Der Redakteur | 15. November 2006

Wie funktionieren Energiesparlampen?

Energiesparlampen sind vom Prinzip her weiter entwickelte Leuchtstoffröhren. In den Röhren wird in einem Gas durch elektrische Entladung unsichtbare UV-Strahlung erzeugt. Ein Leuchstoff, der auf der Innenseite der Glasröhre aufgebracht ist – meist ein Salz oder eine Oxid-Verbidung – wandelt diese Strahlung in sichtbares Licht.

Dieser Prozess nutzt den elektrischen Strom effektiver als herkömmliche Glühbirnen, in denen ein dünner Draht zum Glühen gebracht wird. In Glühbirnen werden mehr als 90 Prozent der Energie in Wärme umgewandelt und nur ein Bruchteil in Licht. Energiesparlampen arbeiten um das fünf- bis sechsfache sparsamer, sie verbrauchen deutlich weniger Strom, um dieselbe Menge an Licht zu erzeugen.

Ein Nachteil der Energiesparlampen: sie benötigen einige Sekunden, um die volle Leuchtstärke zu erreichen. In dieser "Vorwärmphase", in der der Prozess der Entladung in Gang kommt, verbrauchen die Lampen etwas mehr Strom als sonst, aber auch nicht mehr als eine Glühbirne. In modernen Energiesparlampen dauert dieser Prozess nur noch wenige Sekunden, so dass der Vorteil im Stromverbrauch sehr schnell zum Tragen kommt. Außerdem halten Energiesparlampen deutlich länger als Glühbirnen – das mehr bezahlte Geld (etwa das Dreifache des Preises einer herkömmlichen Glühbirne – hat man also schnell wieder zurück.

Zuletzt aktualisiert: 15. November 2006, 14:34 Uhr

 

 
 
 
 
 
 

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