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Fußball | 2. Bundesliga : Dynamo begründet Widerspruch

Zweitligist Dynamo Dresden hat beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) fristgemäß seinen Widerspruch gegen den Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses begründet. In diesem wird wegen Verfehlungen in zwei Spielen der vergangenen Saison ein Teilausschluss der Zuschauer für das erste Heimspiel mit nur 13.000 verfügbaren Tickets sowie eine Strafe in Höhe von 20.000 Euro gefordert.

Große Fortschritte in der Fanarbeit

Dynamo erklärte in seiner Begründung "ein Urteil mit mehr Bewährungspotenzial" erwirken zu wollen. Insbesondere die positiven Fortschritte der vergangenen Monate in der Fanarbeit solle der DFB berücksichtigen. Aus Sicht der Dresdner "wurde insbesondere die positive Entwicklung im Dresdner Fan-Umfeld seit den negativen Vorfällen beim DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund vom 25. Oktober 2011 nicht ausreichend im beantragten Strafmaß berücksichtigt". Dazu gehöre die Schaffung einer weiteren Vollzeitstelle eines Fanbeauftragten und die klare Positionierung der Verantwortlichen des Vereins "gegen Pyrotechnik sowie Gewalt und Vandalismus".

Warnung vor Spiel in Frankfurt

Beim Heimspiel gegen 1860 München hatten Dynamo-Fans mehrere Becher in Richtung Schiedsrichter-Assistent geworfen, in der Partie beim FSV Frankfurt waren Anhänger der Sachsen unerlaubt in den Innenraum den Stadions geklettert. Der Verein habe im Vorfeld der Partie in Frankfurt verschiedene Vorschläge "zur Minimierung der Risiken" vorgebracht, diese seien aber nicht ausreichend gehört worden. Der Fall wird jetzt durch das DFB-Sportgericht entschieden, mit einer Entscheidung ist nächste Woche zu rechnen.

Zuletzt aktualisiert: 20. Juni 2012, 16:51 Uhr

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