Gartenrecht : Einwanderer: Unkraut und Schädlinge
(Sendung vom 14.02.2012)
Seitdem Menschen durch die Welt reisen, bringen sie immer wieder Pflanzen mit und schleppen auf diese Weise Schädlinge ein. Manche dieser Schädlinge vernichteten ganze Ernten und führten zu Hungersnöten. Gartenfachfrau Brigitte Goss kennt viele Geschichten und stellt uns einige Schädlinge und Pflanzen vor, die man lieber nicht im eigenen Garten antreffen möchte.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Kraut -und Braunfäule nach Irland eingeschleppt. Sie befiel die Kartoffeln, von denen damals viele Iren lebten und die auf großen Flächen angebaut wurden. Die Kartoffeln verfaulten einfach. Eine Hungersnot brach aus. Viele Menschen starben. Auch Deutschland erlebte eine Kartoffel-Krise. Hier wurden im Jahr 1917 auf großen Flächen die Kartoffeln befallen.
Auch der Laubholzbockkäfer ist ein gefürchteter Schädling. Oft kommt er mit Möbeln nach Deutschland, oder er reist im Palettenholz. Die Larve ist gefährlich, denn sie hat keine natürlichen Feinde. Sie setzt sich in Laubgehölze und könnte ganze Wälder vernichten.
Dieser Text gibt den Inhalt des Beitrags der Sendung "MDR Garten" mit dem angegebenen Ausstrahlungstermin wieder. Eventuelle spätere Änderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.



