MDR MUSIKSOMMER in Bautzen Tallinn Chamber Orchestra und Violinistin Alina Pogostkina

Zahlreiche Besucher zog es am 7. Juli zum MDR MUSIKSOMMER-Konzert in den Bautzner Dom St. Petri: Zwei Brandenburgische Konzerte von Bach standen auf dem Programm, ebenso sein Violinkonzert E-Dur sowie Arvo Pärts "Tabula Rasa". Es spielten das Tallinn Chamber Orchestra und Solistin Alina Pogostkina. Risto Joost, Künstlerischer Leiter des MDR RUNDFUNKCHORES, dirigierte. Stefan Hoyer hat das Konzert im Foto festgehalten.

...bevor der zweite Teil des Konzertes mit dem E-Dur-Konzert von Bach begann. Die junge Star-Geigerin Alina Pogostkina übernahm den Solopart. Schon zwei Wochen zuvor hatte sie beim Eröffnungskonzert des MDR MUSIKSOMMERS in Erfurt das Publikum und Kritiker begeistert.
...bevor der zweite Teil des Konzertes mit dem E-Dur-Konzert von Bach begann. Die junge Geigerin Alina Pogostkina übernahm den Solopart. Schon zwei Wochen zuvor hatte sie beim Eröffnungskonzert des MDR MUSIKSOMMERS in Erfurt das Publikum und Kritiker begeistert. Bildrechte: MDR/Stefan Hoyer
"Sommersinfonik" ist die Konzertreihe des MDR MUSIKSOMMERS überschrieben, die auch die Veranstaltung in Bautzen umfasste. Während der Regen viele Orte Mitteldeutschlands im Griff hatte, konnten sich die Konzertbesuchern im Osten Sachsens bei sommerlichem Wetter auf den Abend einstimmen.
"Sommersinfonik" ist die Konzertreihe des MDR MUSIKSOMMERS überschrieben, die auch die Veranstaltung in Bautzen umfasste. Während der Regen viele Orte Mitteldeutschlands im Griff hatte, konnten sich die Konzertbesucher im Osten Sachsens bei sommerlichem Wetter auf den Abend einstimmen. Bildrechte: MDR/Stefan Hoyer
Risto Joost und das Tallinn Chamber Orchestra eröffneten mit dem Brandenburgischen Konzert Nr. 3 von Johann Sebastian Bach den Abend.
Risto Joost und das Tallinn Chamber Orchestra eröffneten mit dem Brandenburgischen Konzert Nr. 3 von Johann Sebastian Bach den Abend. Bildrechte: MDR/Stefan Hoyer
Die estnischen Musiker um Risto Joost hatten neben Musik von Bach auch Werke ihres Landsmanns Arvo Pärt mitgebracht: Bei dessen beeindruckendem Doppelkonzert "Tabula Rasa" übernahmen Jung-Star Alina Pogostkina und Harry Traksmann die Solistenparts.
Die estnischen Musiker um Risto Joost hatten neben Musik von Bach auch Werke ihres Landsmanns Arvo Pärt mitgebracht: Bei dessen beeindruckendem Doppelkonzert "Tabula Rasa" übernahmen Violinistin Alina Pogostkina und Harry Traksmann die Solistenparts. Bildrechte: MDR/Stefan Hoyer
"Wenn ich es schon in Worten ausgedrückt habe, bleibt meiner Musik nichts mehr zu sagen", so Arvo Pärt einmal in einem Interview über sein Schaffen. Zwei seiner Werke erklangen beim MDR MUSIKSOMMER in Bautzen.
"Wenn ich es schon in Worten ausgedrückt habe, bleibt meiner Musik nichts mehr zu sagen", so Arvo Pärt einmal in einem Interview über sein Schaffen. Zwei seiner Werke erklangen beim MDR MUSIKSOMMER in Bautzen. Bildrechte: MDR/Stefan Hoyer
Mit prickelnden Getränken genossen die Konzertbesucher den lauen Sommerabend in der Pause vor dem Dom...
