Gartenkalender | November 2011 : Dahlien, Beetpflege und Chrysanthemen-Tee
(Sendung vom 01.11.2011)
Dahlien
Dahlien sind leider nicht frosthart. Die Knollen müssen also im kühlen Keller oder in der frostsicheren Garage überwintern. Je länger die Freiluftsaison dauert, desto mehr Reservestoffe können die Pflanzen für den Austrieb im nächsten Jahr speichern. Leichte Fröste sind für die Knollen in der Erde ungefährlich. Warten Sie also mit dem Ausgraben bis das Laub abgestorben ist. Wenn Sie die Blüten vorher fotografieren, können Sie eigene Pflanzen-Etiketten herstellen. Werden die Knollen nächstes Jahr wieder eingepflanzt lassen sie sich so problemlos nach Farbe und Blütenform kombinieren.
Beetpflege
Im Herbst zurück geschnittene Pflanzenteile, zum Beispiel Beinwelllaub, sind idealer Mulch für Beete. Eine dünne, lockere Abdeckung schützt vor Austrocknung, erspart das Unkraut-Jäten und vertreibt Erdflöhe. Außerdem gibt sie Würmern Nahrung und fördert so das Bodenleben.
Chrysanthemen-Tee
In China sind Chrysanthemen Symbol für langes Leben. Sie werden dort auch als Medizin und in der Küche verwendet. Getrocknete Blüten wilder Arten genießt man zum Beispiel als Tee. Chrysanthmen-Tee kann man im Asia-Markt oder Versandhandel erwerben. Drei Gramm Tee ergeben einen Liter. Dieser ist nicht nur köstlich, sondern sieht in einem Teeglas ganz bezaubernd aus. Beim Überbrühen entfalten sich die getrockneten Chrysanthemen wieder zu schönen Blüten. Der Aufguss ist golden. Er schmeckt angenehm sanft und blumig. Chrysanthemen-Tee wirkt kühlend, ist blutdruck- und fiebersenkend und entzündungshemmend. Auch Hautprobleme und Erkältungsbeschwerden kann er lindern.
Dieser Text gibt den Inhalt des Beitrags der Sendung MDR Garten mit dem angegebenen Ausstrahlungstermin wieder. Eventuelle spätere Änderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.
