Gartenfragen

MDR Garten : Häufige Fragen

Sie haben eine Frage zu Ihren Pflanzen? Dann schreiben Sie uns. Mit dem Einsenden Ihre Frage, erklären Sie sich damit einverstanden, dass Frage und Antwort mit Namensnennung beim MDR veröffentlicht werden dürfen. Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten zum aktuellen Zimmer- und Freilandgarten - beantwortet von unserer Garten-Expertin Brigitte Goss.

Fragezeichen in einer Landschaft

Auf dieser Seite:


Was kann ich gegen Hornsauerklee machen?

Wurzel- und Samenunkraut ist auf der einen Seite phänomenal, auf der anderen Seite schrecklich. So viel entfernen wie es geht, denn die Wurzeln sind so fein, dass sie immer nachwachsen. Sie wachsen in lockerer Erde besser als in schwerer Erde. Daher die Erde besser durchmischen, wenn sie zu locker ist. Außerdem brauchen Unkräuter saure Erde. So kann man kalken, das hebt dann den PH -Wert. Und damit verschlechtert man die Lebensbedingungen und kann den Hornsauerklee in Schach halten.


Woran kann es liegen, dass die Pflanzen in den Gräbern immer schlechter aussehen?

Das könnte an der Graberde liegen. Wenn die Pflanzen über Jahre hinweg immer nur mit Graberde gepflanzt werden, dann hat sich der Boden verdichtet und die Wurzeln bekommen keine Luft mehr.


Wie kann man Hasenfraß vorbeugen?

Hasen fressen Blüten an und buddeln. Ein Tipp: Streuen Sie Horndünger, der riecht für Hasen ganz unangenehm. Dann haben sie keinen Appetit mehr.


Wie bereite ich Obstbäume auf den Winter vor?

Nach dem Pflanzen sollten Obstgehölze gut angegossen werden. Außerdem sollte der Stamm vor der Wintersonne geschützt werden. Dafür kann man ganz einfach eine Bastmatte um den Stamm wickeln und festbinden.


Was tun gegen Brombeer-Gallmilben?

Familie Altmann aus Straußberg: Was kann man gegen Brombeer-Gallmilben tun?

Brombeer-Gallmilben erkennt man daran, dass Teile der Beeren nicht ausreifen. Sie bleiben rot und schmecken auch nicht. Befallene Früchte müssen im Herbst komplett entfernt werden (nicht auf den Kompost werfen!). Im zeitigen Frühjahr können die Sträucher mit Netzschwefel behandelt werden. Damit werden die Gallmilben abgetötet.


Wie ernte ich Kirschen ohne Würmer?

Frau Wachholz aus Finsing: Jedes Jahr haben unsere Kirschen Würmer. Ist das die Kirschfruchtfliege? Wie kann ich den Befall verhindern? Geht es auch ohne Chemie?

Natürlich geht es auch ohne Chemie. Im Moment befinden sich die Puppen der Fliegen unter der Baumrinde oder im Umkreis des Baumes im Boden. Durch das Bürsten des Stammes kann man den Befall mit der Fruchtfliege verringern. Im Frühjahr kommen die Fliegen aus dem Boden. Die erwachsenen Fliegen legen ihre Eier auf den Kirschen ab, wenn diese ihre Farbe von gelb zu rot wechseln. Hier helfen dünnmaschige Netze, die um die Äste gewickelt werden.

Der Einsatz von Gelbtafeln war früher ein gängiges Mittel gegen die Kirschfruchtfliege. Brigitte Goss rät aber von ihrem Einsatz ab, da sie weiträumig die Fruchtfliegen anlocken. Wichtig ist, alle Früchte abzuernten und eventuell den Boden um den Baum mit Folie abzudecken. Dann können die Kirschfruchtfliegen nicht im Boden überwintern.


Was hilft, wenn die Äpfel schwarz werden?

Frau Merz aus Berlin: Die Äpfel an unserem Apfelbaum haben braune Stellen und faulen am Baum. Was kann ich tun?

Bei dem Krankheitsbild handelt es sich meist um die Fruchtmonilia, die Äpfel werden meist schwarz. Wichtig ist, die Fruchtmumien zu entfernen. Der Baum muss gut geschnitten sein, damit immer Luft an Äpfel und Äste kommt. Hängen die Äpfel zu dicht, sollten einige entfernt werden. So können die verbleibenden schön groß und saftig werden.


Fächerahorn überwintern

Frau Triebe aus Gera: Meinen roten japanischer Fächerahorn aus dem letzten Jahr habe ich im Kübel im Garten vergraben. Im April wurde er an seinen endgültigen Standort gepflanzt. Nun sind alle Blätter abgestorben, obwohl der Wurzelballen nicht ausgetrocknet ist. Was kann die Ursache sein?

