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Nach Streik noch vereinzelt Behinderungen im Bahnverkehr

Nach dem bundesweiten Warnstreik bei der Bahn müssen Reisende heute noch vereinzelt mit Behinderungen rechnen. Ein Bahnsprecher sagte am Morgen, im Laufe des Tages könne es noch zu Ausfällen oder Verspätungen kommen. Hintergrund sei, dass nach dem Streik Züge nicht rechtzeitig zum Startbahnhof gelangt seien. So kam es beispielsweise am Morgen auf der Strecke Leipzig-Dresden zu Verspätungen, weil der Zug nicht pünktlich bereitgestellt werden konnte. Die Bahn empfahl Reisenden, sich im Internet zu informieren. - Die Lokführer-Gewerkschaft GDL hatte gestern ein Angebot der Bahn zurückgewiesen und die Lokführer von 18 bis 21 Uhr zum Warnstreik aufgerufen. Nach GDL-Angaben waren rund 90 Prozent der Züge betroffen. Der Bahn zufolge mussten Zehntausende zum Teil stundenlang auf Bahnhöfen oder in Zügen ausharren. - Die Lokführer fordern fünf Prozent mehr Lohn und eine kürzere Arbeitszeit. © MDR INFO

Sächsische CDU will zügig verhandeln

Nach der Landtagswahl will die sächsische CDU möglichst bald Sondierungs-Gespräche mit SPD und Grünen führen. Das hat der Landesvorstand am Abend in Dresden einstimmig beschlossen. Die Gespräche könnten schon in den nächsten Tagen beginnen. - Die CDU-Fraktion will heute ihren neuen Vorsitzenden wählen. Nachfolger des scheidenden Amtsinhabers Flath soll der bisherige Umweltminister Kupfer werden. © MDR INFO

Gericht verbietet Fahrdienst Uber

Der umstrittene Fahrdienst Uber ist vorerst verboten worden. Das Landgericht Frankfurt hat der Firma in einer einstweiligen Verfügung deutschlandweit die Vermittlung von Fahrern untersagt. Bei Verstößen droht ein Bußgeld. Das Gericht stellte Verstöße gegen mehrere Gesetze fest. Uber kündigte Widerspruch an. - Die Firma unterhält keinen eigenen Fuhrpark, sondern vermittelt Fahrten per Smartphone. Die Fahrer arbeiten auf eigene Rechnung. Die Tarife sind günstiger als bei normalen Taxifahrten. © MDR INFO

Linke kritisiert Gaucks Russland-Äußerungen

Linke-Chef Riexinger hat die Russland-Äußerungen von Bundespräsident Gauck bei den Gedenkfeiern zum Zweiten Weltkrieg in Polen scharf kritisiert. Riexinger sagte dem Handelsblatt, Gaucks Drohungen seien ein präsidialer Fehlgriff ersten Ranges. Es zeuge von wenig historischer Sensibilität, wenn ein deutsches Staatsoberhaupt am Jahrestag des Weltkriegsausbruchs Öl ins Feuer gieße. Vor allem im Osten wüssten die Menschen, dass für den Frieden auch der Ausgleich mit Russland gebraucht werde. - Gauck hatte Russland gestern bei der Feier auf der polnischen Westerplatte Machtstreben vorgeworfen und erklärt, Europa werde nicht dulden, dass sich das Recht des Stärkeren durchsetze. © MDR INFO

Tödlicher Unfall auf A14

Bei einem schweren Unfall sind in der Nacht auf der A14 bei Naunhof zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei waren ein 19-Jähriger und eine 18-Jährige auf einem Kleinkraftrad unterwegs und wurden von einem Auto erfasst. Anschließend seien sie von mehreren Fahrzeugen überrollt und tödlich verletzt worden. Die genaue Unfall-Ursache ist der Polizei zufolge noch unklar. Die A14 ist nach wie vor gesperrt. © MDR INFO

Fürth gewinnt klar gegen St. Pauli

In der 2. Fußball-Bundesliga hat Greuther Fürth zur Spitzengruppe aufgeschlossen. Die Franken gewannen am Abend 3:0 gegen St. Pauli. Fürth liegt auf Tabellenplatz sieben, Hamburg ist 14. © MDR INFO

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