Mit prickelnden Getränken genossen die Konzertbesucher den lauen Sommerabend in der Pause vor dem Dom... Bildrechte: MDR/Stefan Hoyer
...bevor der zweite Teil des Konzertes mit dem E-Dur-Konzert von Bach begann. Die junge Star-Geigerin Alina Pogostkina übernahm den Solopart. Schon zwei Wochen zuvor hatte sie beim Eröffnungskonzert des MDR MUSIKSOMMERS in Erfurt das Publikum und Kritiker begeistert.
...bevor der zweite Teil des Konzertes mit dem E-Dur-Konzert von Bach begann. Die junge Geigerin Alina Pogostkina übernahm den Solopart. Schon zwei Wochen zuvor hatte sie beim Eröffnungskonzert des MDR MUSIKSOMMERS in Erfurt das Publikum und Kritiker begeistert. Bildrechte: MDR/Stefan Hoyer
Das gegenseitige Verständnis von Solisten und Dirigenten ist für Alina Pogostkina von essentieller Bedeutung: "Es ist das Allerwichtigste", sagte sie im Interview mit MDR KLASSIK. "Es entsteht eine ganz andere Qualität der Musik, wenn man sich menschlich verbindet und versucht, auf eine Ebene zu kommen."
Das gegenseitige Verständnis von Solisten und Dirigenten ist für Alina Pogostkina von essentieller Bedeutung: "Es ist das Allerwichtigste", sagte sie im Interview mit MDR KLASSIK. "Es entsteht eine ganz andere Qualität der Musik, wenn man sich menschlich verbindet und versucht, auf eine Ebene zu kommen." Bildrechte: MDR/Stefan Hoyer
Es war für Alina Pogostkina und Risto Joost die Fortführung eines erfolgreichen Zusammenspiels: Nach der gemeinsamen Aufführung von Pēteris Vasks' "Tala Gaisma" bei der MDR-MUSIKSOMMER-Eröffnung bejubelte die Thüringer Allgemeine den "phänomenalen Auftritt".
Es war für Alina Pogostkina und Risto Joost die Fortführung eines erfolgreichen Zusammenspiels: Nach der gemeinsamen Aufführung von Pēteris Vasks' "Tala Gaisma" bei der MDR-MUSIKSOMMER-Eröffnung bejubelte die Thüringer Allgemeine den "phänomenalen Auftritt". Bildrechte: MDR/Stefan Hoyer
Etwas ganz Besonderes war auch die Spielstätte, der barocke Dom St. Petri: Als älteste Simultankirche Ostdeutschlands wird das Gotteshaus seit der Reformation von katholischen und evangelischen Christen gemeinsam genutzt - gut zu erkennen an dem Gitter, das den Kirchenraum teilt.
Etwas ganz Besonderes war auch die Spielstätte, der barocke Dom St. Petri: Als älteste Simultankirche Ostdeutschlands wird das Gotteshaus seit der Reformation von katholischen und evangelischen Christen gemeinsam genutzt - gut zu erkennen an dem Gitter, das den Kirchenraum teilt. Bildrechte: MDR/Stefan Hoyer
Beim Brandenburgischen Konzert Nr. 5 übernahmen Oksana Sinkova (Traversflöte) und Harry Traksmann (Violine) die Solopartien. Am Cembalo: Reinut Tepp. Zuvor war noch "Silouans's Song" von Arvo Pärt erklungen.
Beim Brandenburgischen Konzert Nr. 5 übernahmen Oksana Sinkova (Traversflöte) und Harry Traksmann (Violine) die Solopartien. Am Cembalo: Reinut Tepp. Zuvor war noch "Silouans's Song" von Arvo Pärt erklungen. Bildrechte: MDR/Stefan Hoyer
MDR MUSIKSOMMER im Bautzner Dom
Nach rund zwei Stunden Musikgenuss musste irgendwann auch dieses Konzert enden. Bildrechte: MDR/Stefan Hoyer
Nach rund zwei Stunden Musikgenuss musste irgendwann auch dieses Konzert enden: Nach anhaltendem Applaus zerstreuten sich die rund 400 Besuchern im immernoch warmen Sommerabend.
Nach anhaltendem Applaus zerstreuten sich die rund 400 Besuchern im immernoch warmen Sommerabend. Bildrechte: MDR/Stefan Hoyer
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