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MDR um zwölf | 07.02.2011 | 11:45 Uhr : Dauerthema Krippenplätze

Die Diskussion reißt nicht ab: Das Erziehungsgeld, das die Bundesrepublik Deutschland für Eltern vorgesehen hat, die ihre Kinder nicht in eine Kindertagesstätte geben, hat Befürworter und Gegner. Letztere pochen sowohl auf die Gleichberechtigung der Frau als Arbeitskraft als auch darauf, dass die Bundesregierung zugesagt hat, bis 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für unter Dreijährige zu garantieren.

Nun warnen die Kommunen, das sei nicht zu schaffen. Die Nachfrage der Eltern sei zu groß, außerdem gäbe es weder genügend Geld noch ausreichend Erzieher für eine Betreuung.

Ungleichgewicht zwischen Ost und West

Der Osten der Republik ist derzeit im Vorteil: Ein flächendeckendes Netz aus Kinderkrippen und Kindergärten war aus den Zeiten der DDR vorhanden. Vieles wurde neu gestaltet, renoviert und saniert.

Im Westen der Republik ist die Lage weitaus problematischer: Kita-Plätze fehlen in nahezu allen alten Bundesländern. Und die Zielstellung der Regierung, bis 2013 rund 1,3 Millionen Krippenplätze neu zu schaffen, scheint angesichts der derzeitigen Finanzlage unrealistisch.

Kinder in einer Kita

Zuletzt aktualisiert: 07. Februar 2012, 14:17 Uhr

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