Sa 20.05. 2017 00:20Uhr (VPS 00:05) 15:00 min

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MDR FERNSEHEN Sa, 20.05.2017 00:20 00:35

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Das Filmmagazin

* "You`ll never walk alone" - Dokfilm über die weltberühmt gewordene Fußballhymne
In seinem Dokumentarfilm erzählt Regisseur André Schäfer von dem erstaunlichen Werdegang des Liedes "You'll Never Walk Alone", das von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein komponiert wurde. Ursprünglich stammt es aus dem 1945 uraufgeführten Broadway-Musical "Carousel". Die Story basierte auf dem ungarischen Theaterstück "Liliom" von Ferenc Molnár, das 1930 von US-Regisseur Frank Borzage und 1934 von Fritz Lang verfilmt wurde.
Richtig berühmt wurde das Lied jedoch durch einen Zufall - und das erzählt dieser Dokumentarfilm.

* Alien: Covenant
Regie: Ridley Scott, USA/Großbritannien, 2017
Kinostart 18. Mai 2017
Der fremde Planet, den die Crew des Kolonisationsraumschiffs Covenant erforscht, wirkt paradiesisch: Doch als die Terraforming-Spezialistin und ihre Kollegen, darunter der Android Walter, Christopher und Tennessee, durch die bergige, bewaldete Landschaft laufen, fällt ihnen vor allem die merkwürdige, beunruhigende Stille auf: Kein Vogel ist zu hören - und auch kein anderes Tier. Bald schon merken die Entdecker, dass sie auf einem Planeten gelandet sind, der lebensfeindlicher kaum sein könnte. Blitzschnelle, hochintelligente und Säure-spritzende Aliens überfallen die Covenant-Crew, töten ein Mitglied nach dem anderen. Und dem Rest der Gruppe wird klar: So weit weg von der Heimat sind sie komplett auf sich allein gestellt...

* KinoNews
Hanni & Nanni - Mehr als beste Freunde
Regie: Isabell Suba, Deutschland, 2016
Kinostart 25. Mai 2017
Hanni und Nanni werden von ihrer Mutter auf das Internat Lindenhof geschickt, da sie beruflich für längere Zeit verreisen muss. Dem Vater traut sie nicht zu, sich um die Zwillinge zu kümmern, ohne dabei ein komplettes Chaos anzurichten. Hanni und Nanni finden das überhaupt nicht in Ordnung. Sie planen, sich so daneben zu benehmen, dass sie noch während der Probezeit von der Schule fliegen. Doch dann hat Nanni plötzlich Spaß am Internatsleben, entdeckt das Reiten für sich und findet neue Freundinnen. Hanni hingegen arbeitet immer noch auf den Rausschmiss hin. Jetzt sind die Zwillingsschwestern nicht mehr ganz so unzertrennlich wie bisher. Als Lindenhof verkauft zu werden droht, raufen sie sich zusammen. Der Schlüssel zur Rettung des Internats könnte im Haus des grantigen Godehard liegen, den Hanni eines Tages zufällig im Wald trifft...

* Berlin Syndrom
Regie: Cate Shortland, Australien/Deutschland, 2016
Kinostart: 18. Mai 2017
Die australische Fotojournalistin Clare macht als Backpackerin Urlaub in Berlin, wo sie den ebenso netten wie charmanten Englischlehrer Andi kennenlernt. Zwischen den beiden sprühen die Funken und sie verabreden sich zu einem gemeinsamen Sightseeing-Trip durch die Stadt, der in einen heißen Flirt mündet. Doch nach einer romantischen Nacht gibt es für Clare ein unerfreuliches Erwachen: Andi liegt nicht neben ihr. Zunächst denkt die junge Frau, er habe sich aus dem Staub gemacht, ohne sich zu verabschieden. Doch schnell wird ihr klar, dass die Wahrheit noch viel unangenehmer ist: Andi hat sie in der Wohnung eingesperrt und hat nicht vor, sie jemals wieder gehen zu lassen. Für Clare ist dies der Beginn eines nervenzerreißenden Horrortrips…


* Sing it Loud - Luthers Erben in Tansania
Regie: Julia Irene Peters/Jutta Feit, Deutschland
Seit über 60 Jahren findet in dem afrikanischen Staat Tansania ein großer Chorwettbewerb statt, der von der evangelisch-lutherischen Kirche abgehalten wird und an dem mehr als 1500 Chöre aus dem ganzen Land teilnehmen. Um bei dem Wettbewerb mitmachen zu dürfen, müssen in diesem Jahr der von Martin Luther komponierte Choral "Verleih uns Frieden gnädiglich" sowie eine Eigenkomposition vorgetragen werden. In ihrem Dokumentarfilm "Sing It Loud - Luthers Erben in Tansania" begleitet die Regisseurin Julia Irene Peters sechs Menschen aus Tansania, die in drei verschiedenen dieser Chöre singen: Martha und Simon arbeiten als Kleinbauern in der Nähe des Dorfes Monduli und singen im Neema-Chor. Maria und Evarest sind verheiratet und haben eine Autowerkstatt in der tansanischen Großstadt Arusha und singen nebenher im Cantate-Chor. Und dann sind da noch die beiden Jugendlichen Kelvin und Nuru vom Kanaani-Jugendchor.


* Beuys
Regie: Andres Veiel, Deutschland, 2017
Kinostart 18. Mai 2017
Er erklärte einem toten Hasen, was es mit den Bildern an der Wand auf sich hat und pflanzte in Kassel 7.000 Eichen neben einen Stein: Kunst diente dem deutschen Aktionskünstler, Bildhauer und Zeichner Joseph Beuys vor allem dazu, durch die Provokation ins Gespräch mit anderen Menschen zu kommen. Regisseur Andres Veiel geht es in seinem Dokumentarfilm nicht darum, die Werke von Beuys, der mit Andy Warhol zu den wichtigsten Aktionskünstlern des 20. Jahrhunderts gehört, umfassend zu interpretieren. Er lässt den Künstler in Bild- und Tondokumenten sprechen und montiert Erklärungen von Menschen dazu, die Beuys kannten. Dabei wird deutlich, dass er auch ein politischer Mensch war. Als Mitglied der Grünen allerdings blieb er ein Außenseiter, der sich mit seinen antikapitalistischen Zielen nicht durchsetzen konnte. 1986 starb der Künstler im Alter von 64 Jahren.

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