Bildergalerie Die Entstehung des größten Rundgemäldes Mitteleuropas

30 Jahre Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen: Im Oktober 1987 setzte Werner Tübke seine Signatur unter das Rundgemälde. Zuvor hatte der Leipziger Maler mit zahlreichen Helfern jahrelang daran gearbeitet.

Der Schlachtberg oberhalb von Bad Frankenhausen.
Die Überlieferung sagt, dass im Mai 1525 auf dem Schlachtberg oberhalb von Bad Frankenhausen 6.000 Bauern ihr Leben ließen. Bauernführer Thomas Müntzer wurde festgenommen und weniger Tage später in Mühlhausen hingerichtet. Der Bauernkrieg in Thüringen war beendet. Bildrechte: Daniel Baumbach/MDR
Ausschnitte aus dem Bauerkriegspanorama von Werner Tübke.
123 Meter lang und 14 Meter hoch: Der Leipziger Maler Werner Tübke hat mit dem Rundgemälde zum deutschen Bauernkrieg ein Jahrhundertwerk geschaffen und Geschichte gemalt. Bildrechte: VG Bild/Kunst
Der Schlachtberg oberhalb von Bad Frankenhausen.
Die Überlieferung sagt, dass im Mai 1525 auf dem Schlachtberg oberhalb von Bad Frankenhausen 6.000 Bauern ihr Leben ließen. Bauernführer Thomas Müntzer wurde festgenommen und weniger Tage später in Mühlhausen hingerichtet. Der Bauernkrieg in Thüringen war beendet. Bildrechte: Daniel Baumbach/MDR
Ausschnitte aus dem Bauerkriegspanorama von Werner Tübke.
Geschätzte 3.000 Figuren stecken im größten Rundgemälde Mitteleuropas. Bildrechte: VG Bild/Kunst
Der Bau der Rotunde mitte der 70er Jahre.
Mitte der 70er Jahre wurde die Rotunde in Bad Frankenhausen gebaut. Bildrechte: Panoramamuseum Bad Frankenhausen
Der Bau der Rotunde mitte der 70er Jahre.
Damals war noch nicht einmal klar, wer sie mit einem Rundgemälde füllen wird. Erst im Januar 1976 hat Prof. Werner Tübke den Vertrag unterschrieben. Bildrechte: Panoramamuseum Bad Frankenhausen
Der Leipziger Maler und Zeichner Dietrich Wenzel.
Der Leipziger Dietrich Wenzel war einer von Tübkes Helfern. Er pauste die Vorfassung des Gemäldes ab, die auch 1:10-Fassung genannt wird und malte die Umrisse in zehnfacher Vergrößerung in Bad Frankenhausen auf die riesige Leinwand. Bildrechte: Daniel Baumbach/MDR
Ein Tübke-Helfer beim Malen.
Mit Episkopen, den Vorläufer unserer heutigen Beamer, wurde die durchgepauste 1:10-Fassung auf die Leinwand geworfen - exakt in zehnfacher Vergrößerung. Tübke-Helfer malten die Umrisse dann auf die Leinwand. Sie waren Anhaltspunkte für den Meister, wo welche Figuren hinkommen sollten. Bildrechte: VG Bild/Kunst
Der Maler Eberhard Lenk.
Der Maler Eberhard Lenk kam Tübkes Malstil am nächsten. So wurde er sein wichtigster Helfer. Fast zwei Jahre lang malte er mit ihm in Bad Frankenhausen an der riesigen Leinwand. Bildrechte: Daniel Baumbach/MDR
Werner Tübke beim Malen.
Etwa zwei Drittel des Bildes hat Werner Tübke jedoch selbst auf die Leinwand gebracht. Ein Knochenjob, der etwa drei Jahre dauerte und seine Gesundheit ruinierte. Bildrechte: VG Bild/Kunst
Werner Tübke malt seine Signatur.
Am 16. Oktober 1987 - vor 30 Jahren - vollendete Tübke sein Meisterwerk offiziell mit seiner Signatur. Bildrechte: VG Bild/Kunst
Werner Tübke malt seine Signatur.
Inoffiziell hatte er seine Arbeiten schon im August. Zwei Monate danach signierte er das Bild vor laufenden Kameras. Bildrechte: VG Bild/Kunst
 Brigitte Tübke-Schellenberger führt durch das Museum.
Werner Tübke verstarb im Jahr 2004. Heute verwaltet Brigitte Tübke-Schellenberger das Erbe Ihres Mannes. Immer samstags führt sie persönlich Besuchergruppen durch die Räume der Tübke-Stiftung in der Leipziger Springerstraße. Bildrechte: Daniel Baumbach/MDR
Eine Kameradrohne filmt das Panorama-Museum.
Millionen Besucher kommen nach Bad Frankenhausen um sich Tübkes Lebenswerk im Panorama-Museum anzuschauen. Bildrechte: Daniel Baumbach/MDR
Die Ballett-Truppe des Theater Nordhausens.
Immer mal wieder wird auch Kunst im Kunstwerk inszeniert. Zum 25. Jubiläum der Signatur Tübkes zeigte die Ballett-Truppe des Theater Nordhausens ein eigens Stück. Bildrechte: Daniel Baumbach/MDR
Eine Kameradrohne filmt das Panorama-Museum.
Für den Film des MDR wuden mit einer Drohne imposante Aufnahmen vom Panorama-Museum eingefangen. So eine fliegende Kamera kann aus 30 Metern Höhe bis direkt vor den Eingang fliegen. Bildrechte: Daniel Baumbach/MDR
Das Panorama-Museum am Abend.
In der "blauen Stunde" bekommt das Museum einen gewissen Charme. Ansonsten ist der Betonkoloss aus den 70er Jahren keine Schönheit. Sein Spitzname: Elefantenklo! Bildrechte: Daniel Baumbach/MDR
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