Burkhard Jung
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

In der Stadt Leipzig passieren immer mehr Straftaten

Burkhard Jung
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Oberbürger-Meister Burkhard Jung hat mit den Medien gesprochen.
Er hat gesagt:
Ich schreibe schon viele Jahre an den Innen-Minister Markus Ulbig.
Denn wir brauchen dringend mehr Polizei in Leipzig.
Die Stadt wird immer größer.
Und es gibt immer mehr Straftaten in Leipzig.
Jetzt wurde im Stadt-Park eine Frau vergewaltigt.
Sie hat dort gejoggt.

Bis jetzt hat der Innen-Minister aber noch nicht ge-antwortet.
Markus Ulbig könnte uns einmal besuchen.
Dann können wir über alles reden.

Die Menschen in Leipzig fühlen sich nicht mehr sicher
Das Leben in Leipzig wird immer gefährlicher.
Es gibt immer mehr Straftaten.
Mehr Polizisten würden helfen.
Sie können Straßen und Plätze sicherer machen.

Julia Knoll wohnt in Leipzig.
Sie sagte dazu:
Eigentlich fühle ich mich in Leipzig sicher.
Aber so lange der Vergewaltiger noch nicht gefangen wurde:
Gehe ich nicht mehr alleine joggen.

Heiko Rosenthal ist Ordnungs-Bürger-Meister in Leipzig.
Er hat schon etwas gemacht:
Damit die Menschen in Leipzig sich sicherer fühlen.
Der Stadt-Ordnungs-Dienst ist jetzt öfter in der Stadt unterwegs.
Sie laufen Tag und Nacht durch den Stadtpark.

Bereitschafts-Polizei soll in Leipzig aufpassen
Die Politiker von der Partei Die Linken
unterstützen den Ober-Bürger-Meister.
Der Politiker Enrico Stange hat gesagt:
Es gab immer weniger Stellen bei der Polizei.
Der Innen-Minister Ulbig muss sich darum kümmern:
Dass es mehr Arbeits-Plätze für Polizisten gibt.
Und er muss uns Polizisten von der Bereitschafts-Polizei schicken.
Die können unseren Polizisten dabei helfen:
Dass Leipzig wieder sicherer wird.

Innen-Minister Ulbig wehrt sich
Innen-Minister Ulbig hat gesagt:
Das Bundes-Land Sachsen hat schon viel gemacht.
Seit dem Jahr 2015 gibt es über 100 Polizisten mehr.
Die Orts-Polizisten von Leipzig können auch helfen.
Herr Jung muss selbst mehr Polizisten einstellen.

Das bedeutet:
Er muss mehr Polizisten einen Arbeits-Platz geben.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR SACHSEN - das Sachsenradio | 05.09.2017 | 15:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. September 2017, 17:00 Uhr