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Stadionsicherheit : Thüringer Innenminister will Millionen für Fußball-Fans

Thüringens Innenminister Jörg Geibert fordert von der Deutschen Fußball-Liga sechs Millionen Euro für Fan-Projekte. Künftig sollte ein Prozent der Einnahmen aus dem Verkauf der Fernsehrechte in die Fan-Arbeit investiert werden, sagte Geibert MDR THÜRINGEN. "Das wäre eine gute Sache und könne die Sicherheit in den Stadien wirksam erhöhen", ist der CDU-Politiker überzeugt.

Thüringens Innenminister Jörg Geibert (CDU)
Minister Geibert fordert mehr Geld für Fußball-Fan-Projekte.

Derzeit stünden den Fan-Projekten der Fußballvereine der 1. bis 3. Liga rund drei Millionen Euro zur Verfügung. "Das ist zu wenig", sagte Geibert. Er kündigte an, das Thema beim Treffen der Länder-Innenminister mit Vertretern des Deutschen Fußball Bundes und der Deutschen Fußball-Liga in der kommenden Woche zu besprechen.

Bei der Konferenz sollen dem Minister zufolge auch einheitliche Standards für die Fanprojekte festgelegt werden. Außerdem solle beraten werden, wie die Stadien umgebaut werden können, um Ausschreitungen und Schlägereien möglichst zu verhindern. Es könne nicht sein, dass nur zu Lasten der Polizei die öffentliche Sicherheit hergestellt werden kann, sagte Geibert. Grundsätzlich sei es aber richtig und eine gesellschaftliche Aufgabe, dass sportliche Großveranstaltungen von der Polizei abgesichert werden.

Zuletzt aktualisiert: 15. Juli 2012, 12:16 Uhr

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