TraumRock | MDR THÜRINGEN | 24.11.2012 : Party pur mit den Top-Stars der 60er- und 70er-Jahre
Weit über 9.000 Fans haben die TraumRock-Party in der Erfurter Messehalle miterlebt. Über acht Stunden Musik wurden zur größten Oldie-Party Thüringens geboten. Mit dabei waren unter anderem Petra Zieger, Suzi Quatro, Mungo Jerry, The Rubettes und Karat. Alle Künstler waren begeistert vom Thüringer Publikum, das bis in die Morgenstunden ausgiebig feierte und tanzte. Zur TraumRock-Party eingeladen hatten MDR THÜRINGEN und die Zeitungsgruppe.
Vor der eigentlichen Show sorgte Andreas Geffarth, der mit seinen Musikern ein breites Repertoire an Oldies abdeckt, für die musikalische Einstimmung. Gegen 19 Uhr betrat dann traditionell Petra Zieger die Bühne . Mit ihrer Band übernahm sie die Einheizer-Rolle.
Die Bilder zur Show
Die Künstler, die bis Mitternacht die Messehalle rockten:
Suzi Quatro:
In den 1970er-Jahren galt sie als eine der erfolgreichsten Rockmusikerinnen, brachte Hits wie "Can the can" oder "If you can't give me love" heraus und räumte in Europa, Australien und Japan reihenweise Musikpreise ab. Suzi Quatro wurde 1950 in einem Vorort der US-Autometropole Detroit geboren. Ihr Vater hatte eine eigene Band, in der Suzi mit acht Jahren das erste Mal auftrat. Sie lernte zunächst Klavierspielen, bis sie mit 14 auf Rock 'n' Roll umsattelte und bei einer örtlichen Band den Bass zupfte.
Dozy, Beaky, Mich & Tich:
1961 gründen die fünf Freunde David Harman alias Dave Dee, Trevor Davies alias Dozy, John Dymond alias Beaky, Michael Wilson alias Mick und Ian Amey alias Tich im englischen Salisbury eine Band. Der Erfolg stellte sich schnell ein, die Musiker konnten ihre bürgerlichen Berufe aufgeben und sich nur noch dem Rock widmen.
Im Sommer 1964 werden die beiden Produzenten Ken Howard und Alan Blaikley auf die Band aufmerksam und verschaffen ihr einen Plattenvertrag. Zwischen 1965 und 1969 gelangen den Fünf mehrere Hits wie der Ohrwurm "Zabadak" oder "The legend of Xanadu". Dave Dee starb im Januar 2009.
Mungo Jerry:
Obwohl die Musiker schon viele Jahre gemeinsam spielten, fand sich die Band erst 1970 unter dem Namen "Mungo Jerry" zusammen. Sie nahmen in diesem Jahr ihre Platte "In the Summertime" auf, die Platz eins in Großbritannien erreichte. Das erste Album Mungo Jerry erschien im Juli 1970. Auch die darauf folgende Single "Lady rose" und das Album "You dont have to be in the army" wurden Erfolge. Nach zwei weiteren CDs und Tourneen in Asien, Australien und Neuseeland zerbrach die Band 1972 plötzlich. Ray Dorset formte die Gruppe danach neu mit Künstlern wie John Pope und erstmalig einem Schlagzeuger - Tim Reeves.
The Rubettes feat. Alan Williams:
1974 stürmte eine britische Band auf die internationale Musik-Bühne, die bis dahin kaum jemand kannte: "The Rubettes". Sie schossen mit der Single "Sugar baby love" an die Spitze der britischen Charts und landeten weltweit einen Nummer-Eins-Hit. Später gelangen der Band weitere 15 Hitsingles und zehn Alben, die sie zu Ikonen der Glamrock-Ära machten. Seit mehr als 30 Jahren touren die Rubettes rund um den Globus. Drei der vier Rubettes, nämlich Alan Williams (Gesang, Gitarre, Piano), Mick Clarke (Bass, Gesang) und John Richardson (Schlagzeug, Gesang) sind seit der Gründung dabei, Mark Haley (Keyboard, Gitarre, Gesang) spielte früher bei den Kinks und den Monkees und stieß um die Jahrtausendwende dazu. Auf ihre Markenzeichen - weiße Käppis und weiße Anzüge - werden The Rubettes auch bei TraumRock am 24. November 2012 nicht verzichten!
Saragossa Band:
Auch im vierten Jahrzehnt nach ihrer Gründung in München entführt die Saragossa Band Musikfans im Handumdrehen in die Karibik, lässt Sonnenfeeling aufkommen und bringt Urlaub ins Haus! Seit ihrem ersten großen Hit "Big Bamboo" von 1977 gehören die Titel der Combo quasi zum Pflichtprogramm in vielen Strandbars und Diskotheken. Stücke wie "Zabadak", "Aiko Aiko" oder "Rasta man" sind Mitsing- und Mittanz-Garanten.
Karat:
Karat dürfen sich mit Fug und Recht als Kultband bezeichnen. Seit mehr als 15 Jahren proben die Musiker im Frühjahr in Erfurt, wo Gitarrist Bernd Römer herstammt, um von hier aus in eine neue Tournee-Saison zu gehen - so auch 2012. Doch was diesmal folgte, war neu für die Gruppe: Erstmals in der Bandgeschichte spielen die fünf Musiker unplugged, präsentierten ihre Klassiker neu arrangiert als Akustikversion. Dass es dazu kam, ist einer Panne während der Tourneesaison 2011 geschuldet, erzählt Sänger Claudius Dreilich: "Bei einem unserer Konzerte war plötzlich der Strom weg. Da habe ich einfach den ’Schwanenkönig’ angestimmt, die Kollegen haben sich mit Akustikinstrumenten neben mich gesetzt, und dann haben wir alles ohne Strom, ohne Mikro gespielt und gesungen. Die Leute waren total begeistert!" Bei TraumRock werden sie ihre Instrumente aber wieder an die Steckdose anschließen.
Die After-Show-Party
Nach dem Auftritt dieser Künstler geht es in der Halle 2 bei der After-Show-Party weiter. Die ABBA-Revival-Band "A4u" sorgt für das 70er-Erlebnis der besonderen Art. Die Euphorie, die die mehrfach ausgezeichneten Musiker und Sänger verbreiten, wird mit einer beeindruckender Licht- und Lasershow begleitet, zu der bis in den frühen Morgen getanzt werden darf.
Zeitplan der Veranstaltung
18:00 Uhr: Andreas Geffarth
19:05 Uhr: Petra Zieger
19:35 Uhr: Mungo Jerry
20:15 Uhr: The Rubettes
20:55 Uhr: DBM & T
21:35 Uhr: Karat
22:20 Uhr: Suzi Quatro
23:30 Uhr: Saragossa Band



