MDR SACHSEN-ANHALT

BuGa-Countdown: Noch 365 Tage bis zur Eröffnung in Havelregion

In der Havel-Region hat der BuGa-Countdown begonnen: Dort wird in genau einem Jahr die Bundes-Gartenschau eröffnet. Zum ersten Mal sind dann zwei Bundesländer, Sachsen-Anhalt und Brandenburg, Gastgeber. Das Gelände wird sich auf 80 Kilometern an der Havel entlangschlängeln. Havelbergs Bürgermeister Poloski sagte MDR SACHSEN-ANHALT, die gesamte Region profitiere davon. Millionen Euro flössen allein nach Havelberg. - Zur BuGa 2015 werden zwischen Brandenburg und Havelberg mehrere hunderttausend Besucher erwartet.

Milzbrand im Burgenlandkreis: Futter vermutlich Auslöser

Verseuchtes Futter könnte die Ursache für den Milzbrand in einer Rinderherde im Burgenlandkreis sein. Das vermutet nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT das zuständige Veterinäramt. Demnach könnte das Futter von Flächen stammen, die während des Hochwassers 2013 überflutet waren und dadurch mit Erregern verseucht wurden. Die betroffene Herde aus Dobichau, einem Ortsteil von Freyburg, wurde nach Bekanntwerden der Krankheit gestern isoliert. Bislang sind vier der 95 Tiere verendet. - Milzbrand befällt meist Paarhufer wie Schafe, Ziegen und Rinder. Die Krankheit kann sich aber auch auf Menschen übertragen.

Betrunkene in Magdeburg brüllen rechte Parolen

Zwei betrunkene Männer haben in Magdeburg rechte Parolen gebrüllt. Wie die Polizei mitteilte, pöbelten die 35 und 46 Jahren alten Magdeburger gestern Abend vier Frauen mit Kopftüchern an. Zeugen riefen sie Polizei. Beide polizeibekannte Männer erwartet eine Anzeige wegen des Verwendens von verfassungsfeindlichen Kennzeichen.

Immer mehr Menschen wird Strom gesperrt

Immer mehr Menschen in Deutschland können ihre Strom-Rechnungen nicht mehr bezahlen. 2012 haben die Energieversorger mehr als 320.000 Menschen wegen Zahlungsrückständen den Strom abgestellt. Das sind laut Bundeswirtschaftsministerium drei Prozent mehr als 2011. Der Präsident des Sozialverbandes, Bauer, sagte, die Zahlen zeigten, dass Energiearmut wachse. - Als ein Grund für den Anstieg der Stromsperren gilt der rasche Ausbau der erneuerbaren Energien, wodurch die Energiepreise steigen. Die Linkspartei forderte die Bundesregierung auf, Stromsperren bei Privathaushalten per Gesetz zu verbieten.

Achtjähriger bei Unfall schwer verletzt

Ein acht Jahre alter Junge ist bei einem Verkehrsunfall in Hettstedt im Kreis Mansfeld-Südharz schwer verletzt worden. Wie die Polizei in Halle erst heute mitteilte, war er gestern aus einem haltenden Auto ausgestiegen, um auf die andere Straßenseite zu laufen. Dabei wurde er vom Fahrzeug einer 48 Jahre alten Frau erfasst. Der Achtjährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.

Jerusalem: Tausende pilgern auf Leidensweg Christi

In Israel erinnern heute tausende Pilger und Gläubige an das Leiden Jesu. Am Mittag hat in Jerusalem die traditionelle Karfreitags-Prozession begonnen. Christen schreiten die verschiedenen Stationen des Leidenswegs Jesu ab. Einige von ihnen schultern große Holzkreuze. Am Abend wird am Kolosseum in Rom Papst Franziskus zum traditionellen Kreuzweg erwartet.

Bejagung von Waschbären zeigt erste Erfolge

Die Bejagung der Waschbären rund um Kalbe in der Altmark hat zu ersten Erfolgen geführt. Nach Informationen eines Reporters von MDR SACHSEN-ANHALT haben die Jäger im vergangenen Jahr 91 Tiere gefangen. Im Vorjahr seien es noch 159 Exemplare gewesen. Das sei auf die gezielte Bejagung zurückzuführen; jeder Jäger im Revier am Dolchauer Berg habe mindestens zwei Fallen aufgestellt, die täglich kontrolliert würden. Waschbären sind Allesfresser, die vor allem in der einheimischen Vogelwelt große Schäden anrichten. Sie haben hierzulande kaum natürliche Feinde.

Dutzende tote Zivilisten bei Kämpfen im Südsudan

Bei einem Angriff auf einen Stützpunkt der Vereinten Nationen sind im Südsudan 48 Zivilisten getötet worden. Ein UN-Vertreter sprach außerdem von mehr als hundert Verletzten. Hunderte Angreifer hatten versucht, den Stützpunkt zu stürmen, in dem tausende Zivilisten Zuflucht gesucht hatten. Bei dem Feuergefecht mit den Blauhelmsoldaten wurden zehn Angreifer getötet. Im Südsudan gibt es seit Monaten einen Bürgerkrieg. Nach UN-Angaben wurden eine Million Menschen vertrieben, hundertausende haben nicht genug zu essen.

Südkorea: Taucher dringen zum Wrack der Fähre vor

Zwei Tage nach dem Untergang der Fähre vor Südkorea sind Taucher erstmals in das Wrack vorgedrungen. Medienberichten zufolge wurde damit begonnen, Luft in das Innere zu pumpen. Möglicherweise sind die rund 270 vermissten Passagiere im Rumpf der mehrstöckigen Fähre eingeschlossen. - Die Fähre war am Mittwoch aus noch ungeklärten Gründen gekentert. Die Staatsanwaltschaft wirft der Schiffsführung schwere Versäumnisse vor. So sei der Aufruf zur Evakuierung viel zu spät gekommen. Das Schiff sei auch nicht vom Kapitän, sondern vom dritten Offizier gesteuert worden.

Zuletzt aktualisiert: 18. April 2014, 17:35 Uhr

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