Zwei syrische Flüchtlinge nehmen an einer Bildungsmaßnahme in der Handwerkskammer in Cottbus (Brandenburg) teil
Bildrechte: dpa

Wenige Menschen aus anderen Ländern haben in Deutschland eine Arbeit

Zwei syrische Flüchtlinge nehmen an einer Bildungsmaßnahme in der Handwerkskammer in Cottbus (Brandenburg) teil
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Im Bundes-Land Thüringen leben viele Flüchtlinge.
Sie haben einen Antrag geschrieben.
Damit sie bei uns in Deutschland bleiben dürfen.

12 Tausend haben eine Aufenthalts-Erlaubnis bekommen.
Das bedeutet.
Sie dürfen in Deutschland bleiben.

Jetzt wollen die Flüchtlinge auch arbeiten:
    • Damit sie Geld bekommen.
    • Damit sie mit ihren Familien in Deutschland gut leben können.

Aber nur wenige Flüchtlinge haben einen Arbeits-Vertrag.

Oft haben sie nur einen Mini-Job.
Sie arbeiten zum Beispiel:
    • Als Zeit-Arbeiter,
    • in einem Hotel
    • oder in einem Geschäft.

Darum gibt es Förder-Programme:
Damit mehr Flüchtlinge eine Arbeit bekommen.
Zum Beispiel:
    • Von der IHK
    • und von der Agentur für Arbeit.

Bei den Förder-Programmen können die Flüchtlinge zum Beispiel:
    • Die Deutsche Sprache lernen,
    • verschiedene Berufe aus-probieren,
    • verschiedene Kurse besuchen.

Die Flüchtlinge kommen aus vielen Ländern nach Deutschland.
Weil in ihren Ländern Krieg ist.
Sie wollen in Deutschland leben
und sie wollen in Deutschland arbeiten.

Die Flüchtlinge kommen zum Beispiel aus:
    • Afghanistan,
    • Pakistan,
    • Syrien,
    • Irak,
    • Iran
    • und vielen Ländern in Afrika.

Kristian Veil ist Sprecher
von der Landes-Arbeits-Agentur Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Er sagte dem MDR:
Die Sprache ist das Wichtigste für die Flüchtlinge.
Aber viele haben auch keine gute Schul-Ausbildung.
Oder sie sind gar nicht zur Schule gegangen.
Und viele haben auch keine Berufs-Ausbildung.
Sie müssen besonders gefördert werden.
Damit sie in Deutschland eine gute Arbeit bekommen.

In den nächsten Jahren werden mehr Flüchtlinge Arbeit bekommen

Haupt-Geschäfts-Führer Gerald Grusser von der IHK sagte dem MDR:
Wir brauchen noch ein bisschen mehr Zeit.
Dann haben viele Flüchtlinge eine gute Ausbildung.

Bei uns machen 275 Flüchtlinge bei den Förder-Programmen mit.
Sie sind jung.
Sie lernen schnell neue Sachen.
Und manche Flüchtlinge können viele Sachen schon gut.
Dann bekommen sie auch eine gute Arbeit.

Das wichtigste ist die Sprache.
Wenn die Flüchtlinge nicht deutsch sprechen können.
Dann bekommen sie auch keine Arbeit.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache: MDR THÜRINGEN - Das Radio | 28. September 2017 | 08:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 29. September 2017, 17:00 Uhr