Service : Fasten - Inventur für Leib und Seele
Jedes Jahr am Aschermittwoch beginnt die klassische Fastenzeit. Doch eigentlich ist die Reinigung von Körper und Seele an keine Zeit und an keine spezielle Form gebunden. Aber warum tut uns Enthaltsamkeit gut? Leben wir damit wirklich bewusster?
Fasten ist nicht gleich hungern und mehr als abnehmen. Es bedeutet, für eine begrenzte Zeit auf feste Nahrung zu verzichten. Eine Fastenkur steigert das Wohlbefinden, bringt geistige Klarheit und hilft dem Körper, zu entschlacken - also abgelagerte Stoffwechselprodukte abzubauen.
Das sind vor allem die säureverursachenden tierischen Eiweiße, Fette und konzentrierte Kohlehydrate, die sich beispielsweise in Geweben, Bindehäuten und Gelenken ablagern und dort "verschlacken." Deshalb ist es wichtig, den Darm zu reinigen und damit große Immunreserven freizusetzen. Denn im Darmtrakt befinden sich etwa 75 Prozent des Lymphsystems. Und dass dabei die Pfunde purzeln, ist ein positiver Nebeneffekt, aber nicht der Hauptgrund für eine Fastenkur. Aus den ursprünglich religiösen Wurzeln des Fastens ist mittlerweile eine breite Bewegung geworden. Viele Menschen fasten heute im Urlaub, im Alltag oder in Kliniken.
