Ein Kameramann filmt am 24.07.2003 in der Neuen Nationalgalerie in Berlin das Gemälde «Die Ausgezeichnete» von dem DDR-Künstler Wolfgang Mattheuer.
Bildrechte: dpa

Besucher haben über DDR-Kunst gesprochen

Ein Kameramann filmt am 24.07.2003 in der Neuen Nationalgalerie in Berlin das Gemälde «Die Ausgezeichnete» von dem DDR-Künstler Wolfgang Mattheuer.
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Die Besucher hatten viele Fragen.
Warum wird so wenig DDR-Kunst im Albertinum in Dresden gezeigt.
Die Sachen von Künstlern aus der DDR sind wichtig.

Paul Kaiser ist Kunst-Wissenschaftler und Kultur-Wissenschaftler.
Er sagte:
Die Museums-Direktion zeigt keine Kunst aus der DDR.
Die Menschen müssen durch das ganze Land fahren.
Wenn sie DDR-Kunst sehen wollen.
In der Stadt Potsdam gibt es viel DDR-Kunst zu sehen.
Das kann doch in Dresden auch so sein.

Marion Ackermann ist General-Direktorin
von den Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden.
Sie sagte dazu:
Wir haben nicht so viele Kunst-Sachen aus der DDR in Dresden.
Und wir haben nur wenige Kuratoren.
Die müssten sich um die Kunst-Sachen kümmern.
Darum gibt es nicht viel DDR-Kunst bei uns zu sehen.

Aber im Sommer soll es eine neue Ausstellung geben.
Über den DDR-Maler A. R. Penck.
Und wir wollen ein Schau-Depot einrichten.
Das sind besondere Räume im Museum.
Da können die Menschen sehen:
    • Was im Museum gesammelt wird,
    • wie die Kunst-Werke aufbewahrt werden,
    • und wie die Kunst-Werke gereinigt werden.

Und Besucher sollen wieder über die Kunst-Werke sprechen.
Zum Beispiel:
    • Was ihnen nicht gefällt.
    • Was wir anders machen müssen.
    • Welche Kunst-Werke sie gern sehen möchten.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache: MDR KULTUR - Das Radio | 08. November 2017 | 18:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 10. November 2017, 17:00 Uhr