Szene aus Der Wein und der Wind
"Der Wein und der Wind": Ein Film über Geschwister – und über Wein. Bildrechte: Studiocanal

Filmstart "Der Wein und der Wind": Ein sympathisch-leichter Rosé

von Knut Elstermann

Szene aus Der Wein und der Wind
"Der Wein und der Wind": Ein Film über Geschwister – und über Wein. Bildrechte: Studiocanal

Nach vielen Jahren im Ausland kehrt Jean (Pio Marmai) in seine Heimat Burgund zurück, weil sein Vater im Sterben liegt. Jean und seine beiden Geschwister stehen nun vor der schweren Frage, was mit dem Familien-Weingut geschehen soll. Lohnt sich die Schufterei noch, sollen sie es verkaufen? Ein Jahr vergeht in diesem Film von Cédric Klapisch und ganz beiläufig erfährt man viel über die schwere, geduldige Arbeit der Winzer, über Anbau, Ernte und Verarbeitung.

Geschickt mischt Klapisch in diese Arbeitsabläufe die Konflikte seiner Figuren ein, die Erinnerungen an die Kindheit, den tyrannischen Vater und den verlorenen Geschwisterzusammenhalt, aber auch den heutigen Kampf zwischen uralter Tradition und profitsüchtiger Moderne im Weinanbau. Dieser angenehm zurückhaltende Film ist kein schwerer, folgenreicher Rotwein, sondern ein sympathisch-leichter Rosé. 

Genre: Drama, Komödie  
Regie: Cédric Klapisch  
Darsteller: Pio Marmai, Ana Girardot, François Civil  
Im deutschen Kino ab: 10.08.2017  
Produk tionsjahr: 2017  
Produktionsland: Frankreich  
Bewertung: ★ ★ ★ ☆ ☆ (3 von 5 Sternen)  

Über die Filme der Woche berichtet MDR KULTUR auch im: Radio | 10.08.2017 | 08:10 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 10. August 2017, 09:27 Uhr

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