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US-Präsident Obama in Berlin

US-Präsident Obama wird am Vormittag in Berlin von Bundespräsident Gauck empfangen. Anschließend trifft der US-Präsident mit Kanzlerin Merkel zusammen. Sie hatte bereits angekündigt, auch das umstrittene Internet-Überwachungsprogramm der US-Geheimdienste anzusprechen. Grünen-Fraktionschef Trittin sagte, Merkel müsse klarmachen, dass die weltweite Überwachungsstrategie nicht akzeptabel sei. Am Nachmittag hält Obama eine Grundsatzrede zur US-amerikanischen Außenpolitik. Dazu werden am Brandenburger Tor mehr als 4.000 geladene Gäste erwartet. Während des Besuchs gilt die höchste Sicherheitsstufe. Bis zu 8.000 Polizisten sind in Berlin im Einsatz. © MDR INFO

Haseloff wirbt um europäische Fluthilfen

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff will heute in Brüssel um EU-Hilfen für die Hochwasser-Geschädigten in Deutschland werben. Haseloff trifft dazu mit EU-Kommissionspräsident Barroso und Parlamentspräsident Schulz zusammen. Dabei soll es vor allem darum gehen, ob Deutschland Mittel aus dem EU-Solidaritätsfonds für Naturkatastrophen erhält. Der zuständige EU-Kommissar Hahn sagte dem MDR, er rechne mit Hilfen von 500 Millionen Euro oder mehr. Wenn alles gut laufe, könnten die Gelder noch in diesem Jahr freigegeben werden. In Berlin wollen Bund und Länder heute versuchen, ihren Streit um den nationalen Fluthilfe-Fonds beizulegen. © MDR INFO

Zahl der Flüchtlinge auf Höchststand

Die Zahl der Flüchtlinge ist im vergangenen Jahr weltweit auf mehr als 45 Millionen gestiegen. Wie das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mitteilte, ist das der höchste Stand seit fast 20 Jahren. Grund seien die vielen bewaffneten Konflikte. Gut die Hälfte der Vertriebenen komme aus Krisenregionen wie Afghanistan, Somalia, Syrien und dem Irak. Das UNHCR befürchtet, dass die Zahl der syrischen Flüchtlinge in diesem Jahr auf rund 3,5 Millionen Menschen steigt. Das wären mehr als doppelt so viele wie 2012. Deutschland ist nach Pakistan und dem Iran das wichtigste Aufnahmeland für Flüchtlinge. © MDR INFO

Mehr Masern-Fälle in Sachsen

In Sachsen häufen sich die Fälle von Masern. Ein Sprecher des Sozialministeriums sagte, bis Ende Mai sei die Krankheit bereits bei 20 Personen nachgewiesen worden. Alle Erkrankten seien nicht geimpft gewesen. Die Masern traten in einer Kita, einer Schule und einem Asylbewerberheim auf. Im Vorjahr war in Sachsen kein einziger Fall gemeldet worden. Eine Masern-Infektion kann schwere Komplikationen nach sich ziehen. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere. © MDR INFO

Langzeit-Experiment zum Klimawandel startet

In Sachsen-Anhalt wird heute ein Langzeit-Experiment zum Klimawandel gestartet. Zum Auftakt kommt unter anderem Bundesforschungsministerin Wanka nach Bad Lauchstädt. Untersucht werden soll, wie sich der Klimawandel und eine veränderte Flächennutzung auf die Ökosysteme auswirken. Dazu ist geplant, auf einer Fläche unterschiedliche klimatische Bedingungen zu schaffen. Das Projekt wird mit vier Millionen Euro von Bund und Land unterstützt und vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung geleitet. © MDR INFO

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