Musik & Bühne

Porträt : Christine Maria Rembeck – Starsopranistin mit Lust auf die Einfachheit

Der Funke sprang über auf einem alten Hof in Bayern. In der Abenddämmerung sang Christine Maria Rembeck mit Teilnehmern ihres Gesangskurses das Lied "Der Mond ist aufgegangen". Seitdem ist ihre Liebe zu Volksliedern ungebrochen. Grund genug, die Sängerin zum Finale der MDR-Aktion "Die schönsten deutschen Volkslieder" auf die Wartburg einzuladen.

Als Sopransolistin wandelt Christine Maria Rembeck zwischen den Jahrhunderten. Mit international anerkannten Ensembles vertont sie Werke von Renaissance bis Frühklassik, bringt aber auch immer wieder eigene Kompositionen und Arrangements auf die Bühne. Ihre Ausbildung erhielt sie in Gesang, Klavier, Tanz und Blockflöte, lernte sowohl an der Musikhochschule in Wien als auch an der Leipziger Hochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy". Weitere Kurse belegte sie bei Helga Forner, Irwin Gage und Karin Mitzscherling sowie am Pariser "Conservatoire Superieur National", der ältesten Schauspielschule Frankreichs. Neben ihrem eigenen musikalischen Schaffen gibt die gebürtige Bayerin auch Gesangskurse.

Nach zahlreichen CD- und Rundfunkaufnahmen veröffentlichte Christine Maria Rembeck vor wenigen Monaten eine Platte mit ihren liebsten deutschen Volksliedern. Auf "Rosenmond und Lindentraum" interpretiert sie traditionsreiche Liedschätze in berührenden Arrangements. Fernab von Kitsch und Pathos setzt die Sängerin, begleitet von Klavier und Cello, schlichte Melodien in einen neuen Kontext.

Zum Abschluss des MDR-Volksliedprojektes ist Christine Maria Rembeck am 30. September im Konzert und als Talkgast auf der Wartburg zu erleben.

Zuletzt aktualisiert: 09. September 2011, 20:33 Uhr

CD-Tipp

Rosenmond und Lindentraum, Raumklang, 2011, Bestellnummer RK 3002, www.raumklang.de

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