CD-Tipp | Marlene | 17.11.2011 : David Garrett: "Legacy"
Es ist noch nicht lange her: 2010 interpretierte er Rockklassiker von Nirvana, Aerosmith und Led Zeppelin. Die Welt war begeistert und feierte den Violinvirtuosen.
Die Geschichte um David Garrett beginnt eigentlich in Deutschland. In Aachen kommt er am 4. September 1980 als Sohn eines Juristen und einer US-amerikanischen Primaballerina zur Welt. Mit vier Jahren beginnt er Geige zu spielen und gewinnt darauf bald einen lokalen Wettbewerb. David Garrett - das Wunderkind .
Er studiert Geige in London und New York - spielt Paganini, Mozart auf großen Bühnen der Welt - unter Claudio Abbado oder auch dem indischen Dirigenten Zubin Mehta. Immer mehr zieht es David Garrett auch zum Tanztheater - die Energie fasziniert ihn. Und so beginnt er auch Rockmusik zu spielen. Es folgt eine Crossover-Karriere. 300 Konzerte pro Jahr - aber immer wieder findet er zur Klassik zurück.
"Für mich kommt Crossover nur in Frage, wenn Du sicher verwurzelt bist und meine Wurzeln liegen nun mal in der Klassik", betont er. Und zu diesen Wurzeln kehrt David Garrett auf seinem Album "Legacy" zurück. Er spielt Beethovens Violinkonzert D-Dur und einige Stücke des österreichischen Komponisten Fritz Kreisler. Eingespielt hat er die Konzerte mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Ion Marin.
