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FIGARO Spezial | MDR FIGARO | 11.02.2012 | Zum Nachhören : "Demokratisch für die Demokratie streiten. Der 13. Februar in Dresden"

Seit 1992 stellten in den "Dresdner Reden" Künstler, Politiker und Publizisten ihre Sicht auf Gesellschaft und Politik zur Diskussion. In diesem Jahr wurde erstmals die Reihe unter ein Motto gestellt: Extremismus und Demokratie. FIGARO sendet die Auftakt-Rede des Theologen Frank Richter.

Frank Richter (r), Moderator der Arbeitsgruppe 13. Februar, und Sebastian Vogel, Vorsitzender des Dresdener Ausländerrates.
Frank Richter (r.), Moderator der Arbeitsgruppe 13. Februar, und Sebastian Vogel, Vorsitzender des Dresdener Ausländerrates

Die Dresdner Reden haben Tradition. Bisher konnten sich die Vortragenden ihr Thema selbst auswählen. Ein übergreifendes Motto gab es bisher nicht, allein der "Gedanke zur Zeit" war das verbindende Element der Reden eines Jahrgangs.

Die Sächsische Zeitung und das Staatsschauspiel Dresden, die die Reden-Reihe ausrichten, haben sich vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen wie den Verbrechen der Neonazis Mundlos und Böhnhardt, Handy-Überwachung und Ermittlungen gegen Antinazi-Demonstranten entschlossen, in diesem Jahr erstmals eine Ausnahme zu machen. Alle Rednerinnen und Redner des diesjährigen Jahrgangs setzen sich mit dem Extremismus und der Gefährdung der Demokratie auseinander.

Der Theologe Frank Richter hielt am 5. Februar die erste Rede innerhalb der diesjährigen Reden-Reihe. Seit 2009 ist er Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Richter engagierte sich in der DDR-Bürgerrechtsbewegung und gehörte 1989 zu den Gründern der "Gruppe der 20" in Dresden, wofür er 1991, stellvertretend für die friedlichen Demonstranten, den Europäischen Menschenrechtspreis entgegennahm. Seit 2011 ist er Moderator der von Oberbürgermeisterin Helma Orosz berufenen Arbeitsgruppe "13. Februar", die zu Versöhnung, Toleranz und einem offenen Diskurs aufruft, nachdem es im vergangenen Jahr während der Demonstrationen gegen den Aufmarsch der NPD zu Ausschreitungen verschiedener linksextremistischer Gruppen gekommen war. Frank Richter sprach zum Thema: "Demokratisch für die Demokratie streiten. Der 13. Februar in Dresden".

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Zuletzt aktualisiert: 13. Februar 2012, 11:16 Uhr

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