Fußball | DFB-Pokal : Aue will in Mainz laufen bis zum Umfallen
Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue geht mit einer großen Portion Selbstbewusstsein in das DFB-Pokalspiel am Dienstag (20:30 Uhr) beim Erstligisten FSV Mainz. Nach dem 6:1-Sieg am Sonnabend gegen Bochum ist die Laune im Lößnitztal blendend und der Weg nach Mainz nicht furchteinflößend.
Tuchel erwartet wehrhafte Auer
"Wir fahren dahin, um die Überraschung zu schaffen. Wir werden laufen bis zum Umfallen und alles probieren, um für eine Überraschung zu sorgen", sagte Kapitän René Klingbeil. Trainer Karsten Baumann schwört seine Mannschaft ein, weiß aber auch: "Mainz ist ein anderes Kaliber." Die Mannschaft von Thomas Tuchel schwimmt gerade auf einer Erfolgswelle. Nach drei Siegen und einem Remis in den letzten vier Meisterschaftsspielen katapultierte sich die Mannschaft auf Europaplatzkurs und ist aktuell Sechster. Am Dienstag wird auch wieder Andreas Ivanschitz spielen können. Er fehlte zuletzt wegen eines Magen-Darm-Infektes. "Wir müssen die Initiative übernehmen", sagte Tuchel, der einen kampfstarken Gegner erwartet, der sich "mit Händen und Füßen wehren wird".
Mit dieser Prognose dürfte Tuchel richtig liegen. Tuchels Trainerkollege Baumann verrät den Plan: "Wir müssen kompakt stehen und so lange wie möglich die Null halten, dann wird es auch im Stadion unruhig." Personell sieht es rosig aus. Bis auf Oliver Schröder, der durch eine Gelb-Rote-Karte aus der ersten Pokalrunde gesperrt ist, sind alle Mann an Deck. Und wie man Erstligisten besiegt, weiß man in Aue auch. In Runde eins wurde Eintracht Frankfurt ausgeschaltet. Die Hessen sind in der Bundesliga noch drei Plätze besser als Mainz platziert.
