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Eishockey | 2. Bundesliga : Eislöwen und Füchse verlieren gegen Topteams

35. Spieltag

Die Favoriten ärgern - das hatten sich die Dresdner Eislöwen und die Lausitzer Füchse vorgenommen. Der Plan ging zwar nicht auf, aber die sächsischen Teams boten eine starke kämpferische Leistung. Grund zum Jubel hatten die Eispiraten aus Crimmitschau.

Füchse verlieren knapp gegen Tabellenzweiten

Blick auf die Fantribüne
Die Zuschauer in Weißwasser sahen eine spannende Partie (Archivbild).

Bei den Eishockey-Spielern aus Weißwasser fehlte neben Thomas Götz auch Steven Tarasuk. Vor etwa 1.900 Zuschauern erarbeiteten sich die Gäste die erste Chance. Auch den ersten Treffer konnten sie durch Sleigher für sich verbuchen. Danach ging es mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten viel hin und her. Doch dann erhöhte Macias mit einem Überzahltor auf eine 2:0-Führung der Gäste (11.). Aber auch die Füchse nutzen ihre Überzahl beim 1:2-Anschlusstreffer durch Kjärgaard aus (15.). Nach einem vergebenen Ausgleichstreffer bestimmte wieder Schwenningen das Spiel.

Im zweiten Drittel kam Schwenningen nicht mehr ganz so oft nach vorn. Mit Gewusel und Glück erhöhte Schmidt dennoch auf ein 3:1 für die Gäste. Aber Füchse-Stürmer Fischer verkürzte den Abstand. Nach einem Powerplay glich er anschließend aus (36.). Mit diesem Treffer holten die Füchse ihr Selbstvertrauen zurück.

Die Füchse spielten auch im dritten Drittel auf Augenhöhe mit dem Tabellen-Zweiten. Erneut ging Schwenningen in Führung, dieses Mal durch Sleigher. Aber die Füchse legten erneut nach. Müller hatte die Abwehr schwindelig gespielt und Vostrak versenkte den Puck (56.). Mit dem 4:4 gingen beide Teams in die Verlängerung und das Penalty-Schießen. Wieder ging Schwenningen in Führung, bei den Füchsen vergab McKnight. Anschließend hielten beide Keeper. Dann traf Schwenningens Boon nur den Pfosten. Letztendlich war es der 18. Penalty, der das Spiel entschied: Nachdem Hacker für Schwenningen traf, verschoss Heyer.

Eislöwen belohnen sich nicht für starkes Spiel beim Tabellenführer

Dresdner Eislöwen
Die Dresdner Eislöwen präsentierten sich stark (Archivbild).

Die Dresdner Eislöwen haben sich am Freitag beim Tabellenführer Bietigheim stark präsentiert, sind für ihren Kampf aber nicht belohnt worden. Am Ende setzte es eine 1:4-Niederlage.

Die Gastgeber gingen in der fünften Minute durch Rodman in Führung. Die Eislöwen ließen sich dadurch nicht aus der Fassung bringen und glichen in der achten Minute durch Boisvert aus. Aber schon im Gegenzug prallte der Puck unglücklich an den Rücken von Dresden-Keeper Albrecht und ging ins Tor. Rodman erhöhte noch vor der Drittelpause auf 3:1. Nach einem torlosen Mitteldrittel warfen die Eislöwen alles nach vorn, erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. Etwas Zählbares kam nicht heraus. In der Schlussminute kam erneut Rodman zum Zuge und sorgte für den 4:1-Endstand.

Crimmitschau mit klarem Heimsieg

Torwart Sebastian Albrecht (Eispiraten Crimmitschau)
Crimmitschaus Torwart Sebastian Albrecht kassierte nur ein Gegentor (Archivbild).

Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 4:1 (0:1, 1:0, 3:0) gewonnen. Anfangs waren beide Mannschaften recht zögerlich. Durch ein Überzahl-Tor brachte Menge die Gäste in Führung. Im zweiten Drittel glich Gunkel aber für das Dahlem-Team aus. Das Mitteldrittel war vor allem durch viele Fouls auf beiden Seiten geprägt.

Im Schlussdrittel setzten sich die Crimmitschauer Eispiraten entscheidend ab. Für den Gastgeber traf zunächst Wycisk in Unterzahl. In den letzten fünf Minuten erhöhten die beiden Stürmer Bucheli und Williams zum 4:1-Heimsieg.

Zuletzt aktualisiert: 12. Januar 2013, 12:01 Uhr

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