Notos Quartett
Bildrechte: Uwe Arens

KONZERT SPEZIAL | 25.02.2017 | 10:05-12:00 Uhr Ungarische Schätze

1898 komponiert der 17-jährige Béla Bartók ein Klavierquartett. Sein 20. Werk gilt lange als verschollen, wurde bisher angeblich nur zweimal aufgeführt. Das Berliner Notos Quartett entdeckt es wieder und spielt es erstmals ein. Doch die Debüt-CD kann mehr als die Weltpremiere:

Notos Quartett
Bildrechte: Uwe Arens

„Hungarian Treasures“ ist eine Hommage an die 3 ungarischen Komponisten Ernst von Dohnányi, Zoltán Kodály und Belá Bartók und die Debüt CD des Notos Quartetts. Die vier Berliner standen bereits auf zahlreichen Bühnen und gelten derzeit als eine der aufregendsten Klavierquartett-Formationen. Allein im letzten Jahr gewannen sie den 1. Preis bei der "Schoenfeld International String Competition“ und den internationalen Kammermusikwettbewerb Almere in Holland.

Notos Quartett
Bildrechte: Uwe Arens

Ernst von Dohnányis Klavierquartett in fis-moll mit seinen herrlichen Melodien und farbigen Harmonien gehört zu den Lieblingswerken der Vier. „Zoltán Kodálys einsetziges Intermezzo wirkt wie ein Ruhepol zwischen den beiden gewaltigen Hauptwerken“, beschreibt das Quartett seine Auswahl.

Die erste CD mit Kammermusik der drei befreudneteten, ungarischen Komponisten gibt es ab dem 24. Februar 2017. Auf Tour ist das Notos Quartett bereits, diesmal leider nicht in Mitteldeutschland.

Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2017, 14:48 Uhr