Mario D. Richardt
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der Moderator Und kommen Sie gut in die Betten …

Seit mittlerweile über 15 Jahren schafft Mario D. Richardt in seiner Sendung "Mach dich ran" kleine und große Alltagsprobleme unserer Zuschauer aus der Welt. Den gebürtigen Berliner zog es schon früh vor die Fernsehkameras. Heute verabschiedet er seine Zuschauer jeden Montag mit "Und kommen Sie gut in die Betten ..."

Mario D. Richardt
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Mario D. Richardt wurde 1976 in Berlin geboren. Dort, am Prenzlauer Berg, wuchs er auch auf, besuchte bis 1992 die Schule. Schon mit neun Jahren startete Mario seine Fernsehkarriere. So war er in kleinen Rollen beim Fernsehen der DDR zu sehen, unter anderem in "Alles, was Recht ist" und im "Flimmerstunden-Märchenrätsel".

Goldenes Handwerk

Nach dem Schulabschluss hat sich Mario aber erst einmal für einen handfesten Handwerks-Beruf entschieden. Er machte eine Ausbildung zum Maler und Lackierer. 1995 hielt er stolz den Gesellenbrief in der Hand. Danach ging es zum Zivildienst bei der Arbeiterwohlfahrt - und Mario verlängerte seinen Dienst freiwillig um zwei Monate bis 1997. In diesem Jahr zog er von Berlin in das sächsische Zittau im Dreiländereck.

TV-Karriere

Neben seiner Arbeit als Maler und Lackierer heuerte Mario D. Richardt nebenberuflich beim Regionalfernsehen in Zittau an. Dort moderierte er Magazin- und Nachrichtensendungen, wie das "Wochenjournal" oder das "Tagesjournal". Innerhalb kürzester Zeit arbeitete sich Mario auch an der Kamera und am Schnittplatz ein. Nachdem er verschiedene Formate bei Punkt 1-Oberlausitz TV moderierte, war er seit 1999 redaktionell verantwortlich für das wöchentliche "Sportjournal". 

Im Februar 2000 entwickelte er die Comedy-Sendung "Pommes mit Mario", die er ausschließlich in seiner Freizeit produzierte. Der Aufwand wurde schnell belohnt, denn das spaßige Format bekam im November 2000 nach erst vier gezeigten Folgen den 1. Preis beim Fernsehpreis der Sächsischen Landesmedienanstalt. Die Preisverleihung war kurios, denn Richardt musste sich den ersten Preis mit der Jahresrückblick-Sendung "Augenblicke 99" teilen. Auch an dieser Sendung war er selbst redaktionell beteiligt. Im Januar 2001 wurde Mario Redaktionsleiter beim Regionalsender Punkt 1 Oberlausitz TV.

Mario D. Richardt beim MDR

Im Mai 2001 kam dann der Anruf vom MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK. Zunächst war Mario als Reporter und Bettentester in der fünfteiligen Unterhaltungssendung "Ab ins Bett" zu sehen. Seit September 2001 moderiert Mario D. Richardt beim MDR die wöchentliche Sendung "Mach dich ran", in der Probleme von Zuschauern gelöst werden, Wünsche erfüllt werden und unterhaltsame Spiele auf dem Programm stehen. Weitere Sendungen waren u.a. "Aprilscherz oder Osterbrauch?" (2002), "Gelacht vor acht - Der Spaß liegt auf der Straße" (2002), "Marios Eierlauf" (2003), "Das Harzer Hexenstieg-Duell" (2004), "Das Wandern ist des Sängers Lust" (2006), „Hits made in Italy“ (2007) oder auch „Die Jagd nach dem Mock“ (2008). Von Januar bis Juli 2009 moderierte Mario D. Richardt täglich live das Nachmittags-Magazin "Hier ab vier". 2011 stellte er in der Reportage "Da hat vor 20 Jahren noch keiner dran gedacht" in seiner gewohnt lockeren Art den Ort Weferlingen und seine Menschen vor. 2012 präsentierte er mit Florian Weber die „Mach dich ran-Show“. 2015 und 2016 ist er der Kopf von „Mach dich ran Spezial – Das Spiel um 400.000 Euro“.

Bücher

Seit 2008 ist Mario D. Richardt auch als Autor tätig. In seinem ersten Buch erzählt er augenzwinkernd aus dem Alltag eines Fernsehmoderators. Titel ist die schon fast zum Kult gewordene Abschiedsformel aus "Mach dich ran": "Und kommen Sie gut in die Betten ...“. Seinen Weg als Autor setzte er 2013 fort. In „Leerer Kühlschrank, volle Windeln – Vom Single zum Papa“ (Eulenspiegel Verlag) schildert er seinen zeitweise kuriosen Weg vom Junggesellen zum Vater. Seit Sommer 2016 ist sein drittes Buch „Papa, jetzt bist du Prinzessin! – Aus dem turbulenten Alltag eines Vaters“ (ebenfalls Eulenspiegel Verlag) im Buchhandel.

Zuletzt aktualisiert: 28. Dezember 2010, 17:54 Uhr