Pflanzengesundheit

Pflanzengesundheit : Zapfen: Die Gehäuse der Samen

(Sendung vom 22.11.2011)

Zapfen haben in der Vorweihnachtszeit Hochkonjunktur. Hier erfahren Sie Wissenswertes über die Blüten der Nadelholzgewächse.

Zapfen sind die weiblichen Blütenstände der Nadelholzgewächse und Erlen. Und jetzt, zum Beginn der Adventszeit, findet man die Zapfen überall - vor allem als Schmuck, in Dekorationen oder in Gestecken. Man kann aber auch ihre nussigen Samen essen, ein wohltuendes Öl als Badezusatz bereiten oder einen Schnaps daraus "brennen".

Galerie: Zapfen in ihrer Vielfalt

Zapfen Zapfen Zapfen

Weitere interessante Informationen über Zapfen gibt's in dieser Bildergalerie. [Bilder]


Aus den jungen Zapfen der Latschenkiefer kann man vergleichsweise einfach, einen "Verdauer" selbst herstellen. Die Zapfen müssen dafür noch grün und frisch sein. Idealerweise werden sie 14 Tage vor der Sonnenwende gesammelt. Für einen Liter Alkohol braucht man eine Hand voll. Die Zapfen werden geviertelt und in 40- oder 50-prozentigen Alkohol eingelegt. Dafür eignet sich guter Wodka oder Korn. Je nach Bedarf kommt noch Zucker dazu. Das Ganze wird wie eine Art Rumtopf angesetzt, den man auch wieder verschließen kann. Die Zapfen sollten dann mindestens acht bis neun Wochen im Alkohol liegen.

Gesprächsgast zum Thema "Zapfen"

MDR Garten vom 22.11.2011
Als Gesprächsgast stand uns Jörg Kohout (rechts im Bild) zur Verfügung. Er ist Zapfen-Kenner und -Sammler.

Dieser Text gibt den Inhalt des Beitrags der Sendung "MDR Garten" mit dem angegebenen Ausstrahlungstermin wieder. Eventuelle spätere Änderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

Zuletzt aktualisiert: 22. November 2011, 17:11 Uhr

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