Trauer um Kinder- und Jugendbuchautor Schriftsteller Willi Fährmann gestorben

Der Kinder- und Jugendbuchautor Willi Fährmann ist tot. Wie sein Sohn mitteilte, starb Fährmann am Donnerstag im Alter von 87 Jahren. Der Schriftsteller wurde mehrfach für seine Arbeiten ausgezeichnet, unter anderem mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland, dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis.

Das undatierte Archivbild zeigt den Kinder- und Jugendbuch-Autor Willi Fährmann.
Willi Fährmann (1929-2017) Bildrechte: dpa

Zu den bekanntesten Werken des 1929 in Duisburg geborenen Schriftstellers gehören "Das Jahr der Wölfe" (1962), "Christina, vergiss nicht" (1974) und "Der lange Weg des Lukas B." (1980). Letzteres handelt von einer Familie zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs in Ostpreußen und basiert auf Erinnerungen des Sohnes der Familie. Die ersten Werke von Fährmann erschienen ab 1956.

Bevor er sich jedoch der Literatur zuwandte, begann er eine Ausbildung zum Maurer. Später studierte er in Münster und Oberhausen Pädagogik und war ab 1953 zunächst als Lehrer in Duisburg tätig, ab 1963 dann als Direktor einer Schule in Xanten. Willi Fährmann lebte seit 1963 mit seiner Familie in Xanten am Niederrhein.

Über dieses Thema berichtet MDR KULTUR auch im Radio: Kulturnachrichten | 26.05.2017 | 07:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 26. Mai 2017, 10:46 Uhr

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