Küchengarten

Pflanzen von A bis Z | Küchengarten : Kohlrabi - knackig und gesund

(Sendung vom 19.06.2012)

Wer Kohlrabi auf dem eigenen Beet anbauen kann, kommt in den vollen Genuss des Gemüses. Frisch geerntet und verarbeitet schmeckt er am besten. Wer Kohlrabi bis zum Anfang des Winters ernten möchte, sollte jetzt noch einmal Jungpflanzen setzen. Unsere Garten-Expertin Carola Sedlacek weiß, wie man Kohlrabipflanzen pflegt und was man mit dem Gemüse alles anfangen kann.

Kohlrabi in einer Kiste.

Kohlrabi-Jungpflanzen bekommt man in Baumärkten, Gartencentern oder beim Gärtner um die Ecke. Er kann mehrmals im Jahr gepflanzt werden und verträgt sich mit allen anderen Gemüsesorten. Die Pflanzen sind anspruchslos und gedeihen fast immer. Allerdings muss er immer kräftig gewässert werden, da er sonst holzig wird. Auch in der Küche ist er ein Alleskönner. Kohlrabi eignet sich hervorragend für Suppen, als Püree, Salat oder zum Überbacken. Gute Nebenwirkung: Kohlrabi ist gesund. Er enthält Kalium, Kalzium und Vitamin C. Übrigens können auch die Blätter vom Kohlrabi mitgegessen und zu Gerichten verarbeitet werden. Die Blätter sind sogar gesünder als die Knolle selbst.

Kohlfliegen clever überlisten

Kohlfliegenfalle.
Ein Pappkragen schützt die Pflanze.

Die Kohlfliege legt ihre Eier im Herzen der Pflanze ab - also mittig zwischen die Blätter. Die Larven machen der Gemüsepflanze zu schaffen.

Aber die Fliege kann leicht überlistet werden: Ein Kragen aus Pappe oder Plastikfolie wird über dem Herzen um den Stängel gelegt. Auf diesem legt die Kohlfliege dann ihre Eier ab. Die Pappe kann anschließend ganz einfach wieder entfernt werden.


Dieser Text gibt den Inhalt des Beitrags der Sendung "MDR Garten" mit dem angegebenen Ausstrahlungstermin wieder. Eventuelle spätere Änderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

Zuletzt aktualisiert: 19. Juni 2012, 11:18 Uhr

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