Pflanzen von A bis Z | Ziergarten : Buchs: Fragen und Antworten
(Sendung vom 31.01.2012)
Ein Buchs im Garten ist wunderschön. Schlimm wird es jedoch, wenn er plötzlich eingeht, weil er von einem Pilz befallen wurde. Dazu bekommt unsere MDR Garten-Expertin Brigitte Goss immer wieder Zuschauerfragen gestellt.
Der gefährlichste Pilz ist das Buchsbaumtriebsterben, das Cylindrocladium. Der Pilz ist extrem ansteckend. Er bildet Dauersporen aus, die sehr resistent sind und sogar mehrere Jahre auf der Erdoberfläche überleben. Erste Anzeichen für einen Befall sind schwarzbraune Triebe und dunkle Punkte auf den Blättern. Die einzige Maßnahme gegen den Pilz wäre das Abtragen des Erdbodens und das Roden der Buchse.
Buchse können sich aber auch verfärben. Das geht jedoch nicht auf einen Fall ein Pilz zurück, sondern ist eher ein natürlicher Effekt vor dem Winter. Einige Pflanzen verfärben sich auch ins gelbliche, wenn ihnen Nährstoffe fehlen. Dann kann ab März gedüngt werden und der Buchs erholt sich, wenn es langsam wärmer wird.
Der Buchsbaumblattfloh
Der Buchsbaumblattfloh tritt in den letzten Jahren häufiger auf. Er ist jedoch harmlos. Die Blätter des Buchses verformen sich dabei löffelförmig. Hier empfiehlt sich ein kräftiger Rückschnitt. Es muss auch kein Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Außerdem gibt es einige Nützlinge, für die der Buchsbaumblattfloh eine willkommene Beute ist.
Gesprächsgast:
Als Gesprächsgast zum Thema "Buchs – Fragen und Antworten“ stand uns Brigitte Goss zur Verfügung. Die Gartenfachberaterin und MDR-Garten-Expertin beantwortet auch Ihre Zuschauerfragen. Schreiben Sie uns! Brigitte Goss und der Rest des MDR-Garten-Teams beantwortet Ihre Fragen so schnell wie möglich.
Dieser Text gibt den Inhalt des Beitrags der Sendung MDR Garten mit dem angegebenen Ausstrahlungstermin wieder. Eventuelle spätere Änderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
