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Verlage in Mittel-Deutschland können sich nicht wehren

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Der MDR hat es untersucht:
Dass viele Verlage in Mittel-Deutschland
sich nicht dagegen wehren können:
Dass von ihren Sachen Raub-Kopien gemacht werden.

Zum Beispiel:
    • Bücher,
    • Musik
    • oder Filme.
Und diese dann im Internet verkauft werden.

    • Bücher,
    • Musik
    • oder Filme.
dürfen oft nur von einem Verlag verkauft werden.
Aber es gibt immer mehr Raub-Kopien.
Das bedeutet:
Die Sachen werden kopiert.
Und sie werden im Internet verkauft.
Dort kosten zum Beispiel Filme oft viel weniger Geld,
als bei einem Verlag.
Deshalb kaufen die Menschen die Filme im Internet.
Aber das ist verboten.

Der Verkauf im Internet
ist für die Verlage nicht gut.
Denn sie können ihre Sachen nicht mehr verkaufen.
Deshalb bekommen sie immer weniger Geld.


Mehrere Verlage haben von Raub-Kopien erzählt.
Zum Beispiel:
    • Der Verlag Voland und Quist,
    • der Verlag Buchfunk,
    • und der Verlag Klett Kinderbuch.

Diese Verlage verkaufen meistens:
    • Hör-Bücher
    • und E-Books.

Viele Verlage sprechen mit den Internet-Betreibern.
Sie sollen sich darum kümmern, dass:
    • Bücher,
    • Musik
    • und Filme
       im Internet nicht mehr verkauft werden können.

Oft werden die Sachen dann im Internet gelöscht.
Das bedeutet:
Die Sachen sind auf den Internet-Seiten nicht mehr zu sehen.
Aber meist werden sie nach ein paar Tagen
wieder im Internet angeboten.
Und die Menschen können sie wieder dort kaufen.

Sebastian Wolter arbeitet beim Verlag Voland und Quist.
Er sagte dem MDR:
    • Alle unsere Hör-Bücher
    • und E- Books
wurden im Internet illegal verkauft.
Deshalb konnten wir sie dann nicht mehr verkaufen.
Oder wir konnten nicht mehr so viel verkaufen.  
Dadurch haben wir viel Geld verloren.

Nora Milenkovic arbeitet beim Landes-Verband
vom Deutschen Buch-Handel.
Sie ist für die Verlage von den Bundes-Ländern:
    • Sachsen,
    • Sachsen-Anhalt
    • und Thüringen zuständig.
Sie hat dem MDR gesagt:

Die Verlage können sich nicht dagegen wehren.
Auch wenn alle ihre Bücher oder Filme
illegal im Internet verkauft werden.
Es ist einfach zu schwierig.
Oft wissen wir nicht:
Wem die Internet-Seiten gehören.

Auf denen die Sachen verkauft werden.
Es ist sehr schwer rauszufinden:
Wem die Internet-Seiten gehören.
Und es kostet viel Geld.

Im Juni haben die Behörden eine Internet-Seite geschlossen.
Das bedeutet:
Die Internet-Seite durfte nicht mehr gezeigt werden.
Weil dort zu viele Raub-Kopien verkauft wurden.
Deshalb konnte die Internet-Seite: lul.to nichts mehr verkaufen.
Jetzt wird gegen den Internet-Betreiber ermittelt.
Denn der Verkauf von Raub-Kopien ist verboten.

Zuletzt aktualisiert: 15. September 2017, 17:00 Uhr