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MDR SACHSEN-ANHALT - Nachrichten um 16:30 Uhr

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Geteilte Reaktionen auf Erhalt von Förderschulen

Die Ankündigung von Bildungsminister Tullner, auch künftig an Förderschulen festzuhalten, hat geteilte Reaktionen ausgelöst. Die Grünen bemängeln, dass in dem heute vorgestellten Konzept eine langfristige Perspektive für Inklusion an Sachsen-Anhalts Schulen fehle. Tullners eigene Partei, die CDU, begrüßte dagegen den Erhalt von Förderschulen. Damit werde den Interessen von Eltern und Kindern Rechnung getragen. Der Bildungsminister begründete sein Konzept damit, dass weder die Schulen noch die Kinder mit Förderbedarf überfordert werden dürften. Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung müsse behutsam entwickelt werden.


Arbeitsfreien Sonntag weiter schützen

Ein Bündnis von Gewerkschaften und Kirchen fordert, den arbeitsfreien Sonntag in Sachsen-Anhalt weiter zu schützen. Der Appell wird von 30 Landtagsabgeordneten unterstützt. In einer Erklärung heißt es, obwohl der Sonntag im Grundgesetz geschützt sei, sei er für viele Menschen ein Werktag wie jeder andere. Fast jeder dritte Beschäftigte im Land müsse zumindest gelegentlich sonntags arbeiten. Vor allem im Handel seien Sonntagsöffnungen weit verbreitet. Auch viele Unternehmen ließen sich Sonntagsarbeit genehmigen.


Braunkohle-Ausstieg: Landräte schreiben Brief an Merkel

In der Debatte um einen Ausstieg aus der Braunkohle haben Landräte einen Offenen Brief an Kanzlerin Merkel geschrieben. Gemeinsam mit seinen Kollegen aus Nordrhein-Westfalen und Brandenburg unterzeichnete auch der Landrat des Burgenlandkreises, Ulrich. Die Politiker forderten Merkel auf, einen nationalen Braunkohlegipfel einzuberufen. Die Landräte befürchten einen massenhaften Abbau von Arbeitsplätzen. Die grüne Landtagsabgeordnete Frederking sagte MDR SACHSEN-ANHALT, wenn man im Burgenlandkreis neue Energie-Technologien ansiedele, könnte beispielsweise die benachbarte Chemieindustrie im Saalekreis davon profitieren.


Lastenfahrräder für Dessau-Roßlau

Dessau-Roßlau soll zwei Lastenfahrräder bekommen. Nach Informationen von MDR SACHSEN-ANHALT will der Allgemeine Deutsche Fahrradclub die Räder vor dem Umweltbundesamt stationieren. Von dort aus soll man sie sich über das Internet kostenlos ausleihen können. Allerdings fehlen noch die 5.000 Euro, um die Räder anzuschaffen. Deshalb hat der Fahrradclub eine Spendenaktion ins Leben gerufen.


"Queen Arendsee" wird fitgemacht

Der Ausflugsdampfer vom Arendsee wird wieder flottgemacht. Wie die Tourismuschefin des Altmarkkreises Salzwedel, Nowak, MDR SACHSEN-ANHALT sagte, steht für die "Queen Arendsee" in diesem Winter der TÜV an. Man habe das Schiff mit Ultraschall untersucht und einige Stellen gefunden, die ausgebessert und mit neuen Bodenblechen versehen werden müssten. Außerdem werde das Schiff mit einem Sandstrahl gereinigt. Danach bekomme der Ausflugsdampfer einen neuen Anstrich.


Polizisten holen Kinder von Bahngleisen

Polizisten haben im Landkreis Mansfeld-Südharz zwei Kinder von Bahngleisen geholt. Wie die Bundespolizei mitteilte, waren die beiden 10- und 12-Jährigen auf der Strecke zwischen Könnern und Sandersleben unterwegs. Sie seien sich nicht bewusst gewesen, dass sie sich in Lebensgefahr begeben hatten. Die Polizisten belehrten die Jungen und übergaben sie ihren Eltern. Die Bundespolizei warnte erneut vor den Gefahren, die von schnell herannahenden Zügen ausgehen.


Nun auch Rückruf des VW-Touareg

Im Diesel-Skandal hat das Kraftfahrt-Bundesamt nun auch einen Rückruf des VW-Geländewagens Touareg angeordnet. Grund ist eine unzulässige Abgastechnik. Von dem Rückruf seien in Deutschland fast 26.000 und weltweit rund 58.000 Fahrzeuge mit dem 3-Liter-Dieselmotor und der Euronorm 6 betroffen. Die Produktion von Neuwagen dieses Typs habe Volkswagen bereits umgestellt. Ein von VW vorgelegtes Softwareupdate sei vom Kraftfahrt-Bundesamt inzwischen geprüft und freigegeben worden.


Gasversorgung in Italien beeinträchtigt

Nach einer Explosion auf einer Erdgas-Verteilstation in Österreich gibt es Versorgungsprobleme in Italien. Das Land erklärte den Notstand bei der Energieversorgung. Am Morgen hatte es in der österreichischen Gasstation Baumgarten nahe der Grenze zur Slowakei eine Havarie gegeben. Bei dem Unglück kam ein Mensch ums Leben, 18 weitere wurden verletzt. Die Anlage wurde schwer beschädigt. Die Rauchwolke der gewaltigen Gasfackel war noch im 30 Kilometer entfernten Wien zu sehen. Die Gasstation ist eine zentrale Drehscheibe für die Erdgasversorgung in Europa. Betroffen sind auch Gaslieferungen in die Slowakei, nach Ungarn und Kroatien.

Zuletzt aktualisiert: 12. Dezember 2017, 16:35 Uhr

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