Björn Höcke bei einer Wahlkampfveranstaltung
Bildrechte: MDR/ Matthias Thüsing

Vielleicht wird Björn Höcke doch nicht aus der AfD aus-geschlossen

Björn Höcke bei einer Wahlkampfveranstaltung
Bildrechte: MDR/ Matthias Thüsing

Björn Höcke ist im Vorstand bei der AfD.
Er arbeitet im Bundes-Land Thüringen.
Er hatte eine Rede gehalten.
Mit der Rede waren einige in der Partei AfD nicht einverstanden.
Deshalb wollten sie Björn Höcke aus der AfD aus-schließen.

Das hatte Björn Höcke in seiner Rede gesagt:
Deutschland hat viel falsch gemacht
bei der Erinnerung an den 2. Weltkrieg.
Die Deutschen sind das einzige Volk,
das sich ein Denkmal der Schande gebaut hat.
Damit meinte er das Denkmal zum Holocaust in Berlin.
Es muss neu darüber nach-gedacht werden:
Wie sich die Menschen in Deutschland an den Holocaust erinnern sollen.

Björn Höcke macht beim Wahl-Kampf mit
Björn Höcke ist jetzt viel unterwegs.
Er macht Wahlkampf für seine Partei.
Aber die Partei hat gesagt:
Er soll keine Reden halten,
in denen er zum Beispiel:
Schlechte Sachen über Menschen aus anderen Ländern sagt.
Denn der Antrag zum Ausschluss ist noch nicht entschieden.

Der Antrag liegt beim Landes-Schieds-Gericht
Landes-Presse-Sprecher Torben Braga sagte dazu:
Wie lange das mit dem Antrag noch dauert,
wissen wir nicht.
Das Gericht muss uns dazu nichts sagen.

Der Antrag ist im März von diesem Jahr los-geschickt worden.
Die AfD Chefin Frauke Petry hatte ihn geschrieben.
Und andere Partei-Vorsitzende hatten mit-unterschrieben.
Aber in dem Antrag war ein Fehler.
Deshalb hat das Landes-Schieds-Gericht noch nichts gemacht.

Torben Braga sagte weiter:
Björn Höcke hatte sich gegen den Ausschluss gewehrt.
Er hat gesagt:
Der Antrag muss zurück-genommen werden.
Es gibt keinen Grund dafür:
Dass ich bei der Partei nicht mehr mit-machen darf.

Welcher Fehler beim Antrag gemacht worden ist:
Das hat Torben Braga nicht gesagt.
Die AfD darf den Antrag aber noch ändern.
Das wurde noch nicht gemacht.

Über dieses Thema berichtet MDR AKTUELL auch in schwerer Sprache:
im Radio | 14.09.2017 | 07:05 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 20. September 2017, 17:17 Uhr