entfernt, sorgfältig unter Steinen und Moos versteckt. Zeugenangaben zufolge hielt sich am Tage des Verschwindens der 20-Jährigen ein Mann am Tatort auf, der eine Spaziergängerin auf Deutsch nach der Uhrzeit fragte.

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Die norwegische Polizei geht davon aus, dass es sich dabei um den mutmaßlichen Mörder der jungen Frau handelte. Die norwegische Fahndungssendung „Åsted Norge“ veröffentlichte eine Phantomzeichnung des Mannes. Die Ermittlungen im Fall Trude Espås entwickelten sich zu den vielleicht größten in der Kriminalgeschichte des Landes: 3.062 Personen in 37 Ländern wurden befragt, 15.000 Urlaubsfotos überprüft. Vom Täter fehlt jedoch immer noch jede Spur.

Hinweise bitte an die Polizei Møre og Romsdal, Tel.: +47 70 11 87 00, E-mail : post.moreogromsdal@politiet.no

Fahrraddieb gesucht

Das Bild einer Überwachungskamera zeigt einen Mann
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Mit dem Bild einer Überwachungskamera fahndet die Magdeburger Polizei nach einem Unbekannten. Dem Mann wird vorgeworfen, am 12. Juni 2017 ein Rennrad aus einem Magdeburger Fahrradladen gestohlen zu haben. Das Rad der Marke „Trek" hat einen Wert von ca. 12.000 Euro.

Kripobilder
Bildrechte: Polizeirevier Magdeburg

Vor dem Diebstahl hatte sich der mutmaßliche Dieb in dem Fachgeschäft ausführlich über das Rad informiert. Wer kennt den Mann? Wer hat das Fahrrad seit dem 12. Juni irgendwo gesehen?

Hinweise bitte an die Kripo Magdeburg, Tel.: 0391 546 1740.

Zuletzt aktualisiert: 25. September 2017, 09:41 Uhr