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Das Interaktive Magazin | MDR FIGARO | 18.04.2015 | 13:00-17:00 Uhr : Das Geschäft mit den Blumen

In vielen Büros und Wohnzimmern steht gerne mal ein freundlicher Blumenstrauß auf dem Tisch. Doch woher kommt die bunte Pracht? Aus dem heimischen Garten? Oder vom Blumenhändler, der sie aus Holland, Afrika oder gar Südamerika bezieht?

Ein Feld mit roten Tulpen

Deutschland ist weltweit der größte Blumenimporteur. Aus allen Kontinenten werden die lang- und kurzstielige Farbtupfer importiert. Die Tulpe auf dem Küchentisch kommt nicht aus dem Schrebergarten von Frau Müller, nicht mal aus der legendären Tulpenstadt Amsterdam - sie wird mittlerweile tausende Kilometer über den Atlantik aus Kolumbien, Ecuador oder Kenia nach Europa verschifft. Es scheint sich dennoch finanziell zu rechnen, zu billig sind der Transport und die Arbeitskräfte in den Ländern vor Ort. Ob das fair ist und wie die ökologische Bilanz bei derartigen Transporten aussieht, ist eine andere Frage.

Gerne werden Blumen auch in Reihe und Glied gestellt, verzieren als Blumenrabatten Parks, Kleingärten und öffentliche Freiflächen mit farblich und zeitlich abgestimmten Blütenständen. Blumen sind - nach Kindern und Haustieren - eines der beliebtesten Fotomotive. Zahlreiche Beispiel dafür findet man auch in unserer Kulturcommunity meinFIGARO.de. Was fasziniert uns so an diesen zerbrechlichen Blattgebilden? Ist es die elegante Ästhetik, das Sinnbild der Fruchtbarkeit, die beeindruckende Farbigkeit?

Achten Sie beim Kauf auf die Herkunft der Blumen, auf die Ökobilanz und die Arbeitsbedingungen vor Ort? Oder stehen für Sie Haltbarkeit und Aussehen im Vordergrund? Vielleicht schenken Sie aber auch ganz bewusst keine Blumen, da sie auch ein Sinnbild der schnellen Vergänglichkeit sind? Haben Sie eine Lieblingsblume? Vielleicht laden Sie hier ein Foto von dieser Prachtpflanze hoch? Oder kann Ihnen alle Blumenpracht gestohlen bleiben und Sie favorisieren eher pflanzenlose Lebensräume?

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Andererseits gab und gibt es nicht wenige, die das Gebot, Jesus nachzufolgen, ernst nehmen. Sie arbeiten in Krankenhäusern als Diakonieschwestern oder kümmern sich in den Bahnhöfen um Obdachlose. Auch in Vereinen, Hilfsorganisationen oder in der Lokalpolitik sind viele Menschen aus religiöser Motivation heraus unterwegs. Neulich kam eine Studie heraus, nach der sich evangelische und katholische Christen überdurchschnittlich gesellschaftlich engagieren. Sie sind es, die den Laden zu weiten Teilen am Laufen halten.

Wo wären wir also ohne die Religion? Ginge es friedlicher und weniger fanatisch zu in der Welt oder gäbe es - andersherum - weniger soziales Engagement und dafür mehr Mord und Totschlag? Zugegeben eine ziemlich hypothetische Frage, aber vielleicht ist es doch ganz reizvoll, darüber mal nachzudenken.

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Angaben zur Sendung

Moderation: Johannes Paetzold

Das Interaktive Magazin

Das Interaktive Magazin widmet sich jeden Sonnabend von 13 bis 17 Uhr einem Schwerpunktthema. Im Mittelpunkt steht die Interaktion mit dem Hörer - sowohl im Radio als auch in der Community meinFIGARO.de.

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