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Mitmachen! : Sächsische Wörter des Jahres 2014 gesucht!

"Wir müssen den sächsischen Wortschatz retten." Das sagen sich prominente Sachsen wie Uwe Steimle und Tom Pauls und suchen auch in diesem Jahr die Sächsischen Wörter des Jahres. Sie können mitmachen!

Steffen Urban (l) als August der Starke und Bettina Grein als Magd präsentieren Anschauungsmaterial und Begriffsbestimmungen aus ihrem Unterricht "Sächsisch für Wessis".

Auf dieser Seite:

Die Aktion

Seit 2008 kürt die Ilse-Bähnert-Stiftung die Sächsischen Wörter des Jahres. Sinn der Aktion ist es, aussterbende sächsische Wörter zu retten und die sächsische Mundart als wichtigen Teil der deutschen Sprache zu fördern.

"Wer einem Volk die Sprache nimmt, bricht ihm das Rückgrat."

Uwe Steimle
Schauspieler

Tom Pauls als Ilse Bähnert
Namensgeberin der Stiftung: Ilse Bähnert alias Tom Pauls

Jährlich kürt eine Jury, der unter anderem Tom Pauls, Uwe Steimle oder Bernd-Lutz Lange angehören, die Sächsischen Wörter des Jahres. Eingereicht werden die Wörter von den Sachsen, die immer im Frühjahr dazu aufgerufen werden, ihre Favoriten an die Stiftung zu senden. Dabei helfen Medienpartner, wie Zeitungen, Radio- und Fernsehsender. Gekürt wird das Wort des Jahres immer am Tag der Deutschen Einheit, am 3. Oktober, bei der großen Sachsen-Wort-Gala im Dresdner Schauspielhaus.

Hier mitmachen!

Das Formular ist bis einschließlich 31.05.2014 freigeschaltet.








*) gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden

Die bisherigen Sächsischen Wörter des Jahres:
Jahr Beliebtestes Wort Schönstes Wort Bedrohtestes Wort
2014 ? ? ?
2013 Hitsche (Fußbank) forhohnebibln (verspotten) schnorbslich (köstlich)
2012 didschen
(Lebensmittel in Flüssigkeit eintunken)
plumbn
(Wasser pumpen, heftiger Starkregen, schnell und viel trinken)
Renfdl
(Brotkanten)
2011 katschn
(laut kauen oder schmatzen)
bomforzionös
(großartig, aber etwas pompös)
Haderlump
(Taugenichts/ Landstreicher in abgerissener Kleidung)
2010 Hornzsche
(Rumpelkammer oder altes, verwahrlostes Haus)
bäbbeln
(Fußballspielen/ Kicken als Freizeitvertreib
dschidschoriengrien
(kräftige, "giftige" Grüntöne)
2009 färdsch
(fertig)
fischelant
(clever, rührig, auf Zack)
Asch
(Aufwaschschüssel oder große Waschschüssel)
2008 nu
(als Lückenfüller oder Synonym für "ja")
muddln
(vor sich hin arbeiten, sein Ding machen, etwas ziel- und lustlos bei der Sache sein)
lawede
(instabil, ausgeleiert, marode)

Zuletzt aktualisiert: 18. April 2014, 18:28 Uhr

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