MDR 1 RADIO SACHSEN | 23.05.2012 | 20:00-21:00 Uhr : "Vielseitig verwendbar" - Hansjörg Geiger im Porträt
Darüber, wie gut Hansjörg Geiger als Chef von Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst beschützt wurde, wie seine erste Begegnung mit den Bergen von Stasi-Akten ablief, und warum der BND für ihn kein "Schlapphut-Verein" war, spricht MDR 1 RADIO SACHSEN-Moderator Peter Neumann mit Hansjörg Geiger.
Oktober 1990: Hansjörg Geiger macht Urlaub in Paris, da erreicht ihn telefonisch das Angebot, gemeinsam mit dem früheren Rostocker Pfarrer Joachim Gauck die Behörde des "Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR" aufzubauen.
Geiger sagt zu, ohne genau zu wissen, was ihn da in Berlin erwartet. Geiger ist einer, der "vielseitig verwendbar" ist. Denn nach seiner Tätigkeit als Direktor in der Gauck-Behörde wird er Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, um nur wenig später die Führung des Bundesnachrichtendienstes (BND) übertragen zu bekommen.
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