Vermutlich ist der Ahorn im letzten Jahr erfroren. Außerdem vertragen diese Pflanzen keinen Lehmboden. Besser ist ein humoser, leicht saurer Boden, der gut durchlässig ist. Eine gleichmäßige Feuchtigkeit wäre ideal. In schweren Böden leiden die Japanahorne unter einem Pilz, der die Leitungsbahnen verstopft. Die Gattung der Ahorne ist in der Pflanzenwelt unübertroffen in ihrer Vielfalt. Es soll etwa 150 Arten geben.


Winterschäden am Fächerahorn

Frau Gudrun Bergerow hat seit 10 Jahren einen japanischen Fächerahorn im Kübel und viel Spaß daran. Jetzt hat dieser leider kaum neue Triebe, die meisten Blätter hängen welk herunter. Ist die Pflanze noch zu retten?

Hier sieht man wieder die Spätfolgen des Frosts. Der Ahorn ist sehr kälteempfindlich an der Wurzel und so sind die Pflanzen im Kübel sehr gefährdet. Bis –8 °C können sie vertragen. Besser ist eine Überwinterung in geschützten Lauben oder Kellern.


Warum blüht mein Gartenhibiskus nicht?

Meist steckt hier der Frost aus dem Vorjahr dahinter. Dieser hat die Leitungsbahnen der Pflanzen beschädigt. So sind kleine Risse in diesen entstanden. Beim Wachstum, beziehungsweise der Blüte, des Hibiskus brechen die Leitungsbahnen zusammen und nichts wächst mehr. Mit Wintervlies können Sie die Gehölze im Winter schützen.


Mindesttemperaturen in Gewächshäusern

Herr Ringleb aus Mühlhausen fragt: Wie hoch sollte nachts die Mindesttemperatur im Gewächshaus sein, wenn man Tomaten kultiviert?

Ideal wären Tagestemperaturen über 20 Grad Celsius und Nachttemperaturen nicht unter 15 Grad Celsius. Doch dies lässt sich nicht so ohne weiteres realisieren. Kühle Nachttemperaturen 5 Grad Celsius bis 10 Grad Celsius in der Wachstumsphase (März bis Mai) sorgen dafür, dass die Tomatenpflanzen kompakt bleiben. In kritischen Nächten sorgen Sie einfach dafür, dass die Tomaten keinen Frost bekommen. Wenn die Tomaten dann im Sommer fruchten, lassen warme Nächte die Tomaten besser und schneller ausreifen. Im Mai können Tomaten im Freien kultiviert werden.


Rasen richtig pflegen

Anfang bis Mitte April, wenn alles abgetrocknet ist, sollte man den Rasen abrechen. Danach kann schon gemäht und vertikutiert werden. Auch ein Rasenlangzeitdünger kann im Anschluss aufgetragen werden.


Regenwürmer im Rasen

Frau Kögel aus Saalfeld und Herr Helm aus Burscheid klagen über Regenwürmer im Rasen. Wo ist das Problem?

Regenwürmer sind ja eigentlich nützlich, deshalb dürfen sie nicht bekämpft werden. Sie können die Würmer aber recht gut vergrämen. Hier ein paar Tipps:

- Entfernen Sie die Kothaufen mit einem feinen Rechen, wenn die Oberfläche gut abgetrocknet ist.
- Verteilen Sie im Rasen grobkörnigen Sand oder Lavasplit. Dies beeinträchtigt die empfindliche Haut der Würmer und der Boden trocknet ab.
- Entfernen Sie das Schnittgut, denn damit entziehen Sie die Nahrung.
- Geduld. Bei trockenem Wetter verschwinden die Regenwürmer in tiefere Erdschichten.


Citruspflanzen richtig überwintern

Klaus Göhler aus Groitzsch: Meine Citruspflanzen blühen nicht und bekommen auch keine Früchte. Was kann ich tun?

Von den Citrus gibt es viele Arten. Kumquat, Mandarinenbäumchen oder Zitrone haben unterschiedliche Temperaturbedürfnisse. Die Zitrone sollte im Winter hell und kühl bei 10°C bis 15°C stehen. Sie verträgt auch Temperaturen bis an die 0°C. Dies löst auch einen Blütenreiz aus. Steht die Zitrone immer warm und in Wohnräumen nicht hell genug, blühen sie kaum. Zitronen sind nährstoffbedürftig. Topfen Sie jetzt um und verwenden Sie Zitruserde. Über den gesamten Sommer kann auch noch mit Zitrusdünger nachgeholfen werden.


Hortensien richtig zurückschneiden

Ingrid Eggers aus Meine: Wir haben im Garten Rispenhortensien, Tellerhortensien und Annabelle. Wie schneidet man Sie richtig zurück? Was heißt kräftig zurückschneiden?

Die meisten Hortensien werden kaum oder nicht zurückgeschnitten. Die Rispenhortensie und Annabelle sind Strauchhortensien. Diese müssen stark zurückgeschnitten werden. Würde man dies nicht tun, blühen sie zwar weiter hin, aber mit der Zeit werden sie von unten her kahl. Am besten man schneidet sie im März / April auf 20 bis 30 Zentimeter zurück.


Clematis richtig zurückschneiden

Frau Doris Tuchlinski aus Menzengraben: Kann man die Clematis auch komplett abschneiden und wann ist es am günstigsten?

Die Frage beim Zurückschneiden der Clematis ist, wann hat die Clematis geblüht? Der Blühzeitpunkt entscheidet über den richtigen Schnittzeitpunkt. Die Frühjahrsblüher werden nach der Blüte zurückgeschnitten. Die im Mai blühenden Clematis werden nur leicht beschnitten. Das heißt lediglich alte Äste herausschneiden und etwas auslichten. Die Sommerblüher können im März radikal auf 20 Zentimeter runtergeschnitten werden.


Rittersporn richtig kultivieren

Renate Ferch aus Benneckenstein: Mein Rittersporn geht immer ein, manchmal helfen auch die Nacktschnecken nach. Ich habe schon mal umgepflanzt, aber es wird einfach nichts. Ich habe sehr viele Stauden im Garten, aber der Rittersporn will einfach nicht wachsen. Auf was muss ich achten?

Der Rittersporn benötigt in erster Linie einen sonnigen Standort und einen tiefgründigen, gleichmäßig feuchten und nährstoffreichen Boden. - Also ein ziemlich anspruchsvolles Geschöpft!

Zudem mag es der Rittersporn nicht, wenn er von anderen Stauden bedrängt wird. Schaffen Sie Ihm also schon ab dem Austrieb genügend Platz und Luft. Rittersporn ist sehr nährstoffbedürftig. Düngen Sie ab dem Austrieb, entweder eine Gabe mit einem Langzeitdünger oder regelmäßige Gaben: z.B. alle zwei bis drei Wochen in kleinen Dosen. Halten Sie sich an den Angaben der Düngemittelhersteller.

Dieses Jahr hat der Rittersporn sehr unter den heißen Wochen im Juni/Juli gelitten. Der echte Mehltau hatte dieses Jahr ein leichtes Spiel. Halten Sie den Rittersporn im nächsten Jahr im Auge und behandeln ihn gegebenenfalls mit einem Fungizid.


Werden Rostpilze von Stockrosen auf Rosen übertragen?

Sabine Koburger aus Stralsund: In nächster Nähe meiner Rosen stehen Stockrosen, was zwar sehr schön aussieht, aber mich zu der Frage veranlasst, ob sich der Malvenrost der Stockrosen auf die Rosen überträgt. Eine Rose, die genau neben den Stockrosen steht, hat jetzt besonders viel Rost.

Bei den beiden Rostpilzen handelt es sich um unterschiedliche Arten. Sie werden also nicht übertragen.

  • Malvenrost (Puccinia malvacearum) überwintert an befallenen Pflanzenteilen. Entfernen Sie im Frühjahr vorbeugend während des Austriebs die alten Blätter. Sorgen Sie bei den Stockrosen für einen sonnigen, windoffenen Standort. Das schnellere Abtrocknen der Blätter beugt dem Malvenrost vor.
  • Die meisten Sorten der Stockrosen leiden unter diesem Rostpilz. In guten Staudengärtnereien finden Sie mittlerweile eine Malvenserie Alcea 'Parkallee', 'Parkfrieden' und 'Parkrondell', die weitgehend resistent ist.


  • Rosenrost (Phragmidium mucronatum): Er hat bei ungünstigen Bodenverhältnissen, mangelnder Kaliversorgung und einem Stickstoffüberschuss ein leichtes Spiel. Zudem sind besonders nasse, feuchte Lagen ungünstig. Entfernen Sie befallene Triebe im Frühjahr. Bei starkem Befallsdruck sollten Sie die Pflanzen mit einem zugelassenen Pflanzenschutzmittel behandelt. Wobei die meisten Fungizide (Pilzmittel) die gegen Rosen eingesetzt werden, auch gegen den Malvenrost wirken.

Wenn Sie immer wieder dieses Problem haben, dann pflanzen Sie die Stockrosen am besten an einen anderen Standort. Dann haben Rose und Stockrose mehr Luft und können besser abtrocknen. Wobei dieser feuchte Sommer sicher an dem starken Befall von Pilzerkrankungen beigetragen hat.


Dürfen von Birnengitterrost befallene Blätter kompostiert werden?

Josef Riedel aus Rostock: Kann ich von Birnengitterrost befallene Blätter kompostieren?

Ja, Sie können mit Birnengitterrost befallene Blätter kompostieren. Von diesen Blättern geht keine Infektion mehr aus. Außerdem machen die Organismen im Kompost Pilze, wie Rost und Schorf, unschädlich.


Was kann man gegen Echten Mehltau unternehmen?

Herr Kleiber aus Eisenach: Seit zwei Jahren habe ich in meinem Kleingewächshaus regelmäßig Mehltau an meinen Tomatenpflanzen. Das fängt mit weißen Flecken an den Blättern an. Diese rollen sich später und verdorren langsam. Den Früchten macht das nichts aus. Sie fallen dann aber ab, wenn die Pflanze komplett vertrocknet ist. Was kann ich dagegen tun?

Der Befall mit Echtem Mehltau an Tomaten nimmt in den letzten Jahren zu. Echter Mehltau überwintert an "lebendigem" Pflanzenmaterial, d.h., dass Sie im Winter bzw. vor der Saison darauf achten sollten, dass keine befallenen Pflanzen im Gewächshaus verbleiben. Der Austausch von Erde ist wirkungslos. Heiße trockene Witterungsphasen im Sommer begünstigen den Befall. Die Sporen kommen sozusagen aus und mit der Luft.

Bei der Sortenwahl sollten Sie auf resistente Sorten zurückgreifen. Die Sorte "Phantasia" und "Maranello" sind gegen Echten Mehltau und andere Pilzerkrankungen resistent. Resistent heißt aber nicht, dass diese Sorten die Krankheit überhaupt nicht bekommen können. Sie sind nur wesentlich widerstandsfähiger.

Im Kleingewächshaus besteht meist eine hohe Luftfeuchte. Das begünstigt den Echten Mehltau. Lüften Sie im Sommer immer ausreichend und auch nachts. Auf taufeuchten Blättern entwickelt sich der Pilz am besten. Bei guter Belüftung läuft die Befruchtung besser und es ist zudem dem Geschmack zuträglich.

Vorbeugend gibt es viele biologische Stärkungsmittel, die den Echten Mehltau recht wirkungsvoll verhindern, ohne Ihre Tomaten zu belasten. Lassen Sie sich dazu im Fachhandel beraten.


Wie düngt man am besten Tomaten im Kübel?

Frau Heineke aus Hohenhameln: Ich habe Tomaten in Kübel gepflanzt. Wie oft und wie lange muss ich düngen?

Tomaten im Kübel sollten Sie einmal die Woche bis Ende August mit einem Flüssigdünger düngen - so wie auf der Packung beschrieben. Ideal wäre ein spezieller Tomatendünger oder ein Dünger für Fruchtpflanzen. Es gibt Tomatendünger auf organischer Basis, die genau auf die Bedürfnisse der Tomaten angepasst sind. Diese benötigen nämlich etwas mehr Kalium als Balkonblumen.

Komfortabler sind Langzeitdünger. Wenn Sie diese Langzeitdünger bei der Pflanzung mit einbringen, müssen Sie den ganzen Sommer kaum mehr nachdüngen. Langzeitdünger gibt es in Form von sehr kleinen Kügelchen. Dies sind sehr zuverlässige Dünger, die den Wirkstoff gleichmäßig in die Erde abgeben.


Warum stößt die Gurkenpflanze ihre Früchte ab?

Herr Oberst aus Dessau: Meine Gurkenpflanzen im Folienzelt sind kräftig gewachsen. Jedoch werden ca. 80% von den gebildeten Gurken gelb, dann faulig und fallen zum Schluss ab. Zurück bleibt der intakte Stiel. Ich habe an den Pflanzen kleine Schnecken gefunden. Könnte dies der Auslöser sein?

Gurkenpflanzen stoßen ihre Früchte ab, wenn die Nachttemperaturen unter zwölf Grad sinken oder es tagsüber zu heiß ist. Gurkengewächse stoßen die Fruchtansätze auch ab, wenn die Pflanze zu stark wächst, d.h. zu schnell zu viele Blattmassen bildet. Dies kann bei einer zu einseitigen Stickstoffdüngung passieren.

In seltenen Fällen könnte es sich um die Gummistängelkrankheit (Didymella bryoniae) handeln. Bei dieser Pilzerkrankung faulen die Früchte auch von der Spitze her. Diese Erkrankung wird bereits durch Samen übertragen und kommt vor allem in Treibhäusern vor. Entfernen Sie in jedem Fall die befallenen Früchte.


"Blutender" Kirschbaum: Was tun gegen die Valsakrankheit?

Frau Schubert aus Heidenau: Unser Süßkirschenbaum "blutet" an verschiedenen Stellen, z.B. an der Veredlungsstelle und an stärkeren Ästen. An diesen Stellen löst sich auch die Rinde. Kirschen haben wir aber geerntet. Was kann man gegen dieses "Bluten" tun, um den Baum zu retten?

Bei diesem Gummifluss handelt es sich um die Valsakrankheit. Dieser Pilz tritt hauptsächlich in den Sommermonaten in Erscheinung. Eine Bekämpfungsmöglichkeit wäre, die befallenen Äste in der Vegetationsruhe, also im Winter, abzuschneiden. Ein Sommerschnitt lässt die Kirsche oft noch mehr "bluten". Zudem ist die Gefahr einer Neuinfektion der frischen Schnittstelle im Sommer am höchsten. Pflanzenschutzmittel gegen die Valsakrankheit sind weder wirksam noch zugelassen. Bekämpfen Sie aber alle Schädlinge und Krankheiten, damit die Kirsche nicht noch mehr geschwächt wird. Vermeiden Sie zudem Frostschäden am Holz durch Kalken im Winter.

Schneiden Sie die Kirsche im Winter aus. So kann sie im Frühjahr wieder besser austreiben und sich regenerieren. Oft haben diese Maßnahmen aber keinen Erfolg. Verdichtete, schwere Böden tragen zu dem Befall bei. Wenn Sie den Kirschbaum entfernen wollen, dann pflanzen Sie dort keine Kirsche mehr.


Warum wachsen die Gurken im Gewächshaus schlecht?

Renate Albani aus Aue: Ich habe in meinem Gewächshaus Gurken gepflanzt. Sie blühen sehr reichlich und haben viel kleine Gurken. Die Gurken wachsen aber kaum. Dann wird immer mal ein Blatt gelb und schließlich auch die kleinen Gurken. Was kann ich tun?

Gurkenpflanzen können oft, selbst wenn sie veredelt sind, nicht alle Fruchtansätze ausbilden. Dies sind einfach zu viel. Zudem war es lange zu kühl. Temperaturen unter 12°C in der Nacht und unter 16°C am Tage können zum Abstoßen der Früchte führen. Gurken sind salzempfindlich. Zu kräftige Düngegaben schaden ebenso wie Nährstoffmangel. Die Gurkenpflanzen vergilben und die Früchte fallen dann ab.


Wie kann man Pilze im Rasen entfernen?

Aniela Güttler aus Halle: Welche Möglichkeiten gibt es, die in meinem Rasen wachsenden Pilze zu entfernen?

Pilze im Rasen lassen sich sehr schwer entfernen. Ausstechen der Pilze beseitigt das Problem nur kurzfristig, denn die Pilzhüte sind lediglich die "Fruchtkörper" des Pilzes. Der Pilz sitzt im Boden. Oft kommen dort Pilze aus dem Boden, wo einmal ein Baum stand. Die Wurzeln verrotten langsam im Boden, wobei die Pilze dabei eine wichtige Aufgabe erüllen. Sehr humusreicher, nährstoffarmer und saurer Boden begünstigt die Pilze.

Kalken, düngen, den Rasenfilz entfernen und den Boden abtrocknen lassen, wird die Pilze eindämmen. Eine Bodenprobe könnte genaue Anhaltspunkte geben, wieviel Sie düngen oder kalken müssten. Der Kalk hebt nicht nur den pH-Wert sondern beschleunigt die Mineralisierung (Verrottung) der organischen Substanz im Boden. Düngen Sie in jedem Fall den Rasen mit einem Rasenlangzeitdünger.

Falls es sich um Hexenringe handelt, sollten Sie den Boden dort lockern bzw. lüften (aerifizieren), wo sich das Pilzgeflecht befindet. Sanden Sie danach den Rasen ein. Wässern Sie dann ausgiebig über einige Tage. So können Sie den Pilz zum Absterben bringen.


Clematis eingegangen: Kann man an die gleiche Stelle eine neue pflanzen?

Sabine Koburger aus Stralsund: Uns ist im diesjährigen strengen Winter unsere rund 15 Jahre alte Clematis eingegangen. Kann man an die gleiche Stelle eine neue pflanzen oder lieber nicht? Wenn ja, was sollte besonders beachtet werden?

Sie können wieder eine Clematis an der gleichen Stelle pflanzen. Allerdings könnte es sein, dass Ihre Clematis noch einmal aus dem Boden austreibt. Nicht selten machen sich zurück gefrorene Exemplare bis Ende Juli noch mal bemerkbar und wachsen wieder durch. Achten Sie jetzt auf Schnecken. Sie fressen die jungen Triebe, die aus dem Boden kommen.


Welche Tipps gibt es für Kulturheidelbeeren?

Christa Brötler aus Schildow: Wir möchten gern Kulturheidelbeeren pflanzen. Bitte geben Sie uns Tipps für die Bodenbeschaffenheit und die Pflege.

Kulturheidelbeeren benötigen einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Sie wachsen nur in humoser, saurer und gut durchlässige Erde. Einerseits dürfen die Pflanzen nicht austrocknen, andererseits würden sie in Staunässe schnell eingehen. Kulturheidelbeeren wachsen in einer Erde mit pH-Wert 4,0 bis 5,0. Die meisten Gartenböden sind aber zu alkalisch und somit nicht geeignet. Die meisten Maßnahmen den Gartenboden Kulturheidelbeeren gerecht zu verändern, sind erfahrungsgemäß von kurzer Dauer.

Ich empfehle Ihnen Kulturheidelbeeren in großen Mörtelkübeln mit Rhododendronerde zu pflanzen oder ein großes Loch mit einen Durchmesser von mindestens 80 cm und mindestens 60 cm Tiefe auszuheben. Legen Sie die Wände unbedingt mit Teichfolie aus. Die Mörtelkübel sollten Sie in die gewachsene Erde eingraben. So wird der Topf in der Sommersonne nicht zu heiß. Sie können sich auch Erde selbst mischen: Nehmen Sie Torf, gewaschenen Sand und Rindenmulch zu gleichen Teilen.

Düngen Sie Kulturheidelbeeren ausreichend. Sie können dazu Rhododendrondünger verwenden, er entspricht den Ansprüchen der Heidelbeeren am ehesten. Spezieller Heidelbeerdünger ist meist im Handel schlecht zu bekommen. Empfehlenswert wären auch zwei Gaben Schwefelsauren Ammoniaks. 25 g im April und weiter 25 g Anfang Juni.

Kulturheidelbeeren benötigen einen Pflanzabstand von etwa 1,5 m. Pflanzen Sie am besten unterschiedliche Sorten, das verbessert die Befruchtung und somit den Ernteertrag.


Wo sollte die Veredlungsstelle bei Tomaten sein?

Klaus Reinhardt aus Ruhla: Wo sollte die Veredlungsstelle bei Tomaten sein? Oberhalb der Erde oder unter der Erde?

Die Veredlungsstelle sollte über der Erde liegen. Dies gilt für alle veredelten Gemüsearten, wie Gurken und Auberginen. Veredelte Gemüsepflanzen bestehen aus zwei Teilen: Oben sitzt die ertragreiche Edelsorte. Unter der Veredlungsstelle ist die Unterlage. Die Unterlage ist eine Sorte oder Pflanzenart, die viele und gesunde Wurzeln bildet. Die Edelsorte darf mit der Erde keinen Kontakt bekommen, sonst würde sie wieder Wurzeln bilden. Dies würde die Pflanze im Gesamten schwächen.


Warum leiden meine Koniferen?

Ulrike Muchow: Ich habe Koniferen in Balkonkästen gepflanzt. Das war im Oktober letzten Jahres. Ich hatte das Gefühl, sie sind gut angewachsen und auch gut ausgetrieben. Vor Ostern habe ich sie dann geschnitten. Und nun werden sie braun/gelb/trocken. Was kann man da machen?

Durch Ihren Rückschnitt leiden die Koniferen sicher nicht. Vermutlich ist das Absterben auf den letzten Winter zurückzuführen. Koniferen im Kübel sind besonders bei starken Frösten gefährdet. Schon nach dem letzten strengen Winter 2009 stellten wir fest, dass trotz eines anfänglichen Austriebs, einige Pflanzen dann doch so geschwächt waren, dass sie keine Kraft mehr hatten, um ganz auszutreiben. Der starke Frost im Winter hatte die Leitungsbahnen zu stark geschädigt. Achten Sie darauf, dass immer ein Wasserabzug gewährleistet ist. Stehen die Pflanzen nämlich im Wasser, sterben die Wurzeln ab. Andererseits sollten sie immer gleichmäßig feucht sein. Pflanzen Sie am besten Kiefern und Wacholder in Kübeln oder Gefäßen. Sie sind robuster bei Trockenheit und auch bei starken Frösten. Scheinzypressen, Zwergfichten und Thuja sind empfindlicher.


Warum blühen die Tulpen nicht mehr?

Kerstin Löw aus Treffurt: Ich besitze sehr viele Tulpen. Leider ist es dieses Jahr so, dass sie entweder schlecht blühen oder erst gar keine Knospen ansetzten. Vor allem die älteren Pflanzen haben nur Blätter und keinen Blüten. Können Sie mir sagen, woran das liegt und was man dagegen machen kann? Liegt es vielleicht auch daran, dass ich sie manchmal geschnitten habe?

Wenn die Tulpenpracht von Jahr zu Jahr schwindet, kann dies verschiedene Ursachen haben: Zuerst ist die richtige Pflege wichtig. Düngen Sie die Tulpen beim Austrieb und nach der Blüte am besten mit einem organischen Volldünger. Nach der Blüte entfernen Sie nur die abgeblühten Blütenstiele. Die Blätter bleiben so lange dran, bis sie im Sommer trocken und gelb geworden sind. Dann haben die Zwiebeln wieder ausreichend Energie für eine reiche Blüte im nächsten Frühjahr gespeichert.

Tulpen benötigen einen sonnigen Standort und eine relativ trockene Übersommerung. Falls die Tulpen in einem Beet mit wasserbedürftigen Sommerblumen stehen, sollten die Zwiebeln im Sommer entnommen werden. Auch Wühlmäuse machen sich über die Tulpen her! Nur wenige Sorten, wie "Don Quichotte", "Nigritta" oder "Couleur Cardinal" blühen viele Jahre lang. Die meisten, vor allem neu gezüchtete Tulpensorten, sind nicht langlebig. Sie können die Reservestoffe nicht ausreichend einlagern und verschwinden deshalb nach zwei bis drei Jahren. Bei den Zwiebeln, die nur Blätter bilden, handelt es sich auch oft um die Tochterzwiebeln der ursprünglichen Zwiebel. Diese Tochterzwiebeln sind noch nicht groß genug, um auch blühen zu können. Um also jedes Jahr eine Tulpenpracht zu bekommen, sollten Sie im Herbst immer wieder neu pflanzen. - Wildtulpen sind da eine Alternative.


Wie zieht man selbst Petersilie?

Frau Mahn aus Grimma: Seit Jahren bin ich nicht mit meiner Petersilie zufrieden. Ich säe sie jedes Jahr an einer anderen Stelle aus. Jedesmal geht sie gut auf, aber bei einer Größe von 3 Zentimetern kippt sie um. Die verbliebenen einzelnen Pflanzen werden auch nur 10 bis 13 Zentimeter groß. Was kann man gegen das Umkippen der Pflänzchen tun?

Petersilie sollten Sie erst wieder nach vier Jahren an die selbe Stelle säen. Die Ausscheidungen der Petersilienwurzel hinterlassen bestimmte Stoffe im Boden, die das Wachstum der nachfolgenden Generationen hemmen. Die Ursachen sind noch nicht ganz geklärt.

Die Petersilie hat bei einer Frühjahrsaussaat im Freien oft Probleme beim Keimen. Säen Sie entweder im Haus auf der Fensterbank vor oder kaufen Sie Jungpflanzen. Damit haben Sie sicher mehr Erfolg.

Eine alte Methode hat sich gut bewährt: Säen Sie im Sommer. Die Pflänzchen keimen schnell und gut. Sie können noch im gleichen Jahr ernten. Die Petersilie überwintert den ersten Winter. Im späten Frühling fängt die Petersilie an zu blühen und geht ein. Lassen Sie die Stängel stehen und den Samen reifen. Säen Sie wiederum diesen Samen für die nächste Generation aus. Ernten können Sie immer sobald Blätter vorhanden sind.


Garten-Bambus schneiden oder nicht?

Frau Sobotta aus Coburg: Mein Garten-Bambus hat vom Winter 2 bis 3 gelbe Wedel. Soll ich sie entfernen oder ihn herunterschneiden?

Selbst aus anscheinend trockenen Bambushalmen können diese vitalen Gräser wieder austreiben. Lassen Sie die Halme einfach noch einige Zeit stehen. Wenn sich im Juni noch immer keine grünen Blättchen zwischen den trockenen Trieben zeigen, sind sie tatsächlich abgestorben.

Falls Sie aber vertrocknete Triebe stören, können Sie die Halme auch zurückschneiden. Alle Bambusarten vertragen das gut. Das abgefallene Laub bzw. die Hüllblättchen sollten Sie am Boden liegen lassen. Diese natürliche Mulchschicht begünstigt das Wachstum.


Gemüse im Tomatenzelt ziehen?

Herr Wilke aus Aschersleben: Kann ich zum Beispiel Kohlrabi, Kopf- oder Eisbergsalat mit ins Tomatenzelt/haus pflanzen?

Sie können zu den Tomaten diese Kulturen pflanzen. Da Kohlrabi und Salat Kulturen mit kurzer Kulturdauer sind, sehe ich da keine Probleme. Achten Sie aber immer auf eine eine ausreichende Wasser- und Nährstoffversorgung. Wenn diese Kulturen im Frühsommer geerntet werden, sollten Sie aber keine Folgekulturen reinpflanzen, ansonsten wird doch die Nahrungs- und Wasserkonkurrenz zu groß.


Was sind die klebrigen Tropfen an den Blättern von Orchideen?

Frau Urbanek aus Lengenfeld: Seit mehr als zehn Jahren kultiviere ich Phalaenopsis entgegen des Rates meines Gärtners am Südfenster. Sie blühen fast ununterbrochen. Im Sommer schütze ich sie durch eine Bastmatte, die die Blätter beschattet. Aber seit einiger Zeit habe ich folgendes Problem: Die saftig grünen Blätter haben an der Blattunterseite klebrige Tropfen, die sich abwischen lassen.

Diese Tröpfchen entstehen so: Die Wurzeln der Pflanzen "arbeiten" nachts, dann bauen sie einen Druck in den Leitungsbahnen auf, der Mineralien und Wasser in die Blätter pumpt.

Ihre Orchideen haben ja ziemlich feste Blätter mit einer dicken Wachsschicht. Durch diese Schicht kann Wasser nicht so gut verdunsten. Der Druck weicht an die Blattränder aber auch an den unteren Blattspreiten aus. Dort entstehen dann diese Tröpfchen, weil dort die "Blatthaut" dünner ist und diese gehaltvolle Flüssigkeit nach außen dringen kann.

Diesen Vorgang nennt man Guttation. Man kennt Guttation auch bei anderen Pflanzen, wie zum Beispiel beim Frauenmantel. Am Morgen hat er an den Blatträndern ganz viele kleine Tröpfchen, die früher auch als Heilwasser gesammelt wurden.


Gelbe Blätter an Stockrosen entfernen?

Frau Thomschke aus Wiednitz: Meine Stockrosen werden immer, wenn sie in voller Blüte stehen, von unten her gelb, sodass ich alle Blätter entfernen muss und das macht die Stockrose nicht schön. Vielleicht können Sie mir einen Tipp geben?

Die Stockrosen sind allgemein sehr anfällig für Malvenrost. Ich habe kaum eine Stockrose ohne diesen Pilz gesehen.

Jetzt - im zeitigen Frühjahr - können Sie die Blätter vom Vorjahr entfernen, denn dort sitzen die Sporen. Stockrosen benötigen einen feuchten, humosen Boden. An diesen Standorten sind sie weniger anfällig. Gefüllte sind zudem anfälliger als die meisten Einfachblühenden.

Im schlimmsten Fall können Sie nur zur chemischen Keule greifen. Fragen Sie im Fachhandel nach. Es gibt eine Menge Fungizide, die gegen Malvenrost eingesetzt werden können und zugelassen sind.


Welcher Pflanztopf ist besser - Ton oder Plastik?

Herr Schütte aus Neu-Ulm: Ich möchte in diesem Jahr meine Blumen umtopfen. Seit Jahren habe ich meine Blumen in Plastiktöpfen, möchte aber nun auf Tontöpfe umsteigen. Was ist besser - Ton oder Plastik?

Tontöpfe sorgen für ein angenehmes Wurzelklima. Der Tontopf nimmt Feuchtigkeit auf, wenn die Erde zu nass ist. Andererseits gibt der Tontopf auch Wasser an die Umgebungsluft ab, sodass der Erdballen schneller abtrocknet. Besonders Pflanzen, die mit Staunässe überhaupt nicht klar kommen, wie Geranien und Alpenveilchen, wachsen im Tontopf besser.

Die produzierenden Gärtner sind vom Tontopf abgekommen, weil er schwerer ist, schneller kaputt geht und teurer ist als der Kunststofftopf. Wegen eines besseren Pflanzenwachstums sicher nicht. Lediglich Orchideen, wie die Phalaenopsis, würde ich in speziellen, durchsichtigen Plastiktöpfe pflanzen, weil die Wurzeln das Licht schätzen.

Tontöpfe lassen sich aber schlechter reinigen als Kunststofftöpfe. Wenn Sie ihre Töpfe immer wieder verwenden, sollten Sie die Tontöpfe sorgfältig reinigen. Falls eine Pflanze im Tontopf unter einer Wurzelkrankheit litt, sollten Sie sogar den Tontopf wegwerfen.

Sehr große Pflanzen bzw. Kübelpflanzen lassen sich im Kunststofftopf leichter transportieren. Das sollten Sie ungedingt bedenken.


Wie bekommt man "Sundaville" über den Winter?

Frau Hänel aus Dresden: Im Sommer habe ich mir eine Sundaville gekauft, leider fehlen mir Pflegehinweise wie ich diese über den Winter bekomme.

Im Herbst, vor den ersten starken Frösten, werden die Mandevillen ins Haus geräumt. Vorher schneiden Sie die Seitentriebe bis auf vier Blätter zurück. Stellen Sie die Pflanze so hell wie möglich. Die Temperaturen sollten über zehn Grad liegen, am besten sogar um die 15. Achten Sie darauf, dass die Bodentemperatur nicht niedriger ist als die Lufttemperatur. Auf "kalte Füße" reagieren Mandevillen mit Blattfall. Düngen Sie jetzt nicht mehr und gießen Sie nur etwa ein bis zwei Mal im Monat.

Vor allem in der Überwinterung bereiten Blattläuse immer wieder Probleme. Spülen Sie wenn möglich die Blattläuse mit einem Wasserstrahl in der Badewanne ab. Kaum zu erkennen ist der Befall von Roter Spinne. Die winzigen ein bis zwei Millimeter großen Spinnenmilben schädigen durch ihre Saugtätigkeit die Pflanzen so stark, dass die Blätter abfallen und die Triebe absterben. Kontrollieren Sie die Blattunterseiten regelmäßig mit einer Lupe. In den Blattachseln verstecken sich auch Woll- und Schmierläuse unter weißem Pelz. Beide Schädlinge sollten Sie mit zugelassenen, ölhaltigen Pflanzenschutzmitteln bekämpfen. Diese Schädlinge treten im Sommer wie auch im Winter auf.


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Zuletzt aktualisiert: 30. Oktober 2012, 10:20 Uhr

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