Sachsens Lehrer lassen nicht locker: Sie haben auch heute noch einmal Warnstreiks gestartet. Die Folge: Unterrichtsausfall. Die Thüringer Lehrer wollen hingegen ihrem Unmut nur auf einer Kundgebung Luft machen.
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Zu den streikenden Lehrern in Sachsen haben sich nun auch ihre Kollegen aus Sachsen-Anhalt gesellt: 21.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst gingen am Dienstag auf die Straße, für mehr Geld und für Gleichbehandlung.
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Am Montag haben die Lehrer der Region Leipzig für mehr Lohn gestreikt. Während sie in Dresden demonstrierten, gab es für die Schüler eine Notbetreuung. Der Protest war der Auftakt einer bundesweiten Warnstreik-Welle.
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In Sachsen streiken nächste Woche die Lehrer. Sie fordern mehr Geld. Auch die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat Streiks angekündigt, will aber die betroffenen Bereiche und die Zeiten noch nicht benennen.
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Die Pädagogen im Freistaat sind doppelt verärgert: Die Arbeitgeber lehnen nicht nur Lohnerhöhungen ab, sondern auch noch eine tarifliche Eingruppierung. Nun wollen die Lehrer vor den nächsten Verhandlungen Druck machen.
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Regierung und Lehrer sind sich einig, konkret über einen Demografie-Vertrag für Pädagogen zu verhandeln. Das Gesprächsergebnis scheint auf den ersten Blick dürftig, ist beiden Seiten zufolge aber ein großer Fortschritt.
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In Sachsen fehlen an mehr als 100 Schulen die Schulleiter. An jeder elften Schule ist der Posten nur kommissarisch besetzt. Vor allem bei Grund- und Förderschulen fehlt es dem Kultusministerium zufolge an Bewerbungen.
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Sachsen, Bayern und Niedersachsen wollen deutschlandweit einheitliche Bildungsstandards. Die Kultusminister der drei Länder legten dafür jetzt Eckpunkte eines Bildungsstaatsvertrags vor.
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In Seifhennersdorf wird der von den Eltern organisierte Protestunterricht fortgesetzt. 16 Schüler sind noch in der 5. Klasse. Die Eltern wollen die von Schließung bedrohte Mittelschule im Ort nicht aufgeben.
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Der Schulnetzplan des Kreises Görlitz bleibt gültig. Das haben die Kreisräte beschlossen. Damit droht der Mittelschule Seifhennersdorf weiterhin das Aus. Dort haben Eltern eigenständig Unterricht organisiert.
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Die Oberschule bleibt ein Zankapfel in der sächsischen Politik. In der Landtagsdebatte zeigten Regierung und Opposition keine Annäherungsbereitschaft. Letztere warf der FDP die Aufgabe ihrer ursprünglichen Ziele vor.
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Hunderte Lehrer, Polizisten und Feuerwehrleute haben am Dienstag in Dresden demonstriert. Anlass sind die abschließenden Haushaltsverhandlungen. Die Landesbediensteten fordern mehr Personal und eine bessere Bezahlung.
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In den Regionen Leipzig, Bautzen und Zwickau sind Tausende Lehrer ihren Klassen ferngeblieben. Damit erreichte die Warnstreikwelle der vergangenen Tage am Freitag ihren Höhepunkt. Die Gewerkschaften sind zufrieden.
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Die Enttäuschung in Sachsens Lehrerzimmern nach den Haushaltsberatungen ist groß. Weil nur Grundschullehrer, aber keine Förder- und Mittelschulpädagogen mehr Geld bekommen sollen, gibt es neue Streiks.
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Die Klage der Stadt Seifhennersdorf gegen den Schulnetzplan ist vertagt. Beim Prozessauftakt am Verwaltungsgericht in Dresden deutete sich an, dass möglicherweise das Schulgesetz auf den Prüfstand muss.
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Seifhennersdorf will seine Mittelschule künftig komplett in Eigenregie betreiben. Das hat der Stadtrat beschlossen. Der Schulprotest kommt indes die Eltern teuer zu stehen. Sie sollen jeweils mehr als 600 Euro bezahlen.
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Seit 2004 gehört die Gemeinde Wyhratal zu Borna. Im Eingemeindungsvertrag wurde die Sicherung der Grundschule Neukirchen festgeschrieben. Nun soll die Schule geschlossen werden. Wyhratal wehrt sich jetzt vor Gericht.
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Im Streit um eine fünfte Klasse an der Mittelschule Seifhennersdorf
geben die Eltern nicht auf. Sie wollen ihren Protestunterricht fortsetzen. Nächste Woche ist eine Demo in Dresden geplant.
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Ungeachtet eines Gerichtsurteils haben Eltern und Schüler ihren Protestunterricht an der Mittelschule Seifhennersdorf am Freitag fortgesetzt. Unklar ist derzeit noch, wie es in der kommenden Woche weitergehen soll.
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Eine Woche lang haben Sachsens Schüler ihren Unterrichtsausfall dokumentiert. Ihre Zahlen widersprechen deutlich denen des Kultusministeriums. Betroffen sind vor allem Schüler der höheren Klassenstufen.
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Während vor der Tür die Lehrer protestierten, stellte die Regierung im Landtag ihren Entwurf für den sächsischen Landeshaushalt 2013/14 vor. Er soll mehr Geld umfassen. Die Opposition sprach von einer Mogelpackung.
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Im Streit um die 5. Klassen in Seifhennersdorf sind die Fronten verhärtet. Von Verstößen gegen das Schulgesetz und der Verletzung von Dienstpflichten ist die Rede. Aber das letzte Wort hat das Oberverwaltungsgericht.
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Nichts ging mehr an Sachsens Schulen, zumindest kein geregelter Unterricht. Am Freitag traten Lehrer und Erzieher in einen Warnstreik. Vor dem Landtag forderten sie unter anderem bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld.
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Die Kritik an der sächsischen Bildungspolitik reißt nicht ab. SPD-Fraktionschef Martin Dulig stellt deren Zukunftsfähigkeit in Frage. Und Bildungsexperte Colditz kritisiert den Führungsstil des Ministerpräsidenten.
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Der Protest gegen die sächsische Bildungspolitik geht in eine neue Runde. Vor dem Kultus- und Finanzministerium hat am Mittwoch eine Mahnwache der sächsischen Lehrer begonnen. Am Freitag wollen sie dann streiken.
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Keine fünften Klassen an der Mittelschule Seifhennersdorf. So entschied das Kultusministerium. Nun haben Eltern einen Protestunterricht organisiert. Der Kultusministerin werfen Eltern und Bürgermeisterin Wortbruch vor.
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In Sachsen hat das neue Schuljahr begonnen - mit mehr Schülern und weniger Klassen. Das Kultusministerium erwartet einen reibungslosen Start. Die Opposition zweifelt und Sachsens Lehrer wollen auf die Straße gehen.
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Der Sächsische Lehrerverband bedauert den Rückzug des CDU-Bildungsexperten Colditz und fühlt sich zugleich in seinen Protestplänen bestärkt. Die FDP wiederum sieht keinen Grund, von ihren Schulreformplänen abzurücken.
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Der CDU-Bildungsexperte Thomas Colditz hat die sächsische Regierung in der Vergangenheit immer wieder für schulpolitische Entscheidungen kritisiert. Jetzt zieht er sich zurück - aus Frust über seine Partei und die FDP.
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SPD und Linke sind gegen die Einführung der Oberschule in Sachsen. Diese Schulform ist von der FDP als Aufwertung der Mittelschule gedacht. Die Oberschule soll ab dem Schuljahr 2013/14 starten.
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Die Bildungssysteme in Sachsen und Thüringen sind weiter die leistungsfähigsten in Deutschland. Das geht aus dem Bildungsmonitor 2012 hervor. Auch Sachsen-Anhalt hat sich verbessert, die Studie aber ist umstritten.
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655 neue Lehrer sollen im kommenden Jahr an Sachsens Schulen unterrichten. Die Personaldecke bleibt damit weiter dünn, vor allem in Grund- und Förderschulen. Das Kultusministerium denkt nun über neue Anreize nach.
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Mehr als 6.000 Lehrer in Sachsen fordern eine bessere Bezahlung. Ihre Anträge auf Höhergruppierung wurden am Donnerstag im Landtag übergeben. Sie wollen damit den Druck vor den Haushaltsberatungen erhöhen.
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Vor Weihnachten 2011 hatte das sächsische Kabinett das Bildungspaket Sachsen 2020 präsentiert. Seither hagelt es Kritik, selbst aus den eigenen Reihen. Auch CDU-Bildungsexperte Colditz hält das Paket für inakzeptabel.
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50 Direktorenstellen sind an sächsischen Schulen unbesetzt. Das geht aus einer Kleinen Anfrage der Grünen im Landtag hervor. Besonders betroffen sind Grundschulen.
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Leichte Entspannung in Sachsens Bildungspolitik. Die Landesregierung will mehr angehende Lehrer einstellen und kommt damit den Forderungen des Kultusministeriums und der Lehrerverbände etwas entgegen.
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