Das Logo desjungen Angebots von ARD und ZDF
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MDR-Rundfunkrat | 06.03.2017 "funk": Rekord- und preisverdächtig - Junges Angebot von ARD und ZDF Thema im MDR-Rundfunkrat

Steffen Flath: "Qualität und Attraktivität gehen zusammen"

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"funk", das junge Angebot von ARD und ZDF, überzeugt Monat für Monat immer mehr Nutzer auf den verschiedenen Plattformen in der Netzwelt.

Programmgeschäftsführer Florian Hager zeigte sich bei einer Präsentation des Angebotes in einer Sitzung des MDR-Rundfunkrates sehr zufrieden mit der Entwicklung der kreativen Medien-Plattform: "Wir erreichen diejenigen, die wir uns vorgenommen hatten, zu erreichen - und wir erreichen viele davon, auch wenn wir wissen, dass wir erst ganz am Anfang unserer Entwicklung stehen". Seit dem Start am 1. Oktober 2016 verzeichneten alle Inhalte von "funk" zusammen genommen 65 Millionen Abrufe auf YouTube und weitere 28,4 Millionen auf Facebook. Allein im Januar dieses Jahres kamen 15 Millionen Abrufe auf YouTube hinzu. Vier Angebote von "funk" wurden in diesem Frühjahr für den renommierten Grimme-Preis nominiert, der in wenigen Tagen verliehen wird.

Als Erfolgsfaktoren nannte Hager die selbst aufgegebene Verpflichtung zur Vernetzung aller Angebote sowie den direkten Austausch mit den Nutzern auf allen sich anbietenden Ebenen. Außerdem gehörten dazu die flexible Ausrichtung aller Inhalte auf die jeweilige Internetplattform, für die sie gedacht sind, und die strikte Beachtung von Qualitätsregeln für journalistische, aber auch für unterhaltende Angebote.

Der Vorsitzende des MDR-Rundfunkrats, Steffen Flath, wertete das Angebot von "funk" als gelungenes Beispiel, wie mehrere programmstrategische Ziele erreicht werden können, wenn ein durchdachtes Konzept konsequent auf die Zielgruppe ausgerichtet wird.

Flath: "Die ARD wollte mit diesem neuartigen Angebot junge Leute für qualitätsvolle Inhalte, seriösen Journalismus und intelligente Unterhaltung gewinnen und dabei Kreativität und Innovationskraft einsetzen. Ein halbes Jahr nach dem Start wissen wir: das Konzept ist aufgegangen. Grimme-Preis-Nominierung und zugleich millionenfache Abrufzahlen im Netz sind ein deutlicher Beleg dafür, dass Qualität und Attraktivität zusammen gehen". Die Gremien hätten ein besonderes Interesse an dem neuartigen öffentlich-rechtlichen Netzangebot, sagte Flath, weil es Hinweise darauf gebe, wie einem befürchteten Generationenabriss begegnet werden könne. Deshalb wollten die Gremienmitglieder auch weiterhin das Projekt intensiv begleiten. Der

MDR-Rundfunkratsvorsitzender: "funk gehört gewiss zu den spannendsten Antworten auf die Fragen nach der Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks".

Zuletzt aktualisiert: 06. März 2017, 14:40 Uhr