MDR um zwölf | 20.11.2009 | 11:45 Uhr
Leben an der Seite depressiver Menschen
Es ist das Thema seit den letzten zehn Tagen: Der Torwart der deutschen Fußballnationalmannschaft Robert Enke hat sich das Leben genommen. Enke litt unter Depressionen. Sein Vater, selbst Psychotherapeut, hat in einem Gespräch mit dem "Spiegel" gesagt, dass er dieses tragische Ende fast erwartet habe.
Der Tod Robert Enkes hat viele Fragen über das Tabu-Thema Depressionen aufgewirbelt. Was kann man tun, wenn man mit einem depressiven Menschen zusammenlebt? Wie hilft man in so einer Phase einem Angehörigen?
Was sind überhaupt die ersten Anzeichen einer Depression, die über eine normale, vorübergehende Verstimmung hinausgehen? Wie schnell muss man als Betroffener und als Angehöriger handeln? Depressionen äußern sich bei Frauen und Männern unterschiedlich - was sind die Symptome? Im Studio von "MDR um zwölf" ist Axel Genz von der Uniklinik Magdeburg. Mit ihm sprechen wir über diese Fragen.
Im Gespräch: Axel Genz
Dr. med. Axel Genz ist Geschäftsführender Oberarzt der Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg. Zu seinen Betätigungsfeldern in Forschung und Lehre gehören unter anderem die Themen Suizid und Suchtproblematik.
Kontakt zum Leipziger Bündnis gegen Depression:
Tel. 0341 9724457
Zuletzt aktualisiert: 20. November 2009, 13:37 Uhr
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