Welpenschule mit der Schäferin : Momo, Arthur und Locke erobern die Welt
Aufgeregt sind sie: Momo, Arthur und Locke. Zum ersten Mal geht es raus in die weite Welt, die kurze Autofahrt bis zur Weißen Elster war nicht so ihr Ding: "Da hätte ich jetzt länger fahren müssen, damit sie sich dran gewöhnen", erklärt die Schäferin. Raus aus dem Auto: Hinter jedem Stein verbirgt sich offenbar ein neues Abenteuer, jeder Grashalm birgt für die Welpen scheinbar ein Geheimnis; es ist ein quirlige Dreierbande. Von den insgesamt sieben Welpen ihrer Hündin Lili hat Kerstin Doppelstein drei behalten, zwei Rüden und eine Hündin. Ein Vierteljahr sind die drei inzwischen alt, nun heißt es lernen, lernen, lernen, damit sie mal an den Schafen arbeiten können.
Das Spiel der Welpen verrät ihre Qualitäten
Kerstin Doppelstein hat Erfahrung mit Hunden, sie ist nicht nur Schäferin, sondern seit etlichen Jahren auch Hundetrainerin. Sie sieht die kleinen Details, erkennt, was das Spiel der Welpen verrät. "Locke kommt nach seinem Vater Rufus. Wenn ihm was nicht passt oder was nicht will, macht er das absolut deutlich. Der wird sich mal bei den Schafen durchsetzen." Bis jetzt ist sie mit der Auswahl der Welpen zufrieden. Jeder der drei hat seine Stärken und Schwächen. Kerstin Doppelstein will sie auf verschiedenen Gebieten einsetzen: Momo und Locke sollen vorrangig hüten, Arthur will sie für die Arbeit im Behindertenheim ausbilden. "Momo, die kleine Hündin, sei unheimlich pfiffig, erzählt die 34-Jährige. "Während die anderen dem Ball nachrennen, wartet sie bei mir, bis die mit dem Ball zurückkommen und luchst den dann ganz charmant ab." Doch bis die drei an den Schafen arbeiten können, müssen sie noch wachsen. Etwa zwei Jahre - so schätzt die Schäferin - wird die Ausbildung der drei Border Collies dauern.



