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Asylbewerber in Vockerode : Stahlknecht kritisiert Umgang mit Asylbewerbern

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht hat die Wohnsituation von Asybewerbern in Vockerode kritisiert. Bei MDR SACHSEN-ANHALT sagte er am Mittwoch, es könne nicht sein, dass ein Landkreis sich einen alten Wohnblock nehme und dort alle in Wohnungen unterbringe. Das schaffe eine Ghettoisierung und entspreche nicht seinen Vorstellungen von dezentraler Unterbringung.

Asylbewerber müssten stattdessen in die Gesellschaft integriert werden. "Und das schaffe ich nicht, wenn ich sie wieder in solch einem Wohnblock unterbringe", kritisierte Stahlknecht den verantwortlichen Landkreis Wittenberg.

Der CDU-Politiker will, dass Asylsuchende künftig dezentral und nicht in Heimen untergebracht werden. Dazu hatte sein Ministerium Anfang des Jahres erlassen, Alleinerziehende und Familien so schnell wie möglich in Wohnungen unterzubringen. Für alle anderen Asylbewerber soll das nach drei Jahren der Fall sein.

Das ist auch eine Herzenssache. Auch die Herzen der Deutschen müssen sich öffnen in einer Willkommenskultur. Und das ist in Vockerode, sagen wir mal, nicht ganz so optimal gelaufen.

Innenminister Holger Stahlknecht zur Situation der Asylbewerber in Vockerode

Ende vergangenen Jahres waren daraufhin 170 Asylsuchende von Möhlau nach Vockerode umgezogen. Dort will der Landkreis Wittenberg die Asylbewerber dauerhaft in Plattenbauten unterbringen. Eine Vockeroder Bürgerinitiative aber protestiert gegen die Asylbewerber. Nach eigenen Angaben kämpft sie dafür, dass die Flüchtlinge nur vorübergehend in der Kleinstadt mit 1.600 Einwohnern bleiben. Die Stadt sei mit der Situation überfordert. Die Anwohner beschwerten sich über Müllberge und Belästigungen.

Aber auch die Asylsuchenden sind mit ihren Lebensbedingungen unzufrieden. Ein Flüchtling sagte MDR SACHSEN-ANHALT, dass normalerweise vier Männer in einer Drei-Raumwohnung zusammenleben müssten. Das sorge für Auseinandersetzungen.

Zuletzt aktualisiert: 23. Januar 2013, 15:52 Uhr

3. Ruth Geschner:
Er soll lieber dafür Sorge tragen, dass bei der <polizei nicht weiter abgebaut wird.
25.01.2013
05:33 Uhr
2. jamal:
Lieber Forist.Was bitte soll denn aufeinanderprallen wenn SIE mit ihrer Meinung an der Diskussion teilnehmen würden.Das ist doch Teilchenleerer Raum,ihre "Meinung".DENKEN sie mal drüber nach.
24.01.2013
12:54 Uhr
1. dyndre53:
Zur Podiumsdiskussion heute: Zitat Ihres Artikels "Und so prallen die Meinungen an diesem Abend nicht allzu hart aneinander..." Ist ja auch kein Wunder bei der Teilnehmer"auslese"!!!!!!!
23.01.2013
21:33 Uhr

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