MDR im Ersten Zeitzeugen über den DDR-Milliardenkredit 1983

Maximilian Josef Strauß, der älteste Sohn von Franz Josef Strauß
Maximilian Josef Strauß, der älteste Sohn von Franz Josef Strauß "Josef März würde ich als den besten Freund meines Vaters bezeichnen. Er war ein ganz aufrichtiger Freund, mit dem ihn ein echtes Vertrauensverhältnis verband." - Josef März - "Wurstkönig", CSU-Schatzmeister und DDR-Handelspartner - vermittelte der DDR den Kontakt nach Bayern. Bildrechte: MDR/Peter Adler
Edmund Stoiber, damaliger CSU-Generalsekretär und Leiter der Bayerischen Staatskanzlei
Edmund Stoiber, damaliger CSU-Generalsekretär und Leiter der Bayerischen Staatskanzlei Edmund Stoiber gehörte Anfang der 1980er-Jahre zum engsten Führungskreis der Unionsparteien. Be einem Spitzengespräch im Bonner Kanlzeramt wird er Zeuge eines Streits zwischen den Rivalen Kohl und Strauß: "Strauß hat deutlich zu verstehen gegeben: Ich mache meine eigene Politik." Bildrechte: MDR/Peter Adler
Maximilian Josef Strauß, der älteste Sohn von Franz Josef Strauß
Maximilian Josef Strauß, der älteste Sohn von Franz Josef Strauß "Josef März würde ich als den besten Freund meines Vaters bezeichnen. Er war ein ganz aufrichtiger Freund, mit dem ihn ein echtes Vertrauensverhältnis verband." - Josef März - "Wurstkönig", CSU-Schatzmeister und DDR-Handelspartner - vermittelte der DDR den Kontakt nach Bayern. Bildrechte: MDR/Peter Adler
Monika Hohlmeier, Tochter von Franz Josef Strauß
Das Gut Spöck bei Rosenheim "war für meinen Vater auch ein Ort, an dem er den Einen oder Anderen getroffen hat, mit dem er nicht öffentlich sprechen wollte, um politische, strategische Ziele verfolgen zu können, ohne sie der Öffentlichkeit preisgeben zu müssen." Bildrechte: MDR/Peter Adler
Wirtschaftswissenschaftlerin Maria Haendcke-Hoppe-Arndt
Wirtschaftswissenschaftlerin Maria Haendcke-Hoppe-Arndt "Ende 1982 glich die DDR-Wirtschaft einer ausgepressten Zitrone. Es waren keinerlei Reserven mehr sichtbar." Seit 1962 analysierte Maria Haendcke-Hoppe-Arndt im Auftrag der Bundesrepublik die Wirtschaftslage der DDR. Bildrechte: MDR/Peter Adler
DDR-Staatssekretär Manfred Domagk
DDR-Staatssekretär Manfred Domagk "Man darf ja nicht vergessen, dass zu dieser Zeit der Kalte Krieg war. Und der spielte sich vornehmlich auf dem Gebiet der Ökonomie ab." - Manfred Domagk war als Staatssekretär für die Preisgestaltung verantwortlich - eine Schlüsselposition der DDR-Wirtschaft. Bildrechte: MDR/Peter Adler
Personen aus
Stefan Wolle, Historiker "Versorgung war ja der Seismograph für die öffentliche Stimmung. Und die wurde 1982/83 sehr, sehr negativ." Bildrechte: MDR/Peter Adler
Alexander Schalck-Golodkowski, DDR-Staatssekretär für Außenhandel
Alexander Schalck-Golodkowski, DDR-Staatssekretär für Außenhandel Er galt als Schattenmann und Strippenzieher: Alexander Schalck-Golodkowski. Auf Gut Spöck in Bayern traf er auf Franz Josef Strauß - ein Treffen der Vertreter zweier Welten. "Franz Josef Strauß war das Hauptfeindbild und er war potentiell ein politischer Gegner der DDR", so Schalck-Golodkowski. "Was ihn aber von vielen anderen unterschied: Er war ein großer Pragmatiker und Realist." Bildrechte: MDR/Peter Adler
Philipp Jenninger, Staatsminister im Bundeskanzleramt (1982-1984)
In Bonn war Philipp Jenninger für die DDR-Kontaktpflege verantwortlich. "Ich habe damals gesagt: Wir erwarten schon Gegenleistungen, wenn wir einen Kredit geben. Schalck hatte damals gesagt, und das hat auch Honecker noch einmal bestätigt: 'Wir werden das tun, was wir uns in eigener Souveränität erlauben können. Aber ihr könnt damit rechnen, dass wir euch in viele Bereichen entgegenkommen werden.' Aber was im Detail - das ist nicht festgelegt worden." Bildrechte: MDR/Peter Adler
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