MDR KLASSIK auch digital über Satellit

Seit 05. Januar 2009 ist MDR KLASSIK, das erste digitale Radioprogramm des Mitteldeutschen Rundfunks, zusätzlich über den digitalen Satelliten (DVB-S) zu empfangen.

Bislang wurde MDR KLASSIK in Mitteldeutschland ausschließlich über DAB (Digital Audio Broadcasting) übertragen. Dabei handelt es sich um einen digitalen Übertragungsstandard für den terrestrischen Empfang von Hörfunkprogrammen. "Digital terrestrisch senden wir seit sechs Jahren und werden auch weiterhin über DAB zu empfangen sein", so Projektleiter Dr. Jereczinsky.

Die digitale Ausstrahlung über Satellit ermöglicht einen flächendeckenden Empfang in hoher Klangqualität in ganz Europa auf stationären und mobilen Geräten.

Projektleiter Dr. Alexander Jereczinsky.

MDR KLASSIK mit digitalem Programmführer

Dank der digitalen Übertragungstechnik bietet MDR KLASSIK textliche Begleitinformationen zeitlich parallel zum laufenden Programm – sichtbar über das Display des Empfangsgerätes. So können beispielsweise zusätzlich Informationen zu Künstlern, Titeln und Komponisten nachgelesen werden.

MDR KLASSIK sendet rund um die Uhr klassische Musik der verschiedensten Epochen von Bach bis Loyd Webber in interessanten Interpretationen und informiert aktuell über das kulturelle Leben in Mitteldeutschland sowie über das Zeitgeschehen in Deutschland und der Welt.

Der DVB-S-Empfang von MDR KLASSIK über den ARD-Hörfunktransponder

MDR KLASSIK kann mit einem digitalen Satellitenempfänger gehört werden, der an eine auf ASTRA 19,2° Ost ausgerichtete Satellitenanlage angeschlossen ist. Der Satellitenempfänger wird als Receiver (Beistellgerät), als Tuner (in Fernsehgeräten eingebautes Empfangsteil), als Nachrüstplatine für einige Fernsehgerätemodelle sowie als PC-Karte angeboten. Satellitenempfänger sind an der Bezeichnung DVB-S bzw. DVB-S2 zu erkennen. Die Empfangsgeräte besitzen in der Regel einen Ton-Ausgang, um sie mit einer Stereo-Anlage verbinden zu können.

Die Empfangsparameter lauten:


Satellit: Astra 1 auf 19,2 Grad Ost
Downlink-Frequenz (GHz): 12,2660
Polarisation: horizontal
Symbolrate (MSym/s): 27.500
Fehlerschutz (FEC): 3/4

Zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2014, 16:57 Uhr