Nachrichten

USA und Japan verhängen Startverbot für Dreamliner

Die USA und Japan haben das Flugzeug Dreamliner aus dem Verkehr gezogen. Hintergrund ist eine Serie von Pannen. Schon im vergangenen Jahr waren mehrmals technische Probleme aufgetreten. Zuletzt wurden Treibstofflecks, eine gesprungene Cockpit-Scheibe und ein Batteriebrand gemeldet. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA ordnete nun eine Überprüfung sämtlicher Maschinen an. Es dürften solange keine Boeings 787 starten, bis alle Risiken ausgeräumt seien. Auch die beiden größten japanischen Fluggesellschaften lassen ihre 24 Dreamliner für Sicherheitschecks am Boden. © MDR INFO

Algerische Islamisten verschleppen Ausländer

In Algerien haben Islamisten mehr als 40 Menschen entführt. Bei der Geiselnahme sollen auch zwei Menschen getötet worden sein. Die Täter gehören zu einer nord-afrikanischen Untergruppe Al Kaidas. Sie fordern ein Ende des französischen Einsatzes in Mali. Außerdem wollen sie die Freilassung von inhaftierten Islamisten erpressen. Unter den Geiseln sollen Amerikaner, Briten, Japaner und Philippiner sein. Den Entführern zufolge ist Algerien als Ort der Entführung ausgewählt worden, weil der algerische Luftraum für die französische Luftwaffe geöffnet wurde. Das algerische Innenministerium erklärte, man werde nicht mit den Geiselnehmern verhandeln. © MDR INFO

BER im Bundestags-Verkehrsausschuss

Das Desaster um den künftigen Berliner Großflughafen ist heute Thema im Verkehrsausschuss des Bundestags. Der neue Aufsichtsratsvorsitzende, Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck, will Fragen der Abgeordneten beantworten und über das weitere Vorgehen informieren. Außerdem werden Bundesverkehrsminister Ramsauer, Flughafen-Technikchef Amann und Vertreter des gekündigten Architekturbüros erwartet. - Gestern war Flughafenchef Schwarz entlassen worden. Er war Sprecher der Geschäftsführung und zuständig für den kaufmännischen Bereich. Bis ein Nachfolger gefunden ist, übernimmt seinen Posten Technikchef Amann. © MDR INFO

AWO-Klinik-Mitarbeiter in Jerichow fordern gleiche Löhne

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di will den Druck auf die AWO-Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt erhöhen. Der Anlass ist eine neue Runde der Tarifverhandlungen morgen. Wie ein Gewerkschaftssprecher sagte, sollen die Mitarbeiter zu einer aktiven Mittagspause vor dem Fachkrankenhaus Jerichow zusammenkommen. Die Gewerkschaft fordert eine Einkommensanpassung der Beschäftigten in Jerichow an das Niveau der beiden anderen Krankenhausstandorte in Halle und Kalbe. - Die Einkommensunterschiede betragen ver.di zufolge rund 20 Prozent. Die Arbeitgeberseite sei zwar bereit, über eine Angleichung zu sprechen, sie wolle aber erst 2014 darüber verhandeln. © MDR INFO

Gutachten: Uni hat Schavans Promotion korrekt geprüft

Die Universität Düsseldorf hat im Plagiatsverfahren gegen Bundesbildungsministerin Schavan einem Gutachten zufolge korrekt gehandelt. In dem von der Hochschule vorgestellten Bericht heißt es, dass die Promotion nach geltendem Recht geprüft wurde. Es habe keine rechtlich relevanten Verfahrensfehler gegeben. - Schavan wird vorgeworfen, in ihrer 32 Jahre alten Doktorarbeit Textpassagen unsauber zitiert zu haben. Kommende Woche will die Uni Düsseldorf über die Aberkennung des Doktortitels entscheiden. © MDR INFO

© 2013 MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK