Pflanzen von A-Z | Küchengarten : Äpfel für die Hosentasche – Zierapfelbäume
(Sendung vom 25.10.2011)
Zieräpfel sind köstlich, bunt und passen in jede Hosentasche. Die kirschgroßen Fruchtbälle sehen zauberhaft aus, zieren die herbstliche Kaffeetafel, von der sie später genüsslich als Nachtisch verspeist werden können. Es ist Zeit, Zieräpfel zu ernten, oder, wer noch keine Bäumchen hat, welche zu pflanzen.
Über 500 Sorten Zieräpfel gibt es. Sie unterscheiden sich in Größe, Wuchs und Farbe der Früchte. Manche sind rot getönt, andere quittengelb. Einige fühlen sich im Kübel auf dem Balkon oder der Terrasse wohl. Andere Sorten stehen besser im Garten. Die Früchte bleiben auch nach dem Laubfall am Baum und werden so zur Augenweide bis in den Winter hinein.
Ideale Pflanzzeit ist der November. Gepflanzt werden kann dann noch bis April. Zierapfelbäume mögen sonnige bis halbschattige Orte und einen eher lehmigen Boden. Der kalte Winter ist für sie kein Problem. Die Früchte sind übrigens alle essbar. Einige Sorten schmecken sogar sehr gut. In England werden sie zum Beispiel zu Gelee verarbeitet, das mit Zimt oder Vanille verfeinert wird. Für ein Kompott kann man sie ebenfalls verwenden. Für den Rumtopf sind die Miniäpfel natürlich auch geeignet.
Nützlich sind die Zieräpfel auch für die Tierwelt. Im Frühjahr bilden unzählige Blüten eine gute Bienenweide und im Herbst werden die Früchte zum Naschwerk für Vögel.
Mit Silberdraht gebundene Zierapfelketten sind also nicht nur hübsch, sondern auch eine gern genutzte Futterquelle. Kirschäpfeln eignen sich auch, um Tischschmuck oder Blumengestecke zu gestalten. Schön sind sie alle, allerdings halten die roten Sorten etwas länger.
