Prävention

Prävention : Taschendiebe im Advent

Sendung vom 13. Dezember 2009

Jedes Jahr im Advent tauchen in der Presse die gleichen Meldungen über Diebstähle auf Weihnachtsmärkten auf. Dabei ist es ganz einfach, diese zu verhindern. Langfinger nutzen vor allem das Gedränge an den Buden aus. Oft agieren zwei oder drei Täter gemeinsam: Einer lenkt das Opfer ab, der andere bestiehlt es.

Generell, nicht nur in der Weihnachtszeit, gilt: Wo viele Menschen sind, sollte man Geld und Wertsachen immer nah am Körper tragen. Außerdem sollte man nicht offen zeigen, wie viel Bargeld man bei sich hat. Wenn man für jedermann sichtbar Geld ins Portemonnaie und dieses wiederum in die Handtasche steckt, provoziert man Diebstähle geradezu. Die Kripo empfiehlt deshalb, den Kaufbetrag vorher aus dem Portemonnaie zu entnehmen. Eine beliebte Masche bei Ganoven ist es, arbeitsteilig vorzugehen. Einer rempelt das Opfer an und entschuldigt sich, der andere Ganove zieht unterdessen ein scharfes Teppichmesser und schlitzt die Handtasche der Zielperson auf. Es gibt auch andere Varianten: Taschendiebe haben des Öfteren Handschuhe, Schirme oder andere Gebrauchsgegenstände, die nicht auffallen, mit scharfen Klingen präpariert und schlitzen damit Taschen und Beutel auf.

Es ist ohnehin am besten, seine Habe keinen Moment unbeaufsichtigt zu lassen. Außerdem sollten Handtaschen immer vor dem Körper oder unter den Arm geklemmt getragen werden, mit dem Verschluss nach innen. Diebe sind gewieft und beobachten ihr Opfer meist über längere Zeit, bevor sie zuschlagen. Wenn man angerempelt oder angestoßen wird, sollte man in jedem Fall stutzig werden und nachschauen, ob man noch all seine Sachen bei sich hat.

Zuletzt aktualisiert: 20. Mai 2011, 11:22 Uhr

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