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Gedenken an Opfer rechter Gewalt

Bundesweit soll heute an die Opfer der rechtsextremen Mordserie erinnert werden. Die zentrale Gedenkveranstaltung findet am Vormittag im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt statt. Hauptrednerin ist Bundeskanzlerin Merkel. Vor den rund 1.200 Gästen wollen zudem zwei Töchter von Mordopfern sprechen. Anlässlich des Gedenkens haben Arbeitgeber und Gewerkschaften für 12 Uhr zu einer Schweigeminute aufgerufen. An den Bundesbehörden in Berlin und Bonn wurde Trauerbeflaggung angeordnet. Auch in den Landtagen wird an die Opfer des Neonazi-Trios erinnert. In den Parlamenten von Sachsen-Anhalt und Thüringen werden dafür die Debatten unterbrochen.

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Streik auf Frankfurter Flughafen beendet

Nach dem fünftägigen Streik auf dem Frankfurter Flughafgen beginnen heute neue Verhandlungen. Die Gewerkschaft der Flugsicherung GdF hatte gestern ein Gesprächsangebot der Betreibergesellschaft Fraport angenommen und den Streik vorerst ausgesetzt. Seit 22 Uhr läuft der normale Schichtbetrieb wieder. An den Streiktagen waren am größten deutschen Flughafen mehr als 1.000 Flüge ausgefallen. Auch heute müssen noch Verbindungen gestrichen werden; allein bei der Lufthansa sind es 155.

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Athenhilfen: SPD sieht Trickserei

Die SPD hat der Bundesregierung vorgeworfen, die Bürger in Sachen Griechenland-Hilfe zu täuschen. Haushalts-Experte Schneider sagte der Süddeutschen Zeitung, in den öffentlichen Verlautbarungen sei stets von Krediten im Umfang von 130 Milliarden Euro die Rede. Tatsächlich seien es aber 165 Milliarden, da aus dem ersten Programm noch rund 35 Milliarden Euro übrig seien. Bundesfinanzminister Schäuble spreche dennoch weiter von 130 Milliarden, da er bei der Bundestagsabstimmung am Montag um die eigene Mehrheit fürchte. Schneider fügte hinzu, es werde höchste Zeit, dass die Kanzlerin vor dem Bundestag und der Öffentlichkeit die wahren Kosten und Risiken offenlege.

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Sachsen-Anhalt will Weg für elektronische Fußfessel freimachen

Der Landtag von Sachsen-Anhalt befasst sich heute mit der elektronische Fußfessel. Das Land will sich einem Projekt aus Hessen anschließen, das eine zentrale Überwachung von ehemaligen Straftätern ermöglicht. Dazu soll im Parlament über einen Länderstaatsvertrag abgestimmt werden. Sachsen-Anhalt wäre das fünfte Bundesland, das einer gemeinsamen Überwachung zustimmt. Justizministerin Kolb sieht keine Alternative zu der länderübergreifenden Zusammenarbeit. Bei MDR INFO sagte sie, eine Lösung auf Landesebene sei teurer. - Die zentrale Überwachungsstelle befindet sich im hessischen Bad Vilbel. Dorthin wird der Standort des Fußfessel-Trägers per Mobilfunk übertragen. Wird die elektronische Fußfessel abgenommen oder ein erlaubter Radius verlassen, schlägt das System Alarm.

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Nur jeder 3. Sommerreifen als "gut" getestet

Bei einem Qualitäts-Test von Sommerreifen hat ein Großteil schlechte Noten erhalten. Die Stiftung Warentest bewertete nur jeden dritten Reifen mit "gut". Die Tester untersuchten unter anderem das Bremsverhalten. Aus Tempo 80 habe der schlechteste Reifen drei Wagenlängen mehr bis zum Stillstand gebraucht als der beste. Große Unterschiede wurden auch beim Preis festgestellt. Der günstigste der 30 getesteten Reifen kostet 40, der teuerste 162 Euro. Testsieger waren Reifen der Marke Continental.

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