Milliarden feiern neues Jahr : Drei, zwei, eins: Gesundes neues Jahr!
Weltweit haben Millionen Menschen mit Feuerwerk und rauschenden Festen ins neue Jahr gefeiert. Während hierzulande schon die Kehrmaschinen durch die Straßen rollten, begingen die Menschen auf Hawai als letzte weltweit den Jahreswechsel.
Feier in Dresden, Ausschreitungen in Leipzig
Auch die Sachsen, Sachsen-Anhalter und Thüringer feierten ausgelassen. So zog die Party auf dem Dresdener Theaterplatz Zehntausende an. Dort waren zwar eigene Raketen verboten, dafür gab es aber zwei große Feuerwerke. Am Connewitzer Kreuz in Leipzig kam es nach Mitternacht wieder zu Krawallen. Die Feiern in Sachsen-Anhalt und Thüringen hingegen verliefen weitgehend ruhig, von dort werden lediglich kleinere Streiterein gemeldet.
Im "Gangnam-Style" vorm Brandenburger Tor
Die größten Silvesterparty Deutschlands stieg in Berlin. Mehr als eine Million Menschen tanzten am Brandenburger Tor den "Gangnam-Style"; feierten mit Livemusik von rund 260 Musikern, darunter Bonnie Tyler, Oceana, den Pet Shop Boys, Loreen, Adoro und Jürgen Drews. Um Mitternacht erleuchteten rund 6.000 Raketen mehr als zehn Minuten lang den Himmel von Berlin.
Kugel-Spektakel auf dem Times Square
Stunden später war es dann auch in New York so weit: Rund eine Million Menschen schauten am Times Square zu, wie sich die traditionelle Silvesterkugel, ein riesiger leuchtender Ball, an einem Fahnenmast herabsenkte. Diejenigen, die keinen Platz auf dem Times Square fanden, feierten im Central Park mit Feuerwerk und Silvester-Lauf.
Spektakuläre Feuerwerke in Sydney und Dubai
Zuvor hatten schon die Australier gemeinsam mit Kylie Minogue vor der Oper von Sidney die Sekunden bis Mitternacht gezählt. In einem spektakulären Feuerwerk wurden sieben Tonnen Feuerwerk im Wert von 5,2 Millionen Euro verpulvert. In Moskau läutete die Uhr vom Spasski-Turm des Kremls das neue Jahr ein, die Menschen feierten bei Neuschnee und acht Grad Minus auf dem Roten Platz. Und in Dubai tauchte ein Feuerwerk das höchste Gebäude der Welt, den 828 Meter hohen Burj Khalifa, in ein kräftiges Rot. In Myanmar, früher Birma, feierten Zehntausende das erste offizielle Neujahrsfest überhaupt in der Hauptstadt Rangun. Feste zum Jahreswechsel hatte die Militärregierung bislang verboten.
Zeremonien in Japan, Gedenken in Indien
In China und Japan ging es ruhiger zu, so zelebrierten Geistliche in Japan Neujahrsrituale in Tempel und Schreinen. Auch in den Clubs und Nobelhotels der indischen Hauptstadt Neu Delhi ging es diesmal ruhiger zu - sie verzichteten auf die üblichen rauschenden Feste und forderten dazu auf, der vor kurzen verstorbenen Studentin zu gedenken, die den Folgen einer Gruppenvergewaltigung erlegen war. Statt Partys gab es Kerzenmahnwachen.
Als erstes hatten die rund 200.000 Einwohner des Pazifik-Inselstaates Samoa 2013 begrüßt. Sie gehörten in den Jahren zuvor immer zu denjenigen, die zuletzt feiern konnten, nach einem Datumssprung am 29. November 2011 aber schlossen sie zu Neuseeland auf und sind seither mit den Bewohnern der Linie-Inseln im Pazifik die ersten, die ins neue Jahr rutschen